9. November 2025: Transfer in die Türkei und Besuch der antiken Stadt Aphrodisias

Heute verlassen wir Ródos für ein paar Tage und fahren mit dem Katamaran nach Marmaris. Die knapp 50 Kilometer schafft der Katamaran in einer Stunde.

Wir fahren über das Taurus-Gebirge ca. 200 Kilometer bis zur antiken Stadt Aphrodisias in Karien. Zwischendurch machen wir kurz Rast für einen Snack. Helga isst latschige Pommes mit Joghurt und getrockneten Paprika, die in Olivenöl kross angebraten werden.
Daneben steht auch ein Zelt, wo man sie beim Trocknen sehen kann.

Kurz vor Aphrodisias passieren wir einen Berg, an dem Marmor abgebaut wird, der auch in Aphrodisias Verwendung fand.

Bedeutung erlangte Aphrodisias etwa 100 v. Chr. denn es gab dort eine bedeutende Bildhauer-Schule.
Hier ein Sarkophag, der nicht beendet wurde.

Viele Sarkophage zeigen ein Bild der Medusa, das Angst einflößen und jeden der es sieht, zu Stein erstarren lassen soll. Der praktische Zweck ist, die Sarkophage vor Grabräubern zu schützen, denn den reichen Frauen wurde wertvoller Schmuck ins Grab gelegt und den Männern Schwerter. Ob sich die Grabräuber davon haben abschrecken lassen???
Ein paar beeindruckende Monumente: der Tetrapylon:

die Säulen des Aphrodite-Tempels:


Das Stadion:



Das Aphrodisias-Stadion ist nicht nur das am besten erhaltene und prächtigste Bauwerk der Stadt, sondern auch das am besten erhaltene antike Stadion der Ägäis. Es ist 262 Meter lang und 50 Meter breit und bietet Platz für 30.000 Zuschauer. Der elliptische Grundriss ermöglichte eine optimale Übersicht über das Geschehen. Stadien wurden üblicherweise hauptsächlich für Sportveranstaltungen genutzt, bei Bedarf aber auch für Volksabstimmungen. In der römischen Antike fanden hier zahlreiche Leichtathletikwettkämpfe und Feste statt. Diese Wettkämpfe orientierten sich an griechischen und kleinasiatischen Sportspielen und übernahmen deren Namen.
Das Theater:

Und ein paar weitere unkommentierte Schnappschüsse:
Danach fahren wir schon bei Dunkelheit zum Tripolis-Hotel unterhalb der Kalksinterterrassen von Pamukkale.
