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    <title>Reiseberichte von Jens Vajen</title>
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    <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 09:56:34 +0000</pubDate>
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      <title>17. Mai 2026: Sonntagsmorgenspaziergang am Rio Guadalaviar und durch Albarracín</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Heute wollen wir die Stadt Albarracín etwas näher kennen lernen und haben uns einen Spaziergang bei Komoot herausgesucht. Wir beginnen bei unserem Hotel und gehen hinunter zum Fluss.Hier der Blick auf unser Hotel und die Stadtmauer. Die Ursprünge unseres Hotels liegen im 17. Jahrhundert, als es ein Kloster und eine Piaristenschule war. Es beherbergte auch ein Seminar des Piaristenordens, war also für Priester, die den Weg in die Pädgogik und in den Schuldienst einschlagen wollten.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Unser Weg führt uns weiter am Fluss entlang und dann hinauf zum Mirador de Albarracín, von wo man einen klassischen Postkartenblick auf die Stadt erhält.Dieses Bild wurde mit dem Panoramamodus erstellt.&#xA;&#xA;Hier noch zwei weitere Fotos von dort oben auf die Stadt.Wir gehen dann wieder hinunter zum Fluss. Dabei müssen wir über eine Hängebücke, die wirklich gut schwingt.Teilweise gibt es direkt am Fluss keinen Weg und so hat man hier Bretter und Geländer am Fels befestigt und man geht praktisch direkt über dem Fluss.Wir fühlen uns nicht wie in einer Stadt, sondern weit weg in der Natur. Das Wasser plätschert, die Vögel zwitschern und die Blumen blühen.Ein letzter Blick auf Albarracin und dann sind wir allein mit dem Fluss, weil links und rechts die Felsen hoch aufragen.Dann sehen wir rechts von uns auf einem Felsen die Festung von Albarracin.Unser Weg am Fluss endet hier und wir steigen wieder in die Stadt hinauf.Albarracín gilt für viele Spanier laut Umfragen regelmäßig als das schönste Dorf des ganzen Landes. Wir wissen natürlich nicht, ob es das schönste ist, aber auch bei uns löst es eine große Begeisterung aus.&#xA;&#xA;Es wirkt, als wäre es direkt einem mittelalterlichen Märchen entsprungen. Seine ganz besondere Faszination verdankt es einer Kombination aus spektakulärer Lage, einzigartiger Architektur und bewegter Geschichte.&#xA;&#xA;Das Dorf liegt auf über 1.100 Metern Höhe und wurde strategisch auf einer steilen Felsklippe erbaut. Es wird fast kreisförmig vom Fluss Guadalaviar umschlungen, der wie ein natürlicher Schutzgraben wirkt. Die Häuser schmiegen sich so dicht an den Abgrund, dass sie förmlich die Klippen hinunterzustürzen scheinen.&#xA;&#xA;Besonders auffällig ist der rote Farbton der Häuser. Sie wurden traditionell aus lokalen Materialien wie Lehm, Gips und Holz gebaut. Besonders im warmen Licht des Sonnenuntergangs oder bei Nacht erstrahlt das gesamte Dorf in einem magischen, tiefen Ockerton.&#xA;&#xA;Ein Spaziergang durch Albarracín ist eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Gassen sind extrem eng, steil, verwinkelt und mit Kopfsteinpflaster versehen. An vielen Stellen sind die Häuser in den oberen Stockwerken so weit nach vorne gebaut (um Platz zu sparen), dass sich die gegenüberliegenden Dachstühle fast berühren. Das berühmteste Beispiel hierfür ist die Casa de la Julianeta.Hoch über dem Ort thront der Alcázar (eine mittelalterliche Burg), und von dort aus zieht sich eine gewaltige, extrem gut erhaltene Stadtmauer den nackten Berghang hinauf. Die Wehranlage wirkt für das kleine Dorf (heute leben dort nur etwas mehr als 1.000 Einwohner) fast surreal riesig.Die Wehrmauern von Albarracín (Las Murallas de Albarracín) sind das absolute Wahrzeichen des Ortes und ein Meisterwerk mittelalterlicher Verteidigungsarchitektur.Die meisten mittelalterlichen Stadtmauern wurden so eng wie möglich um den Stadtkern gezogen, um die Bürger zu schützen. In Albarracín ist das anders: Die gewaltige Mauer zieht sich weit den Berg hinauf und umschließt ein riesiges, unbebautes Areal. Der Grund dafür war rein strategisch: Albarracín lebte vom Woll- und Viehhandel. Bei einer Belagerung musste genug Platz innerhalb der Mauern sein, um die gesamten Viehherden (Tausende Schafe und Ziegen) der Region in Sicherheit zu bringen und sie dort grasen zu lassen.Dass die Mauern heute so majestätisch dastehen, grenzt an ein Wunder. Im spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) wurde Albarracín schwer beschädigt. In den letzten 50 Jahren wurden die Mauern jedoch in mühevoller Kleinarbeit Stück für Stück restauriert. Dabei gingen die Restauratoren so behutsam vor, dass man heute wie in einem Geschichtsbuch ablesen kann, wo originaler maurischer Mörtel aufhört und christliche Steinmetzkunst beginnt.&#xA;&#xA;Hier noch ein paar Bilder von unserem Stadtrundgang. Dies ist der zentrale Platz des Ortes: Plaza Mayor.Blick vom Plaza Mayor auf die Cathedrale de Albarracin.Gassen in der Stadt:Die Geschichte von Albarracín beginnt lange vor den Rittern und Burgen. In den roten Sandsteinfelsen der umliegenden Sierra de Albarracín lebten bereits in der Jungsteinzeit Menschen. Sie hinterließen in Höhlen spektakuläre Felsmalereien (vor allem von Stieren und Jägern), die heute zum UNESCO-Welterbe gehören. Die haben wir ja ausführich auf unserer gestrigen Wanderung bewundert. Später siedelten hier Kelten (der Stamm der Lobetaner) und die Römer, die ein beeindruckendes Aquädukt in den Fels schlugen.&#xA;&#xA;Der eigentliche Aufstieg des Ortes begann mit der maurischen Eroberung der Iberischen Halbinsel.&#xA;&#xA;• Eine Berber-Dynastie vom Stamm der Banu Razin ließ sich im 10. Jahrhundert hier nieder. Von ihnen leitet sich auch der heutige Name ab: Al-Banu-Razin wurde im Laufe der Zeit zu Albarracín.&#xA;&#xA;• Als das mächtige Kalifat von Córdoba im Jahr 1031 zerfiel, nutzten die Banu Razin die Gunst der Stunde: Sie gründeten ihr eigenes, unabhängiges Kleinkönigreich (eine sogenannte Taifa). Albarracín wurde zur prachtvollen Hauptstadt eines Kleinstaates, der für seinen Reichtum, seine Kultur und seine uneinnehmbare Festung bekannt war.&#xA;&#xA;Im 12. Jahrhundert trat der maurische Herrscher die Stadt an den christlichen Ritter Pedro Ruiz de Azagra ab. Der weigerte sich aber, sich dem König von Kastilien und dem König von Aragon zu unterwerfen. Er gründete die Herrschaft von Albarracín – einen winzigen, aber absolut unabhängigen christlichen Pufferstaat inmitten der Großmächte.&#xA;&#xA;1284 war Schluss mit dem Zwergstaat, als der aragonesische König Albarracin angriff. Er konnte ihn zwar nicht erobern, hungerte aber die Bevölkerung bis zur Kapitulation aus.&#xA;&#xA;Ein dunkles Kapitel folgte im Jahr 1610 mit der Vertreibung der Morisken (Muslime, die zum Christentum konvertiert waren, aber im Geheimen oft ihren Glauben behielten). In Albarracín stellte diese Bevölkerungsgruppe einen Großteil der Handwerker und Bauern. Ihr Verlust traf die Wirtschaft der Stadt schwer und die Stadt versank in der Bedeutungslosigkeit.&#xA;&#xA;Von den Muslimen ist aber sehr viel erhalten geblieben, wie z.B. die in Aragonien häufig vertretene Mudéjar-Architektur. Das ist einer der faszinierendsten und einzigartigsten Baustile der Welt, weil es ihn ausschließlich auf der Iberischen Halbinsel (vor allem in Spanien) gibt.&#xA;&#xA;Es ist ein Architekturstil, bei dem christliche Bauwerke mit islamischen Techniken und Dekorationen gebaut wurden.Das Wort leitet sich vom arabischen mudajjan ab, was „die Unterworfenen“ oder „diejenigen, denen erlaubt wurde zu bleiben“ bedeutet. Als die christlichen Könige im Zuge der Reconquista (Rückeroberung Spaniens) maurische Städte wie Toledo, Saragossa oder Sevilla einnahmen, vertrieben sie nicht alle Muslime. Viele der besten Handwerker, Maurer und Architekten waren Muslime und blieben im Land. Da die christlichen Sieger von deren Können absolut begeistert waren, engagierten sie diese maurischen Meister, um Kirchen, Paläste und Wehrtürme zu bauen.&#xA;&#xA;Der Mudéjar-Stil zeigt sich in den Dachziegeln, der Schmiedeisenkunst, den Holzbalkonen und Erkern, den Keramikfliesen und den floralen und geometrischen Mustern.&#xA;&#xA;Ein paar Beispiele sehen wir bei den nächsten Fotos:Dies ist ein Gitterfenster (Celosías): An einigen älteren Häusern sieht man noch filigrane Holzgitter vor den Fenstern. Sie erlaubten es den Frauen des Hauses, auf die Straße zu blicken, ohne selbst von draußen gesehen zu werden. (Im Casa Museo Pérez y Toyuela)So, das soll es jetzt gewesen sein von so viel Geschichte und Architektur. Doch ich hab an einer Mauer noch ein Blümchen gesehen, das möchte ich mit euch teilen:Das Zimbelkraut, das schönste Mauerblümchen der Welt.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollen wir die Stadt <em>Albarracín</em> etwas näher kennen lernen und haben uns einen Spaziergang bei Komoot herausgesucht. Wir beginnen bei unserem Hotel und gehen hinunter zum Fluss.<img src="https://i.snap.as/z53YzAvb.jpg" alt=""/>Hier der Blick auf unser Hotel und die Stadtmauer. Die Ursprünge unseres Hotels liegen im 17. Jahrhundert, als es ein Kloster und eine Piaristenschule war. Es beherbergte auch ein Seminar des Piaristenordens, war also für Priester, die den Weg in die Pädgogik und in den Schuldienst einschlagen wollten.</p>



<p>Unser Weg führt uns weiter am Fluss entlang und dann hinauf zum <em>Mirador de Albarracín</em>, von wo man einen klassischen Postkartenblick auf die Stadt erhält.<img src="https://i.snap.as/7ysOS5bI.jpg" alt=""/>Dieses Bild wurde mit dem Panoramamodus erstellt.</p>

<p>Hier noch zwei weitere Fotos von dort oben auf die Stadt.<img src="https://i.snap.as/BI8oNuXF.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/7fRoKkuq.jpg" alt=""/>Wir gehen dann wieder hinunter zum Fluss. Dabei müssen wir über eine Hängebücke, die wirklich gut schwingt.<img src="https://i.snap.as/l2jrvV2a.jpg" alt=""/>Teilweise gibt es direkt am Fluss keinen Weg und so hat man hier Bretter und Geländer am Fels befestigt und man geht praktisch direkt über dem Fluss.<img src="https://i.snap.as/N17YaJZZ.jpg" alt=""/>Wir fühlen uns nicht wie in einer Stadt, sondern weit weg in der Natur. Das Wasser plätschert, die Vögel zwitschern und die Blumen blühen.<img src="https://i.snap.as/fILtGzdt.jpg" alt=""/>Ein letzter Blick auf Albarracin und dann sind wir allein mit dem Fluss, weil links und rechts die Felsen hoch aufragen.<img src="https://i.snap.as/4ikcQr0f.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/OfOlCGkH.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/Zha62w6P.jpg" alt=""/>Dann sehen wir rechts von uns auf einem Felsen die Festung von Albarracin.<img src="https://i.snap.as/Rj7dgLqK.jpg" alt=""/>Unser Weg am Fluss endet hier und wir steigen wieder in die Stadt hinauf.<img src="https://i.snap.as/fyvZcODo.jpg" alt=""/><em>Albarracín</em> gilt für viele Spanier laut Umfragen regelmäßig als das schönste Dorf des ganzen Landes. Wir wissen natürlich nicht, ob es das schönste ist, aber auch bei uns löst es eine große Begeisterung aus.</p>

