5. Oktober 2026: Wanderung Altschlosspfad
Heute beginnen wir unseren 3-Tage-Kurzurlaub im Pfälzer Wald. Die ursprüngliche Idee, eine Mehrtagestour mit mehreren Etappen ließ sich nicht verwirklichen und so werden wir verschiedene Touren unternehmen. Beginnen werden wir mit der Tour von Eppenbrunn zum Altschlossfelsen.
Unsere Wanderung beginnt in Eppenbrunn am Wanderparkplatz in der Neudorfstraße. Bald kommen wir in einen Wald, wo es noch feucht, kühl und schattig ist.
Unser Weg führt uns stetig bergan.
Links von uns blinzelt uns die Sonne durch die Bäume zu.
Wir gehen auf einem Weg direkt auf der Grenze zu Frankreich zum Dianabild, das sich bereits auf französischem Boden befindet.
Viel ist zur Zeit nicht zu sehen, weil das Bildnis von Flechten überwachsen ist. Hier ist etwas mehr zu erkennen.
Es ist ist ein antikes, gallorömisches Felsrelief, das sich in einer Sandsteinwand befindet. Die mittlere Figur wird einhellig als die römische Jagdgöttin Diana identifiziert. Sie ist in Bewegung dargestellt, hält einen Bogen in der linken Hand und greift mit der rechten nach einem Pfeil in ihrem Köcher. Zu ihren Füßen befinden sich Jagdhunde. Die Deutung der beiden äußeren Gestalten ist aufgrund der massiven witterungsbedingten Schäden bis heute unter Historikern umstritten.
Unser Weg steigt weiter bergan und bald können wir schon den südlichen Teil des Altschlossfelsens sehen.
Wir machen eine kurze Rast und essen eine Kleinigkeit.
Dann erkunden wir den Altschlossfelsen in all seiner Großartigkeit.
Die mit 1500 Metern Länge und bis zu 30 Meter hohe Felsgruppe ist die längste und spektakulärste Buntsandsteinformation im Pfälzerwald.
Hier reihen sich mehrere Felstürme, Felsdächer, Pfeiler und Felsentore aus blassgelbem, ockerbraunem und rotviolettem Sandstein aneinander.
Diese Kunstwerke der Natur wurden in einem immer noch andauernden Prozess seit 220 Millionen Jahren von der Erosion modelliert.
An der Felswand kann man man gut die Waben- und Kugelverwitterungen erkennen.
Auffällig sind auch die knallig gelbgrün leuchtenden Felsareale, die mit der Schwefelflechte bewachsen sind.
Die tollen Felsformationen begleiten uns schon eine Zeitlang und nehmen kein Ende.
Zum Abschluss noch ein Panoramafoto.
Dann gehen wir eine Weile durch den Wald machen eine kurze Rast auf dem Hohlen Felsen und kommen dann bergab zum Mühlenweier.
Wir durchqueren einen Freizeitpark und kommen nach insgesamt 11,5 Kilometern an unserem Ausgangspunkt an. Zu dieser tollen Tour passt ideal einer der Sprüche, die uns zu Beginn der Tour begleitet haben. 