30. Mai 2026: Aínsa & Embalse de Mediano

Heute erkunden wir unsere unmittelbare Umgebung.

Fangen wir doch mit unserer Unterkunft an, die sich in einem rustikalen Steinhaus befindet. Hier das Wohnzimmer:Wir haben auch einen Balkon, und heute sitzen wir auch im Garten im Schatten eines Baumes, weil es doch sehr nach Gewitter aussieht und wir deshalb nichts mehr unternehmen wollen. Das Haus befindet sich in Arro. Arro ist ein charmantes, ruhiges Dorf mit nur 30 Einwohnern.Heute vormittag waren wir in Aínsa. Es zählt zu den „schönsten Dörfern Spaniens“ und liegt malerisch auf einem Felsvorsprung am Zusammenfluss der Flüsse Ara und Cinca mit einem schönen Ensemble alter Steinhäuser in der Altstadt. Der Plaza Mayor ist ein weitläufiger, mittelalterlicher Hauptplatz mit Arkadengängen. Er bildet das Zentrum des sozialen Lebens und ist architektonisch exzellent erhalten.Im Hintergrund die Iglesia de Santa María. Es ist eine romanische Kirche aus dem 11. bis 12. Jahrhundert. Sie ist eines der bedeutendsten Beispiele romanischer Baukunst im Hoch-Aragonien. Im Inneren der Kirche setzt sich die romanische Schlichtheit fort. Besonders sehenswert ist ihr Wehrcharakter und der unregelmäßige Kreuzgang. Die Krypta ist berühmt für ihre ungewöhnliche architektonische Bauweise. Sie verfügt über eine Reihe kleiner, massiver Säulen, die das Gewölbe stützen. Sie befindet sich direkt unter dem Altarraum.Aínsa und die umliegende Region Sobrarbe in den aragonischen Pyrenäen sind tief in der Hexen- und Sagenwelt verwurzelt wie man auf dem allerersten Foto sieht.

Auf dem Rückweg nach Arro haben wir uns den Stausee Embalse de Mediano aus der Nähe angeschaut. Er zählt zu den größten Stauseen im Norden Spaniens. Noch unter der Franco-Diktatur wurde in den 1950er Jahren mit den Vermessungsarbeiten und Planungen begonnen. Das Bauwerk wurde jedoch erst im Jahre 1974 gegen Ende der Franco-Ära fertiggestellt.

Am Abend waren wir dann noch in dem vegetarischen Restaurant La Tarara de Guaso. Es war ein Erlebnis der besonderen Art. Es gibt keine Speisekarte. Die Zutaten sind regional und saisonal und in Bio-Qualität. Man bekommt serviert, was gerade vorrätig und verfügbar ist.Die Kreationen wurden ausführlich mit allen Zutaten und wie sie zubereitet worden sind auf Englisch erläutert. Ich bin ja sonst nicht so, dass ich alle meine Speisen fotografiere, aber dieses Essen heute war einfach eine Sensation des Geschmacks und des Auges.