<p>Es wirkt, als wäre es direkt einem mittelalterlichen Märchen entsprungen. Seine ganz besondere Faszination verdankt es einer Kombination aus spektakulärer Lage, einzigartiger Architektur und bewegter Geschichte.</p>

<p>Das Dorf liegt auf über 1.100 Metern Höhe und wurde strategisch auf einer steilen Felsklippe erbaut. Es wird fast kreisförmig vom Fluss <em>Guadalaviar</em> umschlungen, der wie ein natürlicher Schutzgraben wirkt. Die Häuser schmiegen sich so dicht an den Abgrund, dass sie förmlich die Klippen hinunterzustürzen scheinen.</p>

<p>Besonders auffällig ist der rote Farbton der Häuser. Sie wurden traditionell aus lokalen Materialien wie Lehm, Gips und Holz gebaut. Besonders im warmen Licht des Sonnenuntergangs oder bei Nacht erstrahlt das gesamte Dorf in einem magischen, tiefen Ockerton.</p>

<p>Ein Spaziergang durch Albarracín ist eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Gassen sind extrem eng, steil, verwinkelt und mit Kopfsteinpflaster versehen. An vielen Stellen sind die Häuser in den oberen Stockwerken so weit nach vorne gebaut (um Platz zu sparen), dass sich die gegenüberliegenden Dachstühle fast berühren. Das berühmteste Beispiel hierfür ist die <em>Casa de la Julianeta</em>.<img src="https://i.snap.as/CiBzY9la.jpg" alt=""/>Hoch über dem Ort thront der <em>Alcázar</em> (eine mittelalterliche Burg), und von dort aus zieht sich eine gewaltige, extrem gut erhaltene Stadtmauer den nackten Berghang hinauf. Die Wehranlage wirkt für das kleine Dorf (heute leben dort nur etwas mehr als 1.000 Einwohner) fast surreal riesig.<img src="https://i.snap.as/2XX4M8yC.jpg" alt=""/>Die Wehrmauern von Albarracín (Las Murallas de Albarracín) sind das absolute Wahrzeichen des Ortes und ein Meisterwerk mittelalterlicher Verteidigungsarchitektur.<img src="https://i.snap.as/TYd6TGAQ.jpg" alt=""/>Die meisten mittelalterlichen Stadtmauern wurden so eng wie möglich um den Stadtkern gezogen, um die Bürger zu schützen. In Albarracín ist das anders: Die gewaltige Mauer zieht sich weit den Berg hinauf und umschließt ein riesiges, unbebautes Areal. Der Grund dafür war rein strategisch: Albarracín lebte vom Woll- und Viehhandel. Bei einer Belagerung musste genug Platz innerhalb der Mauern sein, um die gesamten Viehherden (Tausende Schafe und Ziegen) der Region in Sicherheit zu bringen und sie dort grasen zu lassen.<img src="https://i.snap.as/1rx0dFlx.jpg" alt=""/>Dass die Mauern heute so majestätisch dastehen, grenzt an ein Wunder. Im spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) wurde Albarracín schwer beschädigt. In den letzten 50 Jahren wurden die Mauern jedoch in mühevoller Kleinarbeit Stück für Stück restauriert. Dabei gingen die Restauratoren so behutsam vor, dass man heute wie in einem Geschichtsbuch ablesen kann, wo originaler maurischer Mörtel aufhört und christliche Steinmetzkunst beginnt.</p>

<p>Hier noch ein paar Bilder von unserem Stadtrundgang. Dies ist der zentrale Platz des Ortes: <em>Plaza Mayor.</em><img src="https://i.snap.as/LVQzPmzg.jpg" alt=""/>Blick vom Plaza Mayor auf die <em>Cathedrale de Albarracin.</em><img src="https://i.snap.as/HQyV6GQD.jpg" alt=""/>Gassen in der Stadt:<img src="https://i.snap.as/FXa24F0G.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/bQu6YOAf.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/4nrv3kT2.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/0VUPZVl2.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/mrjBL00t.jpg" alt=""/>Die Geschichte von <em>Albarracín</em> beginnt lange vor den Rittern und Burgen. In den roten Sandsteinfelsen der umliegenden <em>Sierra de Albarracín</em> lebten bereits in der Jungsteinzeit Menschen. Sie hinterließen in Höhlen spektakuläre Felsmalereien (vor allem von Stieren und Jägern), die heute zum UNESCO-Welterbe gehören. Die haben wir ja ausführich auf unserer gestrigen Wanderung bewundert. Später siedelten hier Kelten (der Stamm der Lobetaner) und die Römer, die ein beeindruckendes Aquädukt in den Fels schlugen.</p>

<p>Der eigentliche Aufstieg des Ortes begann mit der maurischen Eroberung der Iberischen Halbinsel.</p>

<p>• Eine Berber-Dynastie vom Stamm der <em>Banu Razin</em> ließ sich im 10. Jahrhundert hier nieder. Von ihnen leitet sich auch der heutige Name ab: <em>Al-Banu-Razin</em> wurde im Laufe der Zeit zu <em>Albarracín</em>.</p>

<p>• Als das mächtige Kalifat von <em>Córdoba</em> im Jahr 1031 zerfiel, nutzten die <em>Banu Razin</em> die Gunst der Stunde: Sie gründeten ihr eigenes, unabhängiges Kleinkönigreich (eine sogenannte <em>Taifa</em>). <em>Albarracín</em> wurde zur prachtvollen Hauptstadt eines Kleinstaates, der für seinen Reichtum, seine Kultur und seine uneinnehmbare Festung bekannt war.</p>

<p>Im 12. Jahrhundert trat der maurische Herrscher die Stadt an den christlichen Ritter <em>Pedro Ruiz de Azagra</em> ab. Der weigerte sich aber, sich dem König von Kastilien und dem König von Aragon zu unterwerfen. Er gründete die <em>Herrschaft von Albarracín</em> – einen winzigen, aber absolut unabhängigen christlichen Pufferstaat inmitten der Großmächte.</p>

<p>1284 war Schluss mit dem Zwergstaat, als der aragonesische König <em>Albarracin</em> angriff. Er konnte ihn zwar nicht erobern, hungerte aber die Bevölkerung bis zur Kapitulation aus.</p>

<p>Ein dunkles Kapitel folgte im Jahr 1610 mit der Vertreibung der Morisken (Muslime, die zum Christentum konvertiert waren, aber im Geheimen oft ihren Glauben behielten). In <em>Albarracín</em> stellte diese Bevölkerungsgruppe einen Großteil der Handwerker und Bauern. Ihr Verlust traf die Wirtschaft der Stadt schwer und die Stadt versank in der Bedeutungslosigkeit.</p>

<p>Von den Muslimen ist aber sehr viel erhalten geblieben, wie z.B. die in Aragonien häufig vertretene Mudéjar-Architektur. Das ist einer der faszinierendsten und einzigartigsten Baustile der Welt, weil es ihn ausschließlich auf der Iberischen Halbinsel (vor allem in Spanien) gibt.</p>

<p>Es ist ein Architekturstil, bei dem christliche Bauwerke mit islamischen Techniken und Dekorationen gebaut wurden.Das Wort leitet sich vom arabischen <em>mudajjan</em> ab, was „die Unterworfenen“ oder „diejenigen, denen erlaubt wurde zu bleiben“ bedeutet. Als die christlichen Könige im Zuge der <em>Reconquista</em> (Rückeroberung Spaniens) maurische Städte wie Toledo, Saragossa oder Sevilla einnahmen, vertrieben sie nicht alle Muslime. Viele der besten Handwerker, Maurer und Architekten waren Muslime und blieben im Land. Da die christlichen Sieger von deren Können absolut begeistert waren, engagierten sie diese maurischen Meister, um Kirchen, Paläste und Wehrtürme zu bauen.</p>

<p>Der Mudéjar-Stil zeigt sich in den Dachziegeln, der Schmiedeisenkunst, den Holzbalkonen und Erkern, den Keramikfliesen und den floralen und geometrischen Mustern.</p>

