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    <title>Reiseberichte von Jens Vajen</title>
    <link>https://jensvajen.de/</link>
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    <pubDate>Tue, 19 May 2026 11:05:01 +0000</pubDate>
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      <title>18. Mai 2026: Wanderung durch den Barranco de la Hoz</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Wir verabschieden uns heute von Albarracin und unserem Hotel Arabia. Wir fahren mit dem Auto etwa eine halbe Stunde in Richtung Südwesten nach Calomarde. Die Wanderung wird etwa 8 Kilometer lang sein, und sie beginnt kurz hinter dem Ortsausgang. Wir befinden uns auf etwa 1350 Meter Höhe. Heute morgen ist es mit 8° relativ kühl, aber die Sonne scheint.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Am Anfang denken wir, oh, kann man die Wanderung auch im Dunkeln machen, denn am Wegesrand stehen Laternen, aber die begleiten uns nur bis zu einem Spielplatz. Beeindruckende Felsformationen türmen sich am Anfang rechts von uns auf und links von uns fließt der Rio de la Fuente del Berro.&#xA;&#xA;Kein Foto kann die Mächtigkeit der Felsformationen wiedergeben, es ist einfach unglaublich, wie schön und einzigartig dieser Wanderweg ist.&#xA;&#xA;Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur auf die Felsmassive schaue, sondern auch mal rechts oder links oder auch unten auf schöne Blüten achte, die mir unbekannt sind. Hier stoße ich auf einen Strauch, der sich als Berberitze herausstellt.&#xA;&#xA;Es ist einfach eine atemberaubend schöne Gegend durch die wir hier wandern. Hinter jedem Berg gibt es neue Ausblicke und abwechselnde Wege, über die wir gehen. Mal bequem am Fluss entlang, dann über Felsen.&#xA;&#xA;Das absolute Highlight sind die fest im Fels verankerten Metallstege und Treppen. Wir wandern direkt oberhalb des plätschernden, kristallklaren Wassers durch extrem enge Felsspalten.&#xA;&#xA;Die Route führt vorbei an massiven Steilwänden, natürlichen Felstunnels, Höhlen und beeindruckenden Erosionsformen wie dem &#34;Cañón de los Arcos&#34; im nächsten Foto.&#xA;&#xA;Hier noch zwei Pflanzenbilder: Links der Französiche Lein und rechts die Schleifenblume.&#xA;&#xA;Wir haben selten eine Wanderung mit so unterschiedlichen Landschaftsformen unternommen. Beeindruckend einzigartig.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir verabschieden uns heute von Albarracin und unserem Hotel Arabia. Wir fahren mit dem Auto etwa eine halbe Stunde in Richtung Südwesten nach Calomarde. Die Wanderung wird etwa 8 Kilometer lang sein, und sie beginnt kurz hinter dem Ortsausgang. Wir befinden uns auf etwa 1350 Meter Höhe. Heute morgen ist es mit 8° relativ kühl, aber die Sonne scheint.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/P8xz0ENV.jpeg" alt=""/></p>



<p>Am Anfang denken wir, oh, kann man die Wanderung auch im Dunkeln machen, denn am Wegesrand stehen Laternen, aber die begleiten uns nur bis zu einem Spielplatz. Beeindruckende Felsformationen türmen sich am Anfang rechts von uns auf und links von uns fließt der Rio de la Fuente del Berro.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/SnHxiOZn.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/KzifxTvE.jpeg" alt=""/></p>

<p>Kein Foto kann die Mächtigkeit der Felsformationen wiedergeben, es ist einfach unglaublich, wie schön und einzigartig dieser Wanderweg ist.</p>

<p>Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur auf die Felsmassive schaue, sondern auch mal rechts oder links oder auch unten auf schöne Blüten achte, die mir unbekannt sind. Hier stoße ich auf einen Strauch, der sich als Berberitze herausstellt.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/H7JEnSAd.jpeg" alt=""/></p>

<p>Es ist einfach eine atemberaubend schöne Gegend durch die wir hier wandern. Hinter jedem Berg gibt es neue Ausblicke und abwechselnde Wege, über die wir gehen. Mal bequem am Fluss entlang, dann über Felsen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/Vu9EgI5u.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/yqKMFi7c.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/FoZNlKSK.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/BDw4kqnw.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/QVnZ5UCw.jpeg" alt=""/></p>

<p>Das absolute Highlight sind die fest im Fels verankerten Metallstege und Treppen. Wir wandern direkt oberhalb des plätschernden, kristallklaren Wassers durch extrem enge Felsspalten.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/exebd8Rw.jpeg" alt=""/></p>

<p>Die Route führt vorbei an massiven Steilwänden, natürlichen Felstunnels, Höhlen und beeindruckenden Erosionsformen wie dem “Cañón de los Arcos” im nächsten Foto.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/OieaPwnp.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/4VzMhASs.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/yWvT2OnB.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/XjIxzQWn.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/YmKIOxj8.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/AIkKzIx4.jpeg" alt=""/></p>

