3. Juni 2026: Von Revilla nach Escuaín
Eigentlich geplant war heute eine Wanderung im Cañón de Añisclo, aber wegen einer angezeigten Straßensperrung hatten wir uns gestern eine Alternativroute herausgesucht. Deshalb heute eine 8-Kilometer- Wanderung nach Escuaín.
Wir starten auf einem Pakplatz unterhalb des Dorfes Rivella.
Heute ist ein wunderschöner klarer Morgen, ohne ein Wölkchen und angenehme 17⁰. Wir haben zu Beginn der Wanderung schöne Aussicht auf die Bergketten ringsum.
Bald darauf gibt es aber einen längeren Abstieg durch einen “Urwald” mit bemoosten Büschen und kleinen Bäumen.
Am Ende des Abstiegs erwartet uns eine Steilwand mit seichten Becken, wo zur Zeit nur wenig Wasser herab tröpfelt.
Es geht weiter auf guten Wegen
und auch unter einem Felsüberhang hindurch.
In meinem “Flower-Shop” dominiert heute die Farbe pink-lila. Da haben wir zunächst den blauen Lattich,
den Hundswurz,
und den Pyramiden-Felsenteller.
Wir kommen jetzt zum Höhepunkt der Wanderung: dem Rio Yaga.
Wir gehen hinunter und er hat mehrere kleine Wasserfälle und recht tiefe Gumpen mir türkisfarbenem Wasser.
Es ist aber gar nicht so einfach ihn trockenen Fußes zu überqueren. Wir müssen erst oberhalb des Wasserfalls eine gesicherte Passage im Fels nehmen.
Dann suchen wir uns eine passende Stelle mit großen Felsen, un ans andere Ufer zu kommen. Danach kommt der Aufstieg – wieder durch “Urwald”.
Das ist auch gar nicht so angenehm, denn es schwirren dort eine Menge Mücken und Fliegen herum. Deshalb sind wir froh, als wir oben sind und dann nach kurzer Zeit das Dorf Escuain erreichen. Und was sehen wir zuerst? Eine geöffnete Tourist-Info! Helga unterhält sich mit der Frau, die ihr erzählt, dass außer ihr nur noch ein Mensch dort sein soll. Lediglich im Sommer sind noch ein paar Bewohner da. Die meisten Häuser stehen leer oder sind im Verfall begriffen. Es gibt ein paar zaghafte Versuche der Restauration der Häuser.
Wir machen eine kurze Mittagsrast. Eigentlich ist hier das Ende der Wanderung. Aber es beginnt hier ein halbstündiger Rundweg Circuito de Miradores mit wunderschönen Einblicken in die wilden Schluchten deas Rio Yaga.



Danach beginnt der Rückweg auf demselben Weg. Unten am Rio Yaga machen wir noch eine kleine Pause und kühlen unsere müden Beine. Zum Baden haben wir dann doch keine Lust.
Fazit: Tolle Wanderung mit schönen Ausblicken, nur die Auf- und Abstiege im dichten Buschwerk waren etwas eintönig.