<p>Ein paar Beispiele sehen wir bei den nächsten Fotos:<img src="https://i.snap.as/B7u9M0rL.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/hWTTMRqj.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/tHvGUABZ.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/SGj3SN0i.jpg" alt=""/>Dies ist ein Gitterfenster (Celosías): An einigen älteren Häusern sieht man noch filigrane Holzgitter vor den Fenstern. Sie erlaubten es den Frauen des Hauses, auf die Straße zu blicken, ohne selbst von draußen gesehen zu werden. (Im <em>Casa Museo Pérez y Toyuela</em>)<img src="https://i.snap.as/kL5s0IIA.jpg" alt=""/>So, das soll es jetzt gewesen sein von so viel Geschichte und Architektur. Doch ich hab an einer Mauer noch ein Blümchen gesehen, das möchte ich mit euch teilen:<img src="https://i.snap.as/0QCCPwzX.jpg" alt=""/>Das Zimbelkraut, das schönste Mauerblümchen der Welt.<img src="https://i.snap.as/5U23umVP.jpg" alt=""/></p>
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      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:35:38 +0000</pubDate>
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      <title>16. Mai 2026: Barranco del Cabrerizo und Felsmalereien von Navazo von Albarracín</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Heute steht nach den vielen Eindrücken von Städten und Landschaften mal wieder eine Wanderung an.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wir haben uns eine bei Komoot herausgesucht direkt vom Hotel aus, ca. 15 Kilometer zu einigen Felsmalereien in der Umgegend. Das Wetter ist gut: es ist sonnig, klare Sicht, aber etwas kühl. Der Weg ist fantastisch, sehr grün, beeindruckende plötzlich auftauchende Felsformationen neben uns.Schopflavendel am Wegesrandund langblättriges Waldvögelein, eine Orchidee.Bei den Felsmalereien stehen wir manchmal lange davor und unsere Augen scannen den Felsen lange ab, und wir sind begeistert, wenn wir dann etwas entdecken. Hier mal ein Beispiel.Als Erklärung findet sich direkt daneben ein Vergleichsbild, was man sehen und erkennen könnte, wenn man denn gut hinschaut. Die Stätten sind ein geschütztes Kulturgut und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.  Die Felsüberhänge sind durch Zäune und Gitter geschützt, um die fragilen Malereien vor Vandalismus und Umwelteinflüssen zu bewahren. Hier noch eine sehr gut zu erkennende Felsmalerei.Die Felsmalereien sind eines der herausragendsten Beispiele für levantinische Felskunst in Spanien. Sie stammen aus der Jungsteinzeit (ca. 7.000 bis 5.000 v. Chr.). Im Zentrum stehen naturalistische Darstellungen großer Rinder (Stiere). Das wohl markanteste Merkmal dieser Stätten ist die Farbwahl. Während die levantinische Felskunst typischerweise durch rötliche Töne geprägt ist, wurden die Figuren im Prado del Navazo in einem auffälligen Gelblich-Weiß gemalt. Dies bildet einen starken und ästhetisch beeindruckenden Kontrast zum rötlichen Sandsteinuntergrund der Felswände.&#xA;&#xA;Die Malereien sind gut ausgeschildert und befinden sich in Felsformationen wie diesen.Viele von diesen Felsen sind für das Bouldern freigegeben und so sehen wir an diesem Samstag auch viele junge Leute mit ihren Crashpads auf dem Rücken zu den besten Felsen wandern. Dieses Foto ist nicht von mir, ich habe leider verpasst eins zu machen.&#xA;&#xA;Neben den Felsmalereien finden wir aber immer wieder auch farbige Tupfer neben unserem Weg wie dieses Rot-Seifenkraut.Während unserer Wanderung werden wir aber noch auf ein anderes Phänomen aufmerksam gemacht: auf die Rillen, die sich auf vielen Felsen in diesem Gebiet finden, als hätte sie jemand mit einem kleinen Meißel in mühsamer Feinarbeit in den Felsen gehauen.Liesegangsche Ringe (auch Liesegang-Bänder oder -Rillen genannt) sind ein faszinierendes geologisches Phänomen, das oft in Sandsteinen zu beobachten ist. Sie sehen aus wie kunstvolle, teils exzentrische Muster, Linien oder konzentrische Ringe, die sich durch das Gestein ziehen. Es handelt sich um sekundäre Strukturen. Das bedeutet, sie entstanden nicht zur gleichen Zeit wie das Gestein selbst (also nicht durch Ablagerung von Sand), sondern viel später, nachdem das Sediment bereits verfestigt war. Es ist quasi eine „nachträgliche chemische Verzierung“ des Gesteins. Der Prozess ist eine Form der geochemischen Selbstorganisation durch Diffusion und Ausfällung. Mineralhaltiges Wasser (meist reich an Eisen oder Mangan) sickert durch die Poren des Gesteins. Wenn sich die chemischen Bedingungen lokal ändern (z. B. durch Änderungen im pH-Wert oder Sauerstoffgehalt), fallen die gelösten Stoffe aus. Anstatt gleichmäßig auszufallen, geschieht dies in einem periodischen Rhythmus: Die Ausfällung eines Minerals entzieht der direkten Umgebung die Stoffe, wodurch eine „Verbrauchszone“ entsteht. Erst in etwas größerer Entfernung, wo wieder genügend Konzentration vorhanden ist, bildet sich das nächste Band. So entsteht das typische Streifen- oder Ringmuster. In vielen Fällen bestehen die Liesegang-Bänder aus eisenhaltigen Mineralen (wie Hämatit oder Limonit). Diese sind oft härter und verwitterungsresistenter als das umliegende, unbeeinflusste Gestein. Wenn der weichere Sandstein im Laufe der Zeit durch Wind und Wetter abgetragen wird, bleiben diese eisenreichen Bänder als kleine „Rippen“ oder Rillen stehen – sie treten also reliefartig aus dem Fels hervor. Wir sehen danach nur noch “Liesegang-Rillen”, “Ah, Liesegang, war mal wieder am Werk.” Es handelt sich übrigens um den deutschen Chemiker Raphael Eduard Liesegang, der das Phänomen 1896 experimentell nachstellte. Ich kannte Liesegang nur von den Episkopen aus der Schule. Aber es ist dieselbe Familie, denn sein Vater hatte diese Firma gegründet.&#xA;&#xA;Zurück zur Wanderung. Wir kommen noch zu einem fantastischen Aussichtspunkt, dem Pinares de Rodeno (Fenster des Rodeno). Auf dem Rückweg noch eine weitere Felsmalerei, diesmal aber nicht mit einem Stier, sondern mit einem Bogenschützen.Die nackte Figur des eindeutig männlichen Bogenschützen liegt waagerecht und ist zum Schuss bereit. Ihr länglicher Kopf trägt eine Art Helm oder hohen Hut. &#xA;&#xA;Auf dem Rückweg läuft uns noch diese Natter über den Weg.Es war eine ganz besondere Wanderung, wo wir viel dazu gelernt haben. Aber die herrliche Natur zu genießen mit ihrer Vielfalt war das A &amp; O.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/B1RAFQ2j.jpg" alt=""/>Heute steht nach den vielen Eindrücken von Städten und Landschaften mal wieder eine Wanderung an.</p>



<p>Wir haben uns eine bei Komoot herausgesucht direkt vom Hotel aus, ca. 15 Kilometer zu einigen Felsmalereien in der Umgegend. Das Wetter ist gut: es ist sonnig, klare Sicht, aber etwas kühl. Der Weg ist fantastisch, sehr grün, beeindruckende plötzlich auftauchende Felsformationen neben uns.<img src="https://i.snap.as/A2A6r4XB.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/m2Z3fPHI.jpg" alt=""/>Schopflavendel am Wegesrand<img src="https://i.snap.as/U5dNtqxt.jpg" alt=""/>und langblättriges Waldvögelein, eine Orchidee.<img src="https://i.snap.as/4GuXg7xF.jpg" alt=""/>Bei den Felsmalereien stehen wir manchmal lange davor und unsere Augen scannen den Felsen lange ab, und wir sind begeistert, wenn wir dann etwas entdecken. Hier mal ein Beispiel.<img src="https://i.snap.as/F4ZPc8N3.jpg" alt=""/>Als Erklärung findet sich direkt daneben ein Vergleichsbild, was man sehen und erkennen könnte, wenn man denn gut hinschaut. <img src="https://i.snap.as/5cLUJxia.jpg" alt=""/>Die Stätten sind ein geschütztes Kulturgut und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.  Die Felsüberhänge sind durch Zäune und Gitter geschützt, um die fragilen Malereien vor Vandalismus und Umwelteinflüssen zu bewahren. Hier noch eine sehr gut zu erkennende Felsmalerei.<img src="https://i.snap.as/YQXa1j57.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/nA99APUz.jpg" alt=""/>Die Felsmalereien sind eines der herausragendsten Beispiele für levantinische Felskunst in Spanien. Sie stammen aus der Jungsteinzeit (ca. 7.000 bis 5.000 v. Chr.). Im Zentrum stehen naturalistische Darstellungen großer Rinder (Stiere). Das wohl markanteste Merkmal dieser Stätten ist die Farbwahl. Während die levantinische Felskunst typischerweise durch rötliche Töne geprägt ist, wurden die Figuren im Prado del Navazo in einem auffälligen Gelblich-Weiß gemalt. Dies bildet einen starken und ästhetisch beeindruckenden Kontrast zum rötlichen Sandsteinuntergrund der Felswände.</p>

<p>Die Malereien sind gut ausgeschildert und befinden sich in Felsformationen wie diesen.<img src="https://i.snap.as/s5tI1My4.jpg" alt=""/>Viele von diesen Felsen sind für das Bouldern freigegeben und so sehen wir an diesem Samstag auch viele junge Leute mit ihren Crashpads auf dem Rücken zu den besten Felsen wandern. Dieses Foto ist nicht von mir, ich habe leider verpasst eins zu machen.<img src="https://i.snap.as/pWdnClVz.png" alt=""/></p>

<p>Neben den Felsmalereien finden wir aber immer wieder auch farbige Tupfer neben unserem Weg wie dieses Rot-Seifenkraut.<img src="https://i.snap.as/117LIgBm.jpg" alt=""/>Während unserer Wanderung werden wir aber noch auf ein anderes Phänomen aufmerksam gemacht: auf die Rillen, die sich auf vielen Felsen in diesem Gebiet finden, als hätte sie jemand mit einem kleinen Meißel in mühsamer Feinarbeit in den Felsen gehauen.<img src="https://i.snap.as/qF6Y9DkG.jpg" alt=""/>Liesegangsche Ringe (auch Liesegang-Bänder oder -Rillen genannt) sind ein faszinierendes geologisches Phänomen, das oft in Sandsteinen zu beobachten ist. Sie sehen aus wie kunstvolle, teils exzentrische Muster, Linien oder konzentrische Ringe, die sich durch das Gestein ziehen. Es handelt sich um sekundäre Strukturen. Das bedeutet, sie entstanden nicht zur gleichen Zeit wie das Gestein selbst (also nicht durch Ablagerung von Sand), sondern viel später, nachdem das Sediment bereits verfestigt war. Es ist quasi eine „nachträgliche chemische Verzierung“ des Gesteins. Der Prozess ist eine Form der geochemischen Selbstorganisation durch Diffusion und Ausfällung. Mineralhaltiges Wasser (meist reich an Eisen oder Mangan) sickert durch die Poren des Gesteins. Wenn sich die chemischen Bedingungen lokal ändern (z. B. durch Änderungen im pH-Wert oder Sauerstoffgehalt), fallen die gelösten Stoffe aus. Anstatt gleichmäßig auszufallen, geschieht dies in einem periodischen Rhythmus: Die Ausfällung eines Minerals entzieht der direkten Umgebung die Stoffe, wodurch eine „Verbrauchszone“ entsteht. Erst in etwas größerer Entfernung, wo wieder genügend Konzentration vorhanden ist, bildet sich das nächste Band. So entsteht das typische Streifen- oder Ringmuster. In vielen Fällen bestehen die Liesegang-Bänder aus eisenhaltigen Mineralen (wie Hämatit oder Limonit). Diese sind oft härter und verwitterungsresistenter als das umliegende, unbeeinflusste Gestein. Wenn der weichere Sandstein im Laufe der Zeit durch Wind und Wetter abgetragen wird, bleiben diese eisenreichen Bänder als kleine „Rippen“ oder Rillen stehen – sie treten also reliefartig aus dem Fels hervor. <img src="https://i.snap.as/1h38b6Fj.jpg" alt=""/>Wir sehen danach nur noch “Liesegang-Rillen”, “Ah, Liesegang, war mal wieder am Werk.” Es handelt sich übrigens um den deutschen Chemiker Raphael Eduard Liesegang, der das Phänomen 1896 experimentell nachstellte. Ich kannte Liesegang nur von den Episkopen aus der Schule. Aber es ist dieselbe Familie, denn sein Vater hatte diese Firma gegründet.</p>

<p>Zurück zur Wanderung. Wir kommen noch zu einem fantastischen Aussichtspunkt, dem <em>Pinares de Rodeno</em> (Fenster des Rodeno). <img src="https://i.snap.as/xJb0sPet.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/w6CWb27D.jpg" alt=""/>Auf dem Rückweg noch eine weitere Felsmalerei, diesmal aber nicht mit einem Stier, sondern mit einem Bogenschützen.<img src="https://i.snap.as/xUS9Hrpz.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/ArC3JntM.jpg" alt=""/>Die nackte Figur des eindeutig männlichen Bogenschützen liegt waagerecht und ist zum Schuss bereit. Ihr länglicher Kopf trägt eine Art Helm oder hohen Hut.</p>