<p>Hier noch zwei Pflanzenbilder: Links der Französiche Lein und rechts die Schleifenblume.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/ldk62B6I.jpeg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/A7LjDv9s.jpeg" alt=""/></p>

<p>Wir haben selten eine Wanderung mit so unterschiedlichen Landschaftsformen unternommen. Beeindruckend einzigartig.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/UWQTpoWZ.jpeg" alt=""/></p>


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      <guid>https://jensvajen.de/18-mai-2026-wanderung-durch-den-barranco-de-la-hoz</guid>
      <pubDate>Sun, 17 May 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>14. Mai 2026: Monasterio de Piedra &amp; Catalayud</title>
      <link>https://jensvajen.de/14-mai-2026-monasterio-de-piedra-und-catalayud-rn6h?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[&#xA;&#xA;Heute nehmen wir Abschied von Saragossa. Es ist eine sympathische Stadt. Nicht zu groß, noch einigermaßen überschaubar und es gibt viel anzuschauen. Wir haben nicht alles geschafft. Da der Kälteeinbruch, der sich gerade in Deutschland breit macht, auch noch Auswirkungen auf Spanien hat, was besonders den Norden und die Pyrenäen betrifft, haben wir beschlossen, erstmal gen Süden zu fahren. Unser erstes Ziel ist das Monasterio de Piedra in Nuvéalos, ein Kloster mit einem Naturpark drum herum. Es liegt 129 Kilometer südwestlich von Saragossa.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Es wurde im 12. Jahrhundert errichtet.&#xA;&#xA;Es hat auch einen sehr schönen Kreuzgang.&#xA;&#xA;Der Kreuzgang befindet sich an der Südseite der Abteikirche, wo es von Natur aus sonniger und wärmer ist.&#xA;&#xA;Es handelt sich um einen rechteckigen, überdachten Gang, um den herum die Haupträume angeordnet sind.&#xA;&#xA;Er wurde von Mönchen als Ort der Meditation und des Lesens genutzt.&#xA;&#xA;Dieser Gang - zwar parallel zu einem Kreuzgang, aber düster - war den Laienbrüdern vorbehalten.&#xA;&#xA;Die mittelalterliche Gesellschaft war geschichtet und hierarchisch, und die Zisterzienser hatten innerhalb dieses Ordens ein sehr starres internes System. Die erste Unterscheidung wurde zwischen denjenigen getroffen, die Priestermönche waren und die Messe feiern konnten, und den Laienbrüdern, die dies nicht konnten&#xA;&#xA;In diesem hierarchischen System standen konvertierte Laienbrüder immer unter den Mönchen. Sie konnten keine vollen Gelübde ablegen, da sie nicht mit einer Mitgift zur Zisterziensergemeinschaft beitrugen. Sie verrichteten jede Art von Handarbeit, in der Regel die härtesten.&#xA;&#xA;Laienbrüder und Mönche interagierten so wenig wie möglich. Deshalb hatten die Laienbrüder ihre eigenen Wohnbereiche und lebten in der Regel auf Bauernhöfen. Dieser mit einem Tonnengewölbe überdachte Korridor war ein Zugang zur Kirche, der ausschließlich den Laienbrüdern vorbehalten war. Er ist in außergewöhnlich gutem Zustand erhalten.&#xA;&#xA;Die Küche des Klosters wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie liegt günstig zwischen dem Refektorium (Speisesaal) und dem Keller. Sie hat das ursprüngliche Achtrippengewölbe mit einem zentralen Abzugsschacht, der den Abzug von Rauch ermöglichte, und vier zusätzlichen Schächten an den Seiten bewahrt. Der Herd befand sich in der Mitte des Raumes, wo die Mönche Mahlzeiten für die gesamte Gemeinschaft zubereiteten.&#xA;&#xA;Die Hauptnahrungsmittel der Zisterzienser waren Brot, Hülsenfrüchte, Reis, Obst und Gemüse. An Festtagen im Kloster durften die Mönche Fisch, Fleisch und Süßigkeiten essen.&#xA;&#xA;Es ist belegt, dass in dieser Küche zum ersten Mal in Europa Schokolade zubereitet wurde.&#xA;&#xA;Der Speisesaal&#xA;&#xA;Das Wärmehaus war ein Raum mit einer Fußbodenheizung. In diesem Raum verbrachten die Mönche den Winter, schnitten sich die Haare, nahmen alle Heilmittel ein. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und hat einen quadratischen Grundriss.&#xA;&#xA;Im 15. Jahrhundert wurde eine Treppe nach oben gebaut. Einige Spuren davon sind noch an der Wand zu sehen.&#xA;&#xA;Im 16. Jahrhundert wurde diese Treppe abgerissen und in der Mitte des Raumes eine Renaissancesäule errichtet, um das Gewicht der Archive und der Bibliothek zu tragen, die sich über dem Wärmehaus befanden.&#xA;&#xA;Im Haupthaus, in dem früher die Mönche lebten, ist jetzt ein Hotel untergebracht.&#xA;&#xA;Jetzt wollen wir uns aber den umgebenden Naturpark anschauen.&#xA;&#xA;Der Flusss Piedra fließt durch den Park und bildet unzählige  imposante und wunderliche Wasserfälle,&#xA;&#xA;Seen in den unterschiedlichsten Wasserfarben,&#xA;&#xA;und Höhlen von beeindruckender Schönheit.&#xA;&#xA;Wir sehen eine Songdrossel und hören ihr zu.&#xA;&#xA;An den Mandelbäumen reifen die Mandeln&#xA;&#xA;und Kastanienblätter und -blüte leuchten im Gegenlicht.&#xA;&#xA;Ein Buchfink läuft keck vor uns auf dem Weg herum.&#xA;&#xA;Der eigentliche Höhepunkt ist aber, dass man durch Gänge in den Felsen und Hohlräume praktisch hinter die Wasserfällen gehen kann und sie durch Löcher in den Felsen sehen kann.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/gZwMWmCx.jpg" alt=""/></p>

