2. Juni 2026: Rund um Viadós
Unsere heutige Rundtour ist knapp 6 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 350 Metern auf. Das Schlimmste sind eigentlich die letzten 8 Kilometer Fahrt auf einer Staub- und Schotterpiste bis zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung. Der Wechsel der Landschaftsbilder macht den Reiz dieser Wanderung aus. Kurz nach Beginn steigen wir leicht im Wald hinauf und hören und sehen rechts von uns den fulminanten Wasserfall des Rio Cinquenta de la Pez.
Wir gehen einen schönen Weg entlang.
Kurz danach kommen wir auf eine Fahrstraße, die über eine Brücke führt, von wo wir einen Blick zurück werfen können.
Dann folgen wir dem oberen Wegweiser zum Refugio de Tabernés.
Die Hütte erreichen wir kurz darauf.
Es folgt ein schöner Anstieg durch lichten Wald.
Dort machen wir Rast und erblicken auch dieses Hain- Veilchen.
Oben kommen wir auf einen Panoramaweg mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel.
Leider müssen wir dann wieder hinunter, zunächst gemächlich,
aber dann doch wieder ziemlich steil.
Dann sehen wir das Refugio de Viadós vor uns
und erreichen etwas später wieder unseren Ausgangspunkt.
Da wir heute recht früh wieder in unserem Apartment sind, machen wir noch einen kleinen Stadtrundgang durch unseren kleinen Ort. Er hat knapp 300 Einwohner und einige alte Häuser.
Einige sind aber auch baufällig und stehen leer. Hier die romanische Kirche von Plan
mit dem Portal.
Einige alte Häuser tragen ein Wappen mit der Jahreszahl des Baus über dem Eingang.
Nach all dem altertümlichen noch moderne Kunst aus dem Jahr 2008. Auf einem Feld in der Nähe steht diese Skulptur des dänischen Künstlers Per Kirkeby.
Sie besteht aus rotem Backstein, einem für Kirkeby charakteristischen Material. Die Struktur wirkt aus der Ferne wie eine einfache, fast ruinöse Hütte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als hochkomplexe geometrische Anordnung. Sie basiert auf dem Schnitt zweier ineinander verschränkter Quadrate. Die Skulptur ist begehbar, hat aber keine funktionale Nutzung (keine Türen oder Glasfenster). Sie lädt den Betrachter ein, den Raum zu durchschreiten und durch die Öffnungen immer wieder neue Ausschnitte der umliegenden Pyrenäen-Gipfel zu entdecken. So etwas ähnliches haben wir auch in unserem Apartment. Eine Liege direkt an einem Aussichtsfenster mit Blick auf den Berg in der Abendsonne.