<p>Auf dem Rückweg läuft uns noch diese Natter über den Weg.<img src="https://i.snap.as/WPNlhaR1.jpg" alt=""/>Es war eine ganz besondere Wanderung, wo wir viel dazu gelernt haben. Aber die herrliche Natur zu genießen mit ihrer Vielfalt war das A &amp; O.</p>
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      <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 22:01:18 +0000</pubDate>
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      <title>15. Mai 2026: Calatayud   Daroca   Laguna de Gallocanta   Albarracín</title>
      <link>https://jensvajen.de/15-mai-2026-calatayud-daroca-laguna-de-gallocanta-albarracin?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Heute steht ein großes Programm auf unserer Liste.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich möchte gerne noch das Castillo de Ayud anschauen, das wir gestern nur über der Stadt thronen gesehen haben. Es ist eine Festung muslimischen Ursprungs aus dem 9. Jahrhundert.Unser nächstes Ziel ist Daroca, eine Stadt, die für ihre Mudejar-Architektur und ihre Befestigungsmauern bekannt ist. Auf dem Weg dorthin passieren wir noch wunderschöne Felder mit Mohnblumen.In Daroca machen wir zunächst einen Spaziergang entlang der Befestigungsmauern.Sie erstreckt sich über etwa 3,5 bis 4 Kilometer, stammt ursprünglich aus dem 13. und 14. Jahrhundert und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft.Daroca ist ein sympathisches, ein wenig verschlafenes Örtchen mit wenig Tourismus. Was mir hier gut gefallen hat ist die Erinnerungskultur an die muslimischen, jüdischen und christlichen Stadtteile. Da an den Häusern und in den Straßen nicht mehr viel zu erkennen ist, wird mit Wandgemälden auf die jeweilige Kultur aufmerksam gemacht.Zum Schluss noch eines der Stadttore, das Puerta Baja, bevor wir die Stadt verlassen.Unser nächstes Ziel ist die Laguna de Gallocanta, die etwa 40 Kilometer entfernt auf 1000 Meter Höhe liegt. Wir haben viel über dieses Vogelparadies gelesen. Es ist schon eine fantastische Landschaft. Es handelt sich um einen endorheischen See, das heißt er hat keinen Abfluss und weist aufgrund der Abhängigkeit von Niederschlägen einen schwankenden Wasserstand auf. Und kann auch mal ganz austrocknen. Im Frühjahr und im Herbst ist es ein wahres Paradies für rastende Kraniche. Nur leider nicht als wir dort sind. Den fast einzigen (außer einem Pelikanpaar) zu fotografierenden Vogel sieht man hier.Wir erleben hier einen kurzen Hagelschauer mit starkem Wind, aber dann kommt die Sonne wieder hervor, und wir finden einen wunderschönen Weg entlang des Sees, keine Menschenseele, Einsamkeit pur und eine wunderschöne Weite. Eine sehr ruhige, fast zeitlose Atmosphäre.Dann machen wir uns auf den etwa 1,5 stündigen Weg nach Albarracín. Auf dem Weg dorthin erhalten wir die Nachricht, das unsere gebuchte Unterkunft uns absagt. Wir buchen eine neue, aber in einem relativ teuren Hotel. Als wir dort ankommen, haben wir ein paar Probleme, uns auf Englisch zu verständigen. Wir hatten ein Zimmer für 4 Personen gebucht, weil in unserer App kein anderes frei war, aber wir bekommen jetzt vor Ort ein viel günstigeres für 2 Personen in antiken Mauern direkt neben der Altstadt. Hier noch ein erster Blick auf die Stadt, aber wir sind ja noch drei Tage hier.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/Kkdwk61S.jpg" alt=""/>Heute steht ein großes Programm auf unserer Liste.</p>



<p>Ich möchte gerne noch das <em>Castillo de Ayud</em> anschauen, das wir gestern nur über der Stadt thronen gesehen haben. <img src="https://i.snap.as/mBzplvyz.jpg" alt=""/>Es ist eine Festung muslimischen Ursprungs aus dem 9. Jahrhundert.<img src="https://i.snap.as/mbnIfIWG.jpg" alt=""/>Unser nächstes Ziel ist <em>Daroca,</em> eine Stadt, die für ihre Mudejar-Architektur und ihre Befestigungsmauern bekannt ist. Auf dem Weg dorthin passieren wir noch wunderschöne Felder mit Mohnblumen.<img src="https://i.snap.as/5KVrHUgW.jpg" alt=""/>In <em>Daroca</em> machen wir zunächst einen Spaziergang entlang der Befestigungsmauern.<img src="https://i.snap.as/v3N0Camo.jpg" alt=""/>Sie erstreckt sich über etwa 3,5 bis 4 Kilometer, stammt ursprünglich aus dem 13. und 14. Jahrhundert und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft.<img src="https://i.snap.as/KAmiCrWC.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/c8u2HZOW.jpg" alt=""/><em>Daroca</em> ist ein sympathisches, ein wenig verschlafenes Örtchen mit wenig Tourismus. Was mir hier gut gefallen hat ist die Erinnerungskultur an die muslimischen, jüdischen und christlichen Stadtteile. <img src="https://i.snap.as/uEQSnRaE.jpg" alt=""/>Da an den Häusern und in den Straßen nicht mehr viel zu erkennen ist, wird mit Wandgemälden auf die jeweilige Kultur aufmerksam gemacht.<img src="https://i.snap.as/1YiIKKl1.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/enZpzMr7.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/Ux43QOQu.jpg" alt=""/>Zum Schluss noch eines der Stadttore, das <em>Puerta Baja,</em> bevor wir die Stadt verlassen.<img src="https://i.snap.as/ov338Hzk.jpg" alt=""/>Unser nächstes Ziel ist die <em>Laguna de Gallocanta,</em> die etwa 40 Kilometer entfernt auf 1000 Meter Höhe liegt. Wir haben viel über dieses Vogelparadies gelesen. <img src="https://i.snap.as/1FRgjTY5.jpg" alt=""/>Es ist schon eine fantastische Landschaft. Es handelt sich um einen endorheischen See, das heißt er hat keinen Abfluss und weist aufgrund der Abhängigkeit von Niederschlägen einen schwankenden Wasserstand auf. Und kann auch mal ganz austrocknen. Im Frühjahr und im Herbst ist es ein wahres Paradies für rastende Kraniche. Nur leider nicht als wir dort sind. Den fast einzigen (außer einem Pelikanpaar) zu fotografierenden Vogel sieht man hier.<img src="https://i.snap.as/nXDm11T6.jpg" alt=""/>Wir erleben hier einen kurzen Hagelschauer mit starkem Wind, aber dann kommt die Sonne wieder hervor, und wir finden einen wunderschönen Weg entlang des Sees, keine Menschenseele, Einsamkeit pur und eine wunderschöne Weite. Eine sehr ruhige, fast zeitlose Atmosphäre.<img src="https://i.snap.as/5sVEuXam.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/b2O5DLJC.jpg" alt=""/>Dann machen wir uns auf den etwa 1,5 stündigen Weg nach <em>Albarracín.</em> Auf dem Weg dorthin erhalten wir die Nachricht, das unsere gebuchte Unterkunft uns absagt. Wir buchen eine neue, aber in einem relativ teuren Hotel. Als wir dort ankommen, haben wir ein paar Probleme, uns auf Englisch zu verständigen. Wir hatten ein Zimmer für 4 Personen gebucht, weil in unserer App kein anderes frei war, aber wir bekommen jetzt vor Ort ein viel günstigeres für 2 Personen in antiken Mauern direkt neben der Altstadt. Hier noch ein erster Blick auf die Stadt, aber wir sind ja noch drei Tage hier.<img src="https://i.snap.as/2aEeswe7.jpg" alt=""/></p>
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      <guid>https://jensvajen.de/15-mai-2026-calatayud-daroca-laguna-de-gallocanta-albarracin</guid>
      <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 15:35:30 +0000</pubDate>
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      <title>Juni 2026: Barcelona Tag 2</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Heute, am Sonntag hat sich unser Bild von Barcelona leicht gewandelt.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Nicht mehr die Touristen bestimmen das Stadtbild, sondern ganz Barcelona scheint den Sonntag hier zu genießen. Die Barceloner\*innen sitzen in Cafés, Kinder spielen auf den Spielplätzen, und die Jugendlichen zeigen ihre Kunststücke vor dem MACBA (Museu d’Art Contemporani de Barcelona).Wir besuchen heute als erstes die ehemalige Stierkampfarena Arenas de Barcelona direkt am Plaça d&#39;Espanya.  Sie ist heute ein Einkaufszentrum und hat sogar am Sonntag geöffnet. Die Arena wurde 1900 erbaut. Seit 1977 fanden dort aber keine Stierkämpfe mehr statt und das Gebäude verfiel bis im Jahr 2000 eine radikale Umgestaltung begann, bei nur noch die Fassade stehen blieb. Im Jahr 2011 wurde dann das Einkaufszentrum eröffnet. Von der Aussichtsplattform ganz oben hat man einen 360⁰ Ausblick über die ganze Stadt.  Barcelona hatte übrigens noch eine zweite Stierkampfarena Plaça de Toros Monumental. Dort wurden bis 2011 Stierkämpfe durchgeführt bis das katalanische Parlament Stierkämpfe verbot. Heute beherbergt das Gebäude ein Stierkampfmuseum und wird für Konzerte und Events benutzt.&#xA;&#xA;Wir haben einen kleinen Hunger und gehen zu Flax&amp;Kale, wo wir Kaffee trinken und dazu ein Stück Kuchen essen. Sie haben einen wunderschönen Freiluftplatz im ersten Stock.&#xA;&#xA;Wir gehen nochmal ins Barri Gòtic. Da Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, wird die Prozession heute durchgeführt, und wir sehen ein paar Vorbereitungen.Auch vor der Kathedrale ist alles bestuhlt für die Fronleichnamsmesse.Wir interessieren uns aber für einen anderen eigenartigen Brauch: das tanzende Ei. Es ist seit 1636 eine der Attraktionen von Fronleichnam. Die Tradition besteht darin, ein ausgeblasenes Ei auf Wasserstrahlen von Brunnen in Kreuzgängen, Patios und Gärten „tanzen“ zu lassen, die mit Blumenmotiven und Kirschen geschmückt sind. Um die Ursprünge dieses typischsten Elements Barcelonas zu verstehen, müssen wir uns die Tradition der Wasserspiele sowie alle Symbole des Festes ansehen, wie Eier, Wasser, Blumen und Kirschen: saisonale Elemente voller Symbolik.Wir wollen jetzt noch ins Museum. Da heute der erste Sonntag im Monat ist, hat man in einigen Museen heute freien Eintritt. Wir haben uns für das CCCB (Zentrum für Zeitgenössische Kultur in Barcelona) für 16:30 Uhr Tickets reserviert. Das Thema ist Schönheitskult. Die Ausstellung beleuchtet kritisch die Entstehung von Schönheitsidealen von der Antike bis zur Gegenwart und analysiert die Rolle von Kunst, Gesellschaft, Politik, Religion und Medizin. Sie untersucht außerdem die Kosmetikindustrie, Design und Produktmarketing und rückt Haut, Haar und Körper als Schlachtfelder im Kampf um die Kontrolle über den Körper in den Mittelpunkt.&#xA;&#xA;Die Ausstellung ist so umfangreich, dass es mir schon wieder zu viel wird. Gern hätte ich noch die Ausstellung über den Fotografen Steve McCurry gesehen, aber dafür war nicht genug Zeit.&#xA;&#xA;So geht heute unser Urlaub nach genau vier Wochen zu Ende. Jeder einzelne Tage ein Erlebnis. Ganz viele neue Eindrücke. Eine grandiose Landschaft. Gerne wären wir noch ein paar mehr Schluchten gewandert. Aber es ist alles gut. Wir sind hoch zufrieden.&#xA;&#xA;Morgen um 6 Uhr klingelt der Wecker, und wir werden hoffentlich unseren Flug bekommen, damit wir dem Papst nicht in die Quere kommen, der am Dienstag hier landet, um am Mittwoch den Christusturm einzuweihen. An Antonio Gaudis 100. Todestag. Dann wird die Sagrada Familia mit 172,5 Metern den höchsten Kirchturm der Welt haben und das Ulmer Münster auf den zweiten Platz verweisen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/k47B54a7.jpg" alt=""/>Heute, am Sonntag hat sich unser Bild von Barcelona leicht gewandelt.</p>



