7. Oktober 2026: Der Hauensteiner Schusterpfad

Heute heißt es nach dem umfangreichen Frühstück Auschecken aus dem Hotel und Fahrt nach Hauenstein, wo unsere letzte Wanderung beginnt: der Hauensteiner Schusterpfad.

Hauenstein war das Zentrum der pfälzischen Schuhindustrie, die ihre Blütezeit in den 1920er Jahren und Mitte des 20. Jahrhunderts hatte. Heutzutage leiden die Schuhfabriken jedoch schwer unter der ausländischen Konkurrenz. Auf dem Bild oben bilden zwei Schuhe die Basis der Bank.


Von unserem Parkplatz an der Weißenburger Staraße geht es erstmal bergan bis zum Kreuzfelsen mit dem Blick hinunter auf Hauenstein.Am Wegesrand steht eine Ansammlung von Steinmännchen.Wir kommen am Backelstein vorbei.Und sehen ihn dann noch hinter uns.Wir kommen dann zum Hühnerstein, einem exponierten Aussichtsfelsen. Nach dem Erklimmen der Stahlleiterhaben wir einen 360°-Rundblick über den Pfälzerwald.Hier noch ein Bild der Löcher im Buntsandstein.Der Hühnerstein war ein Grenzfelsen zwischen den Besitzungen der Kurpfalz und dem Fürstbischof von Speyer. Auch auf unserem weiteren Weg finden wir noch ein seltsames Grenzzeichen: einen Lochgrenzstein.Unsere Wanderung führt heute lange Strecken durch den Wald und hat nicht so viele Felsformationen zu bieten wie die beiden Wanderungen der Vortage. Wir kommen am Wanderheim “Dicke Eiche” vorbei und trinken einen Kaffee. Der Name des Wanderheims bezieht sich auf eine 300-jährige Eiche, die wir kurz darauf auch sehen.Leider nur liegend, denn sie wurde 1994 von Unbekannten angesägt und konnte nicht mehr gerettet werden. Sie wurde aus Sicherheitsgründen 2011 endgültig gefällt. Ob die neu gepflanzte Eiche überhaupt 300 Jahre alt werden kann ist doch sehr fraglich.

Einige Zeit später kommen wir zum Winterkircherl Maria Himmelpforte. Im 30-jährigen Krieg suchten hier am Winterberg viele Dahner Bürger Schutz und errichteten zum Dank eine Kapelle, die 1789 zerstört wurde. 1948 wurde die neue Kapelle errichtet. In der Bauzeit gingen etwas 250 Männer und Frauen täglich von Erfweiler zur Arbeit nach Hauenstein in die Schuhfabriken uns schleppten jeden Tag einen Ziegelstein zur Baustelle.

Jetzt kommt eine lange Waldpassage immer leicht bergab bis wir in Hauenstein ankommen. Es ist zwar noch nicht das Ende der Wanderung, aber da wir eine Toilette benötigen und auch Kaffeedurst haben und auch ein Stück Kuchen vertragen können, gehen wir in das Outlet direkt in der Nähe des Wanderwegs.

Dann sind es aber immer noch knapp vier Kilometer bis zu unserem Auto. Jetzt haben wir aber noch einige sehr schöne Felsen am Wegesrand.

Dies ist der Blitzfels direkt neben der Straße.Als Abschluss kommt noch ein sehr großer Felsen: der Nedingfelsen.Dann geht es immer nur noch bergab und nach insgesamt 17,6 Kilometern und 430 Höhenmetern sind wir doch froh, dass wir am Auto ankommen und die Heimreise antreten können.

Eine wunderschöne Kurzreise findet ihr Ende. Wir haben tolles Wetter gehabt, grandiose Felsformationen erklommen, die Natur genossen und bleibende Eindrücke gewonnen.