18. Mai 2026: Wanderung durch den Barranco de la Hoz
Wir verabschieden uns heute von Albarracin und unserem Hotel Arabia. Wir fahren mit dem Auto etwa eine halbe Stunde in Richtung Südwesten nach Calomarde. Die Wanderung wird etwa 8 Kilometer lang sein, und sie beginnt kurz hinter dem Ortsausgang. Wir befinden uns auf etwa 1350 Meter Höhe. Heute morgen ist es mit 8° relativ kühl, aber die Sonne scheint.

Am Anfang denken wir, oh, kann man die Wanderung auch im Dunkeln machen, denn am Wegesrand stehen Laternen, aber die begleiten uns nur bis zu einem Spielplatz. Beeindruckende Felsformationen türmen sich am Anfang rechts von uns auf und links von uns fließt der Rio de la Fuente del Berro.


Kein Foto kann die Mächtigkeit der Felsformationen wiedergeben, es ist einfach unglaublich, wie schön und einzigartig dieser Wanderweg ist.
Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur auf die Felsmassive schaue, sondern auch mal rechts oder links oder auch unten auf schöne Blüten achte, die mir unbekannt sind. Hier stoße ich auf einen Strauch, der sich als Berberitze herausstellt.

Es ist einfach eine atemberaubend schöne Gegend durch die wir hier wandern. Hinter jedem Berg gibt es neue Ausblicke und abwechselnde Wege, über die wir gehen. Mal bequem am Fluss entlang, dann über Felsen.





Das absolute Highlight sind die fest im Fels verankerten Metallstege und Treppen. Wir wandern direkt oberhalb des plätschernden, kristallklaren Wassers durch extrem enge Felsspalten.

Die Route führt vorbei an massiven Steilwänden, natürlichen Felstunnels, Höhlen und beeindruckenden Erosionsformen wie dem “Cañón de los Arcos” im nächsten Foto.






Hier noch zwei Pflanzenbilder: Links der Französiche Lein und rechts die Schleifenblume.


Wir haben selten eine Wanderung mit so unterschiedlichen Landschaftsformen unternommen. Beeindruckend einzigartig.