<p>Nicht mehr die Touristen bestimmen das Stadtbild, sondern ganz Barcelona scheint den Sonntag hier zu genießen. Die Barceloner*innen sitzen in Cafés, Kinder spielen auf den Spielplätzen, und die Jugendlichen zeigen ihre Kunststücke vor dem MACBA <em>(Museu d’Art Contemporani de Barcelona).</em><img src="https://i.snap.as/1Wxmpqp9.jpg" alt=""/>Wir besuchen heute als erstes die ehemalige Stierkampfarena <em>Arenas de Barcelona</em> direkt am <em>Plaça d&#39;Espanya.</em><img src="https://i.snap.as/JQkReni8.jpg" alt=""/>  Sie ist heute ein Einkaufszentrum und hat sogar am Sonntag geöffnet. <img src="https://i.snap.as/ZToxW3HY.jpg" alt=""/>Die Arena wurde 1900 erbaut. <img src="https://i.snap.as/SXzUpa2V.jpg" alt=""/>Seit 1977 fanden dort aber keine Stierkämpfe mehr statt und das Gebäude verfiel bis im Jahr 2000 eine radikale Umgestaltung begann, bei nur noch die Fassade stehen blieb. Im Jahr 2011 wurde dann das Einkaufszentrum eröffnet. Von der Aussichtsplattform ganz oben hat man einen 360⁰ Ausblick über die ganze Stadt.<img src="https://i.snap.as/YOpSBNw2.jpg" alt=""/>  Barcelona hatte übrigens noch eine zweite Stierkampfarena <em>Plaça de Toros Monumental.</em> Dort wurden bis 2011 Stierkämpfe durchgeführt bis das katalanische Parlament Stierkämpfe verbot. Heute beherbergt das Gebäude ein Stierkampfmuseum und wird für Konzerte und Events benutzt.</p>

<p>Wir haben einen kleinen Hunger und gehen zu Flax&amp;Kale, wo wir Kaffee trinken und dazu ein Stück Kuchen essen. Sie haben einen wunderschönen Freiluftplatz im ersten Stock.<img src="https://i.snap.as/A6N8EuOF.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir gehen nochmal ins <em>Barri Gòtic</em>. Da Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, wird die Prozession heute durchgeführt, und wir sehen ein paar Vorbereitungen.<img src="https://i.snap.as/HRTlwWzn.jpg" alt=""/>Auch vor der Kathedrale ist alles bestuhlt für die Fronleichnamsmesse.<img src="https://i.snap.as/4QZ1ammN.jpg" alt=""/>Wir interessieren uns aber für einen anderen eigenartigen Brauch: das tanzende Ei. Es ist seit 1636 eine der Attraktionen von Fronleichnam. Die Tradition besteht darin, ein ausgeblasenes Ei auf Wasserstrahlen von Brunnen in Kreuzgängen, Patios und Gärten „tanzen“ zu lassen, die mit Blumenmotiven und Kirschen geschmückt sind. Um die Ursprünge dieses typischsten Elements Barcelonas zu verstehen, müssen wir uns die Tradition der Wasserspiele sowie alle Symbole des Festes ansehen, wie Eier, Wasser, Blumen und Kirschen: saisonale Elemente voller Symbolik.<img src="https://i.snap.as/YE7ilo6C.jpg" alt=""/>Wir wollen jetzt noch ins Museum. Da heute der erste Sonntag im Monat ist, hat man in einigen Museen heute freien Eintritt. Wir haben uns für das CCCB (<em>Zentrum für Zeitgenössische Kultur in Barcelona)</em> für 16:30 Uhr Tickets reserviert. Das Thema ist <strong>Schönheitskult.</strong> <em>Die Ausstellung beleuchtet kritisch die Entstehung von Schönheitsidealen von der Antike bis zur Gegenwart und analysiert die Rolle von Kunst, Gesellschaft, Politik, Religion und Medizin. Sie untersucht außerdem die Kosmetikindustrie, Design und Produktmarketing und rückt Haut, Haar und Körper als Schlachtfelder im Kampf um die Kontrolle über den Körper in den Mittelpunkt.</em></p>

<p>Die Ausstellung ist so umfangreich, dass es mir schon wieder zu viel wird. Gern hätte ich noch die Ausstellung über den Fotografen Steve McCurry gesehen, aber dafür war nicht genug Zeit.</p>

<p>So geht heute unser Urlaub nach genau vier Wochen zu Ende. Jeder einzelne Tage ein Erlebnis. Ganz viele neue Eindrücke. Eine grandiose Landschaft. Gerne wären wir noch ein paar mehr Schluchten gewandert. Aber es ist alles gut. Wir sind hoch zufrieden.</p>

<p>Morgen um 6 Uhr klingelt der Wecker, und wir werden hoffentlich unseren Flug bekommen, damit wir dem Papst nicht in die Quere kommen, der am Dienstag hier landet, um am Mittwoch den Christusturm einzuweihen. An Antonio Gaudis 100. Todestag. Dann wird die <em>Sagrada Familia</em> mit 172,5 Metern den höchsten Kirchturm der Welt haben und das Ulmer Münster auf den zweiten Platz verweisen.</p>
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      <guid>https://jensvajen.de/7-juni-2026-barcelona-tag-2</guid>
      <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 22:13:23 +0000</pubDate>
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      <title>Juni 2026: Barcelona Tag 1</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Heute Mittag gegen 13 Ihr in Barcelona eingetroffen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Erstmal zum Tanken, da wir ja am Montag Morgen das Auto abgeben. Und da es von der Schotterpiste von außen so zu gestaubt ist auch noch in die Waschanlage. Dann ins Hotel, das sich in der Nähe des Flughafens befindet. Das bedeutet aber auch, dass wir 45 Minuten mit dem Bus fahren müssen, um zum Plaça d&#39;Espanya zu kommen.&#xA;&#xA;Wir sind von Barcelona ziemlich enttäuscht: La Rambla eine einzige Baustelle.Ebenso der Plaça d’Espania. Und dann diese vielen Touristen, die hier herumlaufen. Nun ja, wir sind ja selber welche. Dazu kommen an allen Ecken und Enden die sich ständig wiederholenden Läden, die alle den gleichen Touri-Schrott verkaufen. Wir gehen natürlich zum   Barri Gòtic und zum Plaça Reial. Dort in der Nähe trinken wir im Café Artisa einen Affogato (Espresso mit Vanilleeis). Wir kommen auch noch durch den Mercat de la Boqueria, die Markthalle. Wir sind nämlich auf dem Weg zu unserem “Stammrestaurant” in Barcelona:&#xA;&#xA;In diesem vegetarischen Restaurant waren wir schon mal. Und es ist lecker wie beim letzten Mal.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/MYMVx4ho.jpg" alt=""/>Heute Mittag gegen 13 Ihr in Barcelona eingetroffen.</p>



<p>Erstmal zum Tanken, da wir ja am Montag Morgen das Auto abgeben. Und da es von der Schotterpiste von außen so zu gestaubt ist auch noch in die Waschanlage. Dann ins Hotel, das sich in der Nähe des Flughafens befindet. Das bedeutet aber auch, dass wir 45 Minuten mit dem Bus fahren müssen, um zum <em>Plaça d&#39;Espanya</em> zu kommen.</p>

<p>Wir sind von Barcelona ziemlich enttäuscht: <em>La Rambla</em> eine einzige Baustelle.<img src="https://i.snap.as/UA9I53aL.jpg" alt=""/>Ebenso der <em>Plaça d’Espania</em>. Und dann diese vielen Touristen, die hier herumlaufen. Nun ja, wir sind ja selber welche. Dazu kommen an allen Ecken und Enden die sich ständig wiederholenden Läden, die alle den gleichen Touri-Schrott verkaufen. Wir gehen natürlich zum   <em>Barri Gòtic</em> und zum <em>Plaça Reial.</em> <img src="https://i.snap.as/o328atW3.jpg" alt=""/>Dort in der Nähe trinken wir im Café Artisa einen Affogato (Espresso mit Vanilleeis). <img src="https://i.snap.as/zglg3BPl.jpg" alt=""/>Wir kommen auch noch durch den <em>Mercat de la Boqueria,</em> die Markthalle. Wir sind nämlich auf dem Weg zu unserem “Stammrestaurant” in Barcelona:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/TIzdsyCb.jpg" alt=""/>In diesem vegetarischen Restaurant waren wir schon mal. Und es ist lecker wie beim letzten Mal.<img src="https://i.snap.as/lK8yTi88.jpg" alt=""/></p>
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      <guid>https://jensvajen.de/6-juni-2026-barcelona-tag-1</guid>
      <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 20:22:00 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title>Juni 2026: Muralla de Finestres </title>
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      <description>&lt;![CDATA[Als wir den Besuch dieses Naturwunders planen, merken wir, dass unsere Unterkunft Montfalco doch nicht so ideal als Ausgangspunkt geeignet ist.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Denn wir müssen mit dem Auto eine Stunde fahren, um zu den “Mauern” zu gelangen, davon die letzten 10 Kilometer wieder über eine ziemlich üble Schotterpiste.&#xA;&#xA;Die Muralla liegt am weit verzweigten Stausee Embalse de Canelles, der im Jahre 1960 erschaffen wurde. Wir fahren bis zum verlassenen und verfallenden  Dorf Finestres.Die Erschaffung des Stausees ist ein Grund dafür, dass die Dorfbewohner das Dorf verlassen haben, denn ein Großteil der Verkehrsverbindungen fiel weg und das fruchtbare Ackerland unterhalb des Dorfes wurde überschwemmt. Hinzu kommt der sozioökonomische Wandel mit Abwanderung der Jugend und Überalterung der Einwohner. Obwohl das Dorf als verlassen gilt, gibt es vereinzelt noch Spuren von Erhaltung, wie das Haus „Casa Coix“, das heute noch im Sommer bewohnt sein soll und als Symbol für den Widerstand gegen den kompletten Verfall des Ortes dient.Aber wir sind ja wegen der Muralla da und machen einen kleinen Rundgang.Es handelt sich um eine beeindruckende geologische Formation, die durch die vertikale Aufrichtung von Gesteinsschichten entstanden ist. Während der Bildung der Pyrenäen wurden diese Kalksteinschichten durch tektonischen Druck fast senkrecht in die Höhe gedrückt.&#xA;&#xA;Es sind zwei fast parallele, messerscharfe Felswände, die wie künstliche Festungsmauern aus der Landschaft ragen. Dazwischen liegt ein schmaler Pfad, der den Eindruck einer Verteidigungsanlage erweckt.&#xA;&#xA;Mich erschreckt immer die Farbe der Stauseen. Es erweckt den Anschein, als sei hier das Foto bearbeitet worden. Ist es aber nicht. Aber alle Stauseen, die wir hier gesehen haben, hatten die Einheitsfarbe “Stausee- Türkis”, als bestünde alles aus Abtönfarbe von Caparol. Kein Changieren der Farben wie im Mittelmeer. Die Farbe so künstlich wie der See.Wir kommen auch auf die Rückseite.Es ist einfach ein faszinierender Ort hier und kaum Menschen, die den schwierigen Weg auf sich genommen haben. Hier noch ein paar Fotos.Nach der langwierigen Rückfahrt bleibt uns nicht mehr viel Zeit bei unserer Unterkunft Montfalco.Hier werden verschiedene Aktivitäten angeboten: Kayak fahren, geführte Wanderungen, Klettern usw. Wir machen noch eine kleine Wanderung zu einer nahe gelegenen Höhle.Wir gehen hinein, aber das war es dann auch schon.&#xA;&#xA;Dieser schöne Tag ist eigentlich der Abschluss unserer Aragonien-Tour, denn wir beschließen, morgen, am Samstag, nach Barcelona zu fahren und dort bis zu unserem Abflug am Montag Morgen zu bleiben.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/BOSkW0rt.jpg" alt=""/>Als wir den Besuch dieses Naturwunders planen, merken wir, dass unsere Unterkunft <em>Montfalco</em> doch nicht so ideal als Ausgangspunkt geeignet ist.</p>



