25. Mai 2026: Ab in den Norden...
ist heute die Devise, denn Jaca (gesprochen Chaka mit dem ch aus dem deutschen Wort Bach) ist heute unser Ziel. Kurz vor dem Pyrenäen gelegen. 260 Kilometer zu fahren.
Südöstlich von Saragossa kommen wir durch eine Steppenlandschaft, die oft auch als “aragonesische Wüste” bezeichnet wird. Gekennzeichnet ist sie durch heiße Sommer, kalte Winter und wenig Niederschlag. Trotzdem gibt es hier Ackerbau und wir haben Bewässerungsanlagen gesehen, die 100 Meter lang sind. Ich könnte sie nicht fotografieren. Dieses Foto ist aus dem Internet.
Da wir bei unserem Apartment erst um 17 Uhr den Schlüssel abholen können, machen wir noch Station in Huesca. Wir besichtigen die Kathedrale.
Ich gehe auch auf den gotischen Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert.
Vieles was wir noch gesehen haben, spare ich mir, weil wieder so viel Barock dabei war und so’n Kram. Nur noch die Andachtskapelle von Maria Magdalena aus dem 17. Jahrhundert.(Auch hübsch kitschig, wie ich finde.)
Anschließend gehen wir noch in die Iglesia y Claustro de San Pedro El Viejo. Dort werfen wir aber nur einen kurzen Blick in den Kreuzgang.
Dann essen wir eine Kleinigkeit und auf dem Rückweg zum Auto sehen wir dieses Denkmal.
Es ist Carlos Saura, der hier in Huesca am 4. Januar 1932 geboren wurde und am 10. Februar 2023 in Madrid verstarb.
Wir machen uns jetzt auf den restlichen Weg nach Jaca, wo wir uns den Schlüssel für das Apartment bei einer Firma abholen können. Über die komplizierteste Anmietung ever könnte ich noch eine eigene Geschichte schreiben. (Ich glaube es sind 10 E-Mails ausgetauscht worden). Die Wohnung ist OK, bis auf das fehlende WiFi. Abends gehen wir in die Altstadt, wo das Leben pulsiert. Wir essen ein Eis und machen uns auf den Heimweg.