<p>Denn wir müssen mit dem Auto eine Stunde fahren, um zu den “Mauern” zu gelangen, davon die letzten 10 Kilometer wieder über eine ziemlich üble Schotterpiste.</p>

<p>Die <em>Muralla</em> liegt am weit verzweigten Stausee <em>Embalse de Canelles,</em> der im Jahre 1960 erschaffen wurde. Wir fahren bis zum verlassenen und verfallenden  Dorf <em>Finestres.</em><img src="https://i.snap.as/aJIN0ruX.jpg" alt=""/>Die Erschaffung des Stausees ist ein Grund dafür, dass die Dorfbewohner das Dorf verlassen haben, denn ein Großteil der Verkehrsverbindungen fiel weg und das fruchtbare Ackerland unterhalb des Dorfes wurde überschwemmt. Hinzu kommt der sozioökonomische Wandel mit Abwanderung der Jugend und Überalterung der Einwohner. Obwohl das Dorf als verlassen gilt, gibt es vereinzelt noch Spuren von Erhaltung, wie das Haus <strong>„</strong><em>Casa Coix“</em>, das heute noch im Sommer bewohnt sein soll und als Symbol für den Widerstand gegen den kompletten Verfall des Ortes dient.<img src="https://i.snap.as/iXbPqJJf.jpg" alt=""/>Aber wir sind ja wegen der <em>Muralla</em> da und machen einen kleinen Rundgang.<img src="https://i.snap.as/A8FXCRt5.jpg" alt=""/>Es handelt sich um eine beeindruckende geologische Formation, die durch die vertikale Aufrichtung von Gesteinsschichten entstanden ist. Während der Bildung der Pyrenäen wurden diese Kalksteinschichten durch tektonischen Druck fast senkrecht in die Höhe gedrückt.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/Djx5TBgn.jpg" alt=""/>Es sind zwei fast parallele, messerscharfe Felswände, die wie künstliche Festungsmauern aus der Landschaft ragen. Dazwischen liegt ein schmaler Pfad, der den Eindruck einer Verteidigungsanlage erweckt.</p>

<p>Mich erschreckt immer die Farbe der Stauseen. Es erweckt den Anschein, als sei hier das Foto bearbeitet worden. Ist es aber nicht. Aber alle Stauseen, die wir hier gesehen haben, hatten die Einheitsfarbe “Stausee- Türkis”, als bestünde alles aus Abtönfarbe von Caparol. Kein Changieren der Farben wie im Mittelmeer. Die Farbe so künstlich wie der See.<img src="https://i.snap.as/X7wfoFOe.jpg" alt=""/>Wir kommen auch auf die Rückseite.<img src="https://i.snap.as/TW52ndd5.jpg" alt=""/>Es ist einfach ein faszinierender Ort hier und kaum Menschen, die den schwierigen Weg auf sich genommen haben. Hier noch ein paar Fotos.<img src="https://i.snap.as/44NiLEdh.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/OFrMBctd.jpg" alt=""/>Nach der langwierigen Rückfahrt bleibt uns nicht mehr viel Zeit bei unserer Unterkunft <em>Montfalco.</em><img src="https://i.snap.as/XyJs4h7u.jpg" alt=""/>Hier werden verschiedene Aktivitäten angeboten: Kayak fahren, geführte Wanderungen, Klettern usw. Wir machen noch eine kleine Wanderung zu einer nahe gelegenen Höhle.<img src="https://i.snap.as/rCKwFULe.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/dXn1wbOH.jpg" alt=""/>Wir gehen hinein, aber das war es dann auch schon.<img src="https://i.snap.as/QjwjcXhP.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/PsYKO8Y8.jpg" alt=""/></p>

<p>Dieser schöne Tag ist eigentlich der Abschluss unserer Aragonien-Tour, denn wir beschließen, morgen, am Samstag, nach Barcelona zu fahren und dort bis zu unserem Abflug am Montag Morgen zu bleiben.</p>
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      <guid>https://jensvajen.de/5-juni-2026-muralla-de-finestres</guid>
      <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 09:11:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Juni 2026: Über Alquézar nach Montfalcco</title>
      <link>https://jensvajen.de/4-juni-2026?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[&#xA;Wir verlassen Plan, wo wir die luxuriöste Unterkunft dieses Urlaubs hatten. Unser Ziel ist Alquézar, eine Stadt, die mit zu den schönsten in Spanien zählt.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Auf dem Weg dorthin kommen wir an zwei sehr engen Canyons vorbei: dem Barranco Los Gargantes und dem Barranco La Palomera. Sie sind typische V-Schluchten und unten teilweise so eng, dass man befürchten muss unten stecken zu bleiben.&#xA;&#xA;Dann geht es weiter nach Alquézar.Der Name des Ortes leitet sich vom arabischen al-qasr ab, was „die Burg“ bedeutet. Im 9. Jahrhundert errichtete der Maure Jalaf ibn Rasid an diesem strategisch wichtigen Punkt eine Festung, um das Gebiet gegen die christlichen Truppen aus dem Norden zu verteidigen. Im 11. Jahrhundert (ca. 1067) wurde die Burg von Sancho Ramírez erobert und fortan in den christlichen Machtbereich des Königreichs Aragón integriert.Die Altstadt selbst ist als Conjunto histórico-artístico geschützt. Sie besteht aus einem Labyrinth aus engen, mittelalterlichen Gassen, die sich den Felsen hinaufschlängeln. Man findet dort wunderbar erhaltene Steinhäuser mit traditioneller aragonesischer Architektur.Gleich hinter dem Stadttor findet sich dieser “Briefe fressende” Löwe.An vielen mittelalterlichen Häusern befinden sich Wappen.Bei der Ermita de Nuestra Señora de las Nieves, einem einfachen einschiffigen Sakralbau des 16. Jahrhunderts, gefällt mir besonders das leicht wirkende Rippengewölbe der Decke.Direkt neben der Kirche befindet sich ein zugemauerter Eingang, über der sich die Abbildung von ein paar Schuhen befindet. Dort soll sich früher ein Schuhmacher befunden haben. Die Colegiata de Santa María la Mayor thront über der Stadt und ist das absolute Herzstück und ein architektonisches Juwel. Ursprünglich eine Festung, wurde sie zur Stiftskirche umgebaut. Besonders bemerkenswert ist ihr Kreuzgang. Er ist für seine seltenen mittelalterlichen Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert bekannt.Ebenso berühmt ist der Kreuzgang für seine Kapitelle.Es gäbe noch viel zu erzählen über Alquézar, ja, eine Sache noch: heute keine Flora sondern Fauna: diese Grille posiert für uns auf einer Mauer. Wir wollen ja noch weiter nach Montfalcco in eine einfache Herberge, wo wir aber noch ein Doppelzimmer bekommen haben. Sie soll als Ausgangspunkt für die Wanderung zur Muralla de Finestres dienen (auch Chinesische Mauer von Finestres genannt). Als wir in Montfalco ankommen, taucht die Sonne gerade das nahe gelegene Felsmassiv ins letzte Licht ( erstes Foto) und da es kurz vorher etwas geregnet hat, erscheint auch ein Regenbogen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/io9BQq7n.jpg" alt=""/>
Wir verlassen <em>Plan</em>, wo wir die luxuriöste Unterkunft dieses Urlaubs hatten. Unser Ziel ist <em>Alquézar</em>, eine Stadt, die mit zu den schönsten in Spanien zählt.</p>



<p>Auf dem Weg dorthin kommen wir an zwei sehr engen Canyons vorbei: dem <em>Barranco Los Gargantes</em><img src="https://i.snap.as/vvGRpVl7.jpg" alt=""/> und dem <em>Barranco La Palomera.</em><img src="https://i.snap.as/Q1EDQdSm.jpg" alt=""/> Sie sind typische V-Schluchten und unten teilweise so eng, dass man befürchten muss unten stecken zu bleiben.</p>

<p>Dann geht es weiter nach <em>Alquézar</em>.<img src="https://i.snap.as/jGVnTyvK.jpg" alt=""/>Der Name des Ortes leitet sich vom arabischen <em>al-qasr</em> ab, was „die Burg“ bedeutet. Im 9. Jahrhundert errichtete der Maure Jalaf ibn Rasid an diesem strategisch wichtigen Punkt eine Festung, um das Gebiet gegen die christlichen Truppen aus dem Norden zu verteidigen. Im 11. Jahrhundert (ca. 1067) wurde die Burg von Sancho Ramírez erobert und fortan in den christlichen Machtbereich des Königreichs Aragón integriert.<img src="https://i.snap.as/c5CokV20.jpg" alt=""/>Die Altstadt selbst ist als <em>Conjunto histórico-artístico</em> geschützt. Sie besteht aus einem Labyrinth aus engen, mittelalterlichen Gassen, die sich den Felsen hinaufschlängeln. Man findet dort wunderbar erhaltene Steinhäuser mit traditioneller aragonesischer Architektur.<img src="https://i.snap.as/hJ4ePTW2.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/44B07Dgp.jpg" alt=""/>Gleich hinter dem Stadttor findet sich dieser “Briefe fressende” Löwe.<img src="https://i.snap.as/UmqbInzA.jpg" alt=""/>An vielen mittelalterlichen Häusern befinden sich Wappen.<img src="https://i.snap.as/vzu7zYhc.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/J4Czreg5.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/k6Hjf3Vm.jpg" alt=""/>Bei der <em>Ermita de Nuestra Señora de las Nieves,</em> einem einfachen einschiffigen Sakralbau des 16. Jahrhunderts, gefällt mir besonders das leicht wirkende Rippengewölbe der Decke.<img src="https://i.snap.as/xHhpa32V.jpg" alt=""/>Direkt neben der Kirche befindet sich ein zugemauerter Eingang, über der sich die Abbildung von ein paar Schuhen befindet. Dort soll sich früher ein Schuhmacher befunden haben. <img src="https://i.snap.as/vftXKg9k.jpg" alt=""/>Die <em>Colegiata de Santa María la Mayor</em> thront über der Stadt und ist das absolute Herzstück und ein architektonisches Juwel. <img src="https://i.snap.as/BY2cUmVY.jpg" alt=""/>Ursprünglich eine Festung, wurde sie zur Stiftskirche umgebaut. Besonders bemerkenswert ist ihr Kreuzgang.<img src="https://i.snap.as/1q2X6x1b.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/os0szXbM.jpg" alt=""/> Er ist für seine seltenen mittelalterlichen Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert bekannt.<img src="https://i.snap.as/uB1f8KHN.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/w7N7Y4no.jpg" alt=""/>Ebenso berühmt ist der Kreuzgang für seine Kapitelle.<img src="https://i.snap.as/494fXel3.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/fK3IQi1c.jpg" alt=""/>Es gäbe noch viel zu erzählen über <em>Alquézar</em>, ja, eine Sache noch: heute keine Flora sondern Fauna: diese Grille posiert für uns auf einer Mauer. <img src="https://i.snap.as/l6vpSklJ.jpg" alt=""/>Wir wollen ja noch weiter nach <em>Montfalcco</em> in eine einfache Herberge, wo wir aber noch ein Doppelzimmer bekommen haben. Sie soll als Ausgangspunkt für die Wanderung zur <em>Muralla de Finestres</em> dienen (auch Chinesische Mauer von Finestres genannt). Als wir in <em>Montfalco</em> ankommen, taucht die Sonne gerade das nahe gelegene Felsmassiv ins letzte Licht ( erstes Foto) und da es kurz vorher etwas geregnet hat, erscheint auch ein Regenbogen.<img src="https://i.snap.as/NWZoeMd3.jpg" alt=""/></p>
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      <guid>https://jensvajen.de/4-juni-2026</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:15:42 +0000</pubDate>
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      <title>Juni 2026: Von Revilla nach Escuaín</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Eigentlich geplant war heute eine Wanderung im Cañón de Añisclo, aber wegen einer angezeigten Straßensperrung hatten wir uns gestern eine Alternativroute herausgesucht. Deshalb heute eine 8-Kilometer- Wanderung nach Escuaín.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wir starten auf einem Pakplatz unterhalb des Dorfes Rivella.Heute ist ein wunderschöner klarer Morgen, ohne ein Wölkchen und angenehme 17⁰. Wir haben zu Beginn der Wanderung schöne Aussicht auf die Bergketten ringsum.Bald darauf gibt es aber einen längeren Abstieg durch einen “Urwald” mit bemoosten Büschen und kleinen Bäumen.Am Ende des Abstiegs erwartet uns eine Steilwand mit seichten Becken, wo zur Zeit nur wenig Wasser herab tröpfelt.Es geht weiter auf guten Wegen und auch unter einem Felsüberhang hindurch.In meinem “Flower-Shop” dominiert heute die Farbe pink-lila. Da haben wir zunächst den blauen Lattich,den Hundswurz, und den Pyramiden-Felsenteller. Wir kommen jetzt zum Höhepunkt der Wanderung: dem Rio Yaga. Wir gehen hinunter und er hat mehrere kleine Wasserfälle und recht tiefe Gumpen mir türkisfarbenem Wasser.Es ist aber gar nicht so einfach ihn trockenen Fußes zu überqueren. Wir müssen erst oberhalb des Wasserfalls eine gesicherte Passage im Fels nehmen.Dann suchen wir uns eine passende Stelle mit großen Felsen, un ans andere Ufer zu kommen. Danach kommt der Aufstieg - wieder durch “Urwald”.&#xA;&#xA;Das ist auch gar nicht so angenehm, denn es schwirren dort eine Menge Mücken und Fliegen herum. Deshalb sind wir froh, als wir oben sind und dann nach kurzer Zeit das Dorf Escuain erreichen. Und was sehen wir zuerst? Eine geöffnete Tourist-Info!  Helga unterhält sich mit der Frau, die ihr erzählt, dass außer ihr nur noch ein Mensch dort sein soll. Lediglich im Sommer sind noch ein paar Bewohner da. Die meisten Häuser stehen leer oder sind im Verfall begriffen. Es gibt ein paar zaghafte Versuche der Restauration der Häuser.Wir machen eine kurze Mittagsrast. Eigentlich ist hier das Ende der Wanderung. Aber es beginnt hier ein halbstündiger Rundweg Circuito de Miradores mit wunderschönen Einblicken in die wilden Schluchten deas Rio Yaga.Danach beginnt der Rückweg auf demselben Weg. Unten am Rio Yaga machen wir noch eine kleine Pause und kühlen unsere müden Beine. Zum Baden haben wir dann doch keine Lust.Fazit: Tolle Wanderung mit schönen Ausblicken, nur die Auf- und Abstiege im dichten Buschwerk waren etwas eintönig.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/eRFTIOmW.jpg" alt=""/>Eigentlich geplant war heute eine Wanderung im <em>Cañón de Añisclo,</em> aber wegen einer angezeigten Straßensperrung hatten wir uns gestern eine Alternativroute herausgesucht. Deshalb heute eine 8-Kilometer- Wanderung nach <em>Escuaín.</em></p>



<p>Wir starten auf einem Pakplatz unterhalb des Dorfes <em>Rivella.</em><img src="https://i.snap.as/7VW6ju7D.jpg" alt=""/>Heute ist ein wunderschöner klarer Morgen, ohne ein Wölkchen und angenehme 17⁰. Wir haben zu Beginn der Wanderung schöne Aussicht auf die Bergketten ringsum.<img src="https://i.snap.as/sUy3Cy1J.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/RCMH7eE5.jpg" alt=""/>Bald darauf gibt es aber einen längeren Abstieg durch einen “Urwald” mit bemoosten Büschen und kleinen Bäumen.<img src="https://i.snap.as/xdzAWq2B.jpg" alt=""/>Am Ende des Abstiegs erwartet uns eine Steilwand mit seichten Becken, wo zur Zeit nur wenig Wasser herab tröpfelt.<img src="https://i.snap.as/1M3Voh2R.jpg" alt=""/>Es geht weiter auf guten Wegen <img src="https://i.snap.as/YAoJCJjo.jpg" alt=""/>und auch unter einem Felsüberhang hindurch.<img src="https://i.snap.as/7yhKH45i.jpg" alt=""/>In meinem “Flower-Shop” dominiert heute die Farbe pink-lila. Da haben wir zunächst den blauen Lattich,<img src="https://i.snap.as/Vf15M0yb.jpg" alt=""/>den Hundswurz, <img src="https://i.snap.as/WlZwtDP9.jpg" alt=""/>und den Pyramiden-Felsenteller. <img src="https://i.snap.as/jQPw91b2.jpg" alt=""/>Wir kommen jetzt zum Höhepunkt der Wanderung: dem <em>Rio Yaga.</em> <img src="https://i.snap.as/Qf9QBD1m.jpg" alt=""/>Wir gehen hinunter und er hat mehrere kleine Wasserfälle und recht tiefe Gumpen mir türkisfarbenem Wasser.<img src="https://i.snap.as/q86wE5sV.jpg" alt=""/>Es ist aber gar nicht so einfach ihn trockenen Fußes zu überqueren. Wir müssen erst oberhalb des Wasserfalls eine gesicherte Passage im Fels nehmen.<img src="https://i.snap.as/28Ztu9xP.jpg" alt=""/>Dann suchen wir uns eine passende Stelle mit großen Felsen, un ans andere Ufer zu kommen. Danach kommt der Aufstieg – wieder durch “Urwald”.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/UNbDiuYi.jpg" alt=""/>Das ist auch gar nicht so angenehm, denn es schwirren dort eine Menge Mücken und Fliegen herum. Deshalb sind wir froh, als wir oben sind und dann nach kurzer Zeit das Dorf <em>Escuain</em> erreichen. Und was sehen wir zuerst? Eine geöffnete Tourist-Info!  Helga unterhält sich mit der Frau, die ihr erzählt, dass außer ihr nur noch ein Mensch dort sein soll. Lediglich im Sommer sind noch ein paar Bewohner da. Die meisten Häuser stehen leer oder sind im Verfall begriffen. Es gibt ein paar zaghafte Versuche der Restauration der Häuser.<img src="https://i.snap.as/6mo6Pf0Y.jpg" alt=""/>Wir machen eine kurze Mittagsrast. Eigentlich ist hier das Ende der Wanderung. Aber es beginnt hier ein halbstündiger Rundweg <em>Circuito de Miradores</em> mit wunderschönen Einblicken in die wilden Schluchten deas <em>Rio Yaga</em>.<img src="https://i.snap.as/n60IwU5g.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/zcbZDc3l.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/2xc563dN.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/Z02iCtPA.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/FnTFUgb2.jpg" alt=""/>Danach beginnt der Rückweg auf demselben Weg. Unten am <em>Rio Yaga</em> machen wir noch eine kleine Pause und kühlen unsere müden Beine. Zum Baden haben wir dann doch keine Lust.<img src="https://i.snap.as/jGw0LVZT.jpg" alt=""/>Fazit: Tolle Wanderung mit schönen Ausblicken, nur die Auf- und Abstiege im dichten Buschwerk waren etwas eintönig.</p>
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      <guid>https://jensvajen.de/3-juni-2026-von-revilla-nach-escuain</guid>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 21:53:01 +0000</pubDate>
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      <title>Juni 2026: Rund um Viadós</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Unsere heutige Rundtour ist knapp 6 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 350 Metern auf. Das Schlimmste sind eigentlich die letzten 8 Kilometer Fahrt auf einer Staub- und Schotterpiste bis zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung. Der Wechsel der Landschaftsbilder macht den Reiz dieser Wanderung aus. Kurz nach Beginn steigen wir leicht im Wald hinauf und hören und sehen rechts von uns den fulminanten Wasserfall des Rio Cinquenta de la Pez.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wir gehen einen schönen Weg entlang.Kurz danach kommen wir auf eine Fahrstraße, die über eine Brücke führt, von wo wir einen Blick zurück werfen können.Dann folgen wir dem oberen Wegweiser zum Refugio de Tabernés.Die Hütte erreichen wir kurz darauf. Es folgt ein schöner Anstieg durch lichten Wald.Dort machen wir Rast und erblicken auch dieses Hain- Veilchen.Oben kommen wir auf einen Panoramaweg mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel.Leider müssen wir dann wieder hinunter, zunächst gemächlich,aber dann doch wieder ziemlich steil.Dann sehen wir das Refugio de Viadós vor unsund erreichen etwas später wieder unseren Ausgangspunkt. &#xA;&#xA;Da wir heute recht früh wieder in unserem Apartment sind, machen wir noch einen kleinen Stadtrundgang durch unseren kleinen Ort. Er hat knapp 300 Einwohner und einige alte Häuser.Einige sind aber auch baufällig und stehen leer. Hier die romanische Kirche von Planmit dem Portal.Einige alte Häuser tragen ein Wappen mit der Jahreszahl des Baus über dem Eingang.Nach all dem altertümlichen noch moderne Kunst aus dem Jahr 2008. Auf einem Feld in der Nähe steht diese Skulptur des dänischen Künstlers Per Kirkeby.Sie besteht aus rotem Backstein, einem für Kirkeby charakteristischen Material. Die Struktur wirkt aus der Ferne wie eine einfache, fast ruinöse Hütte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als hochkomplexe geometrische Anordnung. Sie basiert auf dem Schnitt zweier ineinander verschränkter Quadrate. Die Skulptur ist begehbar, hat aber keine funktionale Nutzung (keine Türen oder Glasfenster). Sie lädt den Betrachter ein, den Raum zu durchschreiten und durch die Öffnungen immer wieder neue Ausschnitte der umliegenden Pyrenäen-Gipfel zu entdecken. So etwas ähnliches haben wir auch in unserem Apartment. Eine Liege direkt an einem Aussichtsfenster mit Blick auf den Berg in der Abendsonne.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/4JRFjeox.jpg" alt=""/>Unsere heutige Rundtour ist knapp 6 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 350 Metern auf. Das Schlimmste sind eigentlich die letzten 8 Kilometer Fahrt auf einer Staub- und Schotterpiste bis zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung. Der Wechsel der Landschaftsbilder macht den Reiz dieser Wanderung aus. Kurz nach Beginn steigen wir leicht im Wald hinauf und hören und sehen rechts von uns den fulminanten Wasserfall des <em>Rio Cinquenta de la Pez.</em></p>



<p><img src="https://i.snap.as/1ul9UZzT.jpg" alt=""/>Wir gehen einen schönen Weg entlang.<img src="https://i.snap.as/eyrBLO2f.jpg" alt=""/>Kurz danach kommen wir auf eine Fahrstraße, die über eine Brücke führt, von wo wir einen Blick zurück werfen können.<img src="https://i.snap.as/tl2k7IUJ.jpg" alt=""/>Dann folgen wir dem oberen Wegweiser zum <em>Refugio de Tabernés.</em><img src="https://i.snap.as/tUWihxL5.jpg" alt=""/>Die Hütte erreichen wir kurz darauf. <img src="https://i.snap.as/q3ESkA78.jpg" alt=""/>Es folgt ein schöner Anstieg durch lichten Wald.<img src="https://i.snap.as/x6gqWeTr.jpg" alt=""/>Dort machen wir Rast und erblicken auch dieses Hain- Veilchen.<img src="https://i.snap.as/jihEgu6X.jpg" alt=""/>Oben kommen wir auf einen Panoramaweg mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel.<img src="https://i.snap.as/7KN4R6yt.jpg" alt=""/><img src="https://i.snap.as/4vANI722.jpg" alt=""/>Leider müssen wir dann wieder hinunter, zunächst gemächlich,<img src="https://i.snap.as/LnEHtYOh.jpg" alt=""/>aber dann doch wieder ziemlich steil.<img src="https://i.snap.as/Asvor59s.jpg" alt=""/>Dann sehen wir das <em>Refugio de Viadós</em> vor uns<img src="https://i.snap.as/UBl5guhg.jpg" alt=""/>und erreichen etwas später wieder unseren Ausgangspunkt.</p>

<p>Da wir heute recht früh wieder in unserem Apartment sind, machen wir noch einen kleinen Stadtrundgang durch unseren kleinen Ort. Er hat knapp 300 Einwohner und einige alte Häuser.<img src="https://i.snap.as/D6WAVP1g.jpg" alt=""/>Einige sind aber auch baufällig und stehen leer. Hier die romanische Kirche von <em>Plan</em><img src="https://i.snap.as/zOpLcdra.jpg" alt=""/>mit dem Portal.<img src="https://i.snap.as/qqbEo4EF.jpg" alt=""/>Einige alte Häuser tragen ein Wappen mit der Jahreszahl des Baus über dem Eingang.<img src="https://i.snap.as/J7AJf30v.jpg" alt=""/>Nach all dem altertümlichen noch moderne Kunst aus dem Jahr 2008. Auf einem Feld in der Nähe steht diese Skulptur des dänischen Künstlers Per Kirkeby.<img src="https://i.snap.as/4dHgjiaZ.jpg" alt=""/>Sie besteht aus rotem Backstein, einem für Kirkeby charakteristischen Material. Die Struktur wirkt aus der Ferne wie eine einfache, fast ruinöse Hütte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als hochkomplexe geometrische Anordnung. Sie basiert auf dem Schnitt zweier ineinander verschränkter Quadrate. Die Skulptur ist begehbar, hat aber keine funktionale Nutzung (keine Türen oder Glasfenster). Sie lädt den Betrachter ein, den Raum zu durchschreiten und durch die Öffnungen immer wieder neue Ausschnitte der umliegenden Pyrenäen-Gipfel zu entdecken. So etwas ähnliches haben wir auch in unserem Apartment. Eine Liege direkt an einem Aussichtsfenster mit Blick auf den Berg in der Abendsonne.<img src="https://i.snap.as/0PWeJRq1.jpg" alt=""/></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://jensvajen.de/2-juni-2026-rund-um-viados</guid>
      <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 22:18:53 +0000</pubDate>
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      <title>Juni 2026: Ab in den Schnee</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Wir haben uns heute eine schwierige Wanderung herausgesucht: 14 Kilometer, das geht ja noch, aber auf 3 Kilometer sind 900 Höhenmeter zu bewältigen. Das ist schon ein hartes Stück Arbeit. Aber wir können vom Hotel aus los laufen. Unser Ziel ist ein wunderschöner Bergsee: der Ibón der Plan.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Das Wetter ist gut und es wird heute auch nicht sehr heiß werden.Die ersten Kilometer sind sehr eben auf einem schönen Fahrweg mit Wiesen auf der linken Seite und  dem Rio Cinqueta zu unserer Rechten.Dann geht es nach links in den Wald und der Aufstieg beginnt.Es ist wie in einem verwunschenen Wald. Alles ist von Moos bedeckt, die Steine, die Äste der Büsche und Sträucher, und auch ein paar Lianen hängen herunter. Es ist feucht und riecht leicht modrig und fast rechnet man damit, das hinter der nächsten Biegung eine Fee erscheint.Wenn auch keine Fee, dann immerhin das kleine Waldvögelein, das unten am Wegrand steht.Zunächst geht es durch dichten Wald, und man kann nur selten einen Ausblick auf die hohen umliegenden Berge bekommen.Aber es geht immer noch steil bergan.Es muss auch mal ein Bach überquert werden.Manchmal auch nur mit einem Provisorium.Aber alle Hindernisse werden gemeistert, auch der steile Aufstieg.Es ist einfach schön hier in der Natur, und das erleichtert einem die Anstrengungen. Das frisch gewachsene Tannengrün leuchtet in der Sonne,die ersten blauen Enzianblüten tauchen rechts und links aufund dann ist das Gröbste auch geschafft. Die ersten Wiesen zeigen sich,und wir machen einen kleinen Abstecher zum Refugio de Labasar. Wer sich den kräfteraubenden Aufstieg ersparen will, kann nämlich bis hier mit dem Auto auf einer Schotterpiste fahren. Wir gehen weiter zum Ibón der Plan. Der Hornklee am Wegesrandund der Blick auf die mächtigen Berge.Wir kommen auf eine subalpine Hochebene mit Wiesen.&#xA;&#xA;Und dann taucht er schon vor uns auf: der Bergsee Ibón de Plan.Sein anderer Name ist Basa de la Mora, der auf die Legende hinweist, die den See umgibt. Eine maurische Prinzessin soll auf der Flucht zwischen Mauren und Christen im Ser ertrunken sein, und in der Nacht von San Juan (24. Juni) soll sie auf der Wasseroberfläche tanzen. Umgeben von Kalksteinwänden, Almen und lichten Wäldern strahlt der türkisfarbene See eine außergewöhnliche Ruhe und Magie aus. Wir sitzen am Rand und essen unser Mittagsbrot. Wir könnten ewig dort sitzen bleiben, aber es liegt ja noch einiges vor uns. Bevor wir uns auf den Rückweg begeben, gehen wir noch zum Teil um den See herum, der von einigen kleinen Bächlein gespeist wird.&#xA;&#xA;Dabei gelangen wir zu einem Schneefeld mit dem ersten Foto.&#xA;&#xA;Dann wird es aber Zeit für den Rückweg, der leider identisch mit dem Hinweg ist. Ist der Hinweg mit dem Aufstieg ein Problem für die Kondition, so ist beim Abstieg eher die Koordination gefragt, und die Belastung für sämtliche Gelenke ist schon problematisch, aber dabei helfen natürlich die Wanderstöcke, die die Belastung mindern und ein Wegrutschen auf Geröll verhindern. Ach ja, und diese Alpen-Anemone haben wir auf dem Rückweg auch noch gesehen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/H8LX9SzH.jpg" alt=""/>Wir haben uns heute eine schwierige Wanderung herausgesucht: 14 Kilometer, das geht ja noch, aber auf 3 Kilometer sind 900 Höhenmeter zu bewältigen. Das ist schon ein hartes Stück Arbeit. Aber wir können vom Hotel aus los laufen. Unser Ziel ist ein wunderschöner Bergsee: der <em>Ibón der Plan</em>.</p>



<p>Das Wetter ist gut und es wird heute auch nicht sehr heiß werden.<img src="https://i.snap.as/OH1fNV6f.jpg" alt=""/>Die ersten Kilometer sind sehr eben auf einem schönen Fahrweg mit Wiesen auf der linken Seite und  dem <em>Rio Cinqueta</em> zu unserer Rechten.<img src="https://i.snap.as/pj0AYb20.jpg" alt=""/>Dann geht es nach links in den Wald und der Aufstieg beginnt.<img src="https://i.snap.as/joPMty8S.jpg" alt=""/>Es ist wie in einem verwunschenen Wald. Alles ist von Moos bedeckt, die Steine, die Äste der Büsche und Sträucher, und auch ein paar Lianen hängen herunter. Es ist feucht und riecht leicht modrig und fast rechnet man damit, das hinter der nächsten Biegung eine Fee erscheint.<img src="https://i.snap.as/d1LoRvjg.jpg" alt=""/>Wenn auch keine Fee, dann immerhin das kleine Waldvögelein, das unten am Wegrand steht.<img src="https://i.snap.as/xQTMIfb6.jpg" alt=""/>Zunächst geht es durch dichten Wald, und man kann nur selten einen Ausblick auf die hohen umliegenden Berge bekommen.<img src="https://i.snap.as/w42iYVi5.jpg" alt=""/>Aber es geht immer noch steil bergan.<img src="https://i.snap.as/006ZY7YC.jpg" alt=""/>Es muss auch mal ein Bach überquert werden.<img src="https://i.snap.as/Fb12YiC2.jpg" alt=""/>Manchmal auch nur mit einem Provisorium.<img src="https://i.snap.as/vZqY30vb.jpg" alt=""/>Aber alle Hindernisse werden gemeistert, auch der steile Aufstieg.<img src="https://i.snap.as/1ouZRueS.jpg" alt=""/>Es ist einfach schön hier in der Natur, und das erleichtert einem die Anstrengungen. Das frisch gewachsene Tannengrün leuchtet in der Sonne,<img src="https://i.snap.as/Nr7f4Fff.jpg" alt=""/>die ersten blauen Enzianblüten tauchen rechts und links auf<img src="https://i.snap.as/ajGa0zJD.jpg" alt=""/>und dann ist das Gröbste auch geschafft. Die ersten Wiesen zeigen sich,<img src="https://i.snap.as/ncIdwkyu.jpg" alt=""/>und wir machen einen kleinen Abstecher zum <em>Refugio de Labasar.</em> <img src="https://i.snap.as/kFsKKzDJ.jpg" alt=""/>Wer sich den kräfteraubenden Aufstieg ersparen will, kann nämlich bis hier mit dem Auto auf einer Schotterpiste fahren. Wir gehen weiter zum <em>Ibón der Plan.</em> Der Hornklee am Wegesrand<img src="https://i.snap.as/MOwmnCR6.jpg" alt=""/>und der Blick auf die mächtigen Berge.<img src="https://i.snap.as/FEfnwC3n.jpg" alt=""/>Wir kommen auf eine subalpine Hochebene mit Wiesen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/YTzjnhQC.jpg" alt=""/>Und dann taucht er schon vor uns auf: der Bergsee <em>Ibón de Plan.</em><img src="https://i.snap.as/BH41PRWG.jpg" alt=""/>Sein anderer Name ist <em>Basa de la Mora,</em> der auf die Legende hinweist, die den See umgibt. Eine maurische Prinzessin soll auf der Flucht zwischen Mauren und Christen im Ser ertrunken sein, und in der Nacht von San Juan (24. Juni) soll sie auf der Wasseroberfläche tanzen. <img src="https://i.snap.as/3GzJIvAu.jpg" alt=""/>Umgeben von Kalksteinwänden, Almen und lichten Wäldern strahlt der türkisfarbene See eine außergewöhnliche Ruhe und Magie aus. Wir sitzen am Rand und essen unser Mittagsbrot. Wir könnten ewig dort sitzen bleiben, aber es liegt ja noch einiges vor uns. Bevor wir uns auf den Rückweg begeben, gehen wir noch zum Teil um den See herum, der von einigen kleinen Bächlein gespeist wird.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/5nZZ7YWx.jpg" alt=""/>Dabei gelangen wir zu einem Schneefeld mit dem ersten Foto.</p>

<p>Dann wird es aber Zeit für den Rückweg, der leider identisch mit dem Hinweg ist. Ist der Hinweg mit dem Aufstieg ein Problem für die Kondition, so ist beim Abstieg eher die Koordination gefragt, und die Belastung für sämtliche Gelenke ist schon problematisch, aber dabei helfen natürlich die Wanderstöcke, die die Belastung mindern und ein Wegrutschen auf Geröll verhindern. Ach ja, und diese Alpen-Anemone haben wir auf dem Rückweg auch noch gesehen.<img src="https://i.snap.as/t47YCTbj.jpg" alt=""/></p>
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      <guid>https://jensvajen.de/1-juni-2026-ab-in-den-schnee</guid>
      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 22:34:18 +0000</pubDate>
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