<p>Heute nehmen wir Abschied von Saragossa. Es ist eine sympathische Stadt. Nicht zu groß, noch einigermaßen überschaubar und es gibt viel anzuschauen. Wir haben nicht alles geschafft. Da der Kälteeinbruch, der sich gerade in Deutschland breit macht, auch noch Auswirkungen auf Spanien hat, was besonders den Norden und die Pyrenäen betrifft, haben wir beschlossen, erstmal gen Süden zu fahren. Unser erstes Ziel ist das Monasterio de Piedra in Nuvéalos, ein Kloster mit einem Naturpark drum herum. Es liegt 129 Kilometer südwestlich von Saragossa.</p>



<p><img src="https://i.snap.as/vJX0ZcKu.jpg" alt=""/></p>

<p>Es wurde im 12. Jahrhundert errichtet.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/U5L4cjDp.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/6HfRKLWB.jpg" alt=""/></p>

<p>Es hat auch einen sehr schönen Kreuzgang.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/Q33tCQVY.jpg" alt=""/></p>

<p>Der Kreuzgang befindet sich an der Südseite der Abteikirche, wo es von Natur aus sonniger und wärmer ist.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/XcUoszu4.jpg" alt=""/></p>

<p>Es handelt sich um einen rechteckigen, überdachten Gang, um den herum die Haupträume angeordnet sind.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/4X56VnXI.jpg" alt=""/></p>

<p>Er wurde von Mönchen als Ort der Meditation und des Lesens genutzt.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/T0KlAvvT.jpg" alt=""/></p>

<p>Dieser Gang – zwar parallel zu einem Kreuzgang, aber düster – war den Laienbrüdern vorbehalten.</p>

<p>Die mittelalterliche Gesellschaft war geschichtet und hierarchisch, und die Zisterzienser hatten innerhalb dieses Ordens ein sehr starres internes System. Die erste Unterscheidung wurde zwischen denjenigen getroffen, die Priestermönche waren und die Messe feiern konnten, und den Laienbrüdern, die dies nicht konnten</p>

<p>In diesem hierarchischen System standen konvertierte Laienbrüder immer unter den Mönchen. Sie konnten keine vollen Gelübde ablegen, da sie nicht mit einer Mitgift zur Zisterziensergemeinschaft beitrugen. Sie verrichteten jede Art von Handarbeit, in der Regel die härtesten.</p>

<p>Laienbrüder und Mönche interagierten so wenig wie möglich. Deshalb hatten die Laienbrüder ihre eigenen Wohnbereiche und lebten in der Regel auf Bauernhöfen. Dieser mit einem Tonnengewölbe überdachte Korridor war ein Zugang zur Kirche, der ausschließlich den Laienbrüdern vorbehalten war. Er ist in außergewöhnlich gutem Zustand erhalten.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/SsfUAa32.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Küche des Klosters wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie liegt günstig zwischen dem Refektorium (Speisesaal) und dem Keller. Sie hat das ursprüngliche Achtrippengewölbe mit einem zentralen Abzugsschacht, der den Abzug von Rauch ermöglichte, und vier zusätzlichen Schächten an den Seiten bewahrt. Der Herd befand sich in der Mitte des Raumes, wo die Mönche Mahlzeiten für die gesamte Gemeinschaft zubereiteten.</p>

<p>Die Hauptnahrungsmittel der Zisterzienser waren Brot, Hülsenfrüchte, Reis, Obst und Gemüse. An Festtagen im Kloster durften die Mönche Fisch, Fleisch und Süßigkeiten essen.</p>

<p>Es ist belegt, dass in dieser Küche zum ersten Mal in Europa Schokolade zubereitet wurde.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/OBlISk8p.jpg" alt="Der Speisesaal"/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/x88XnwBB.jpg" alt=""/></p>

<p>Das Wärmehaus war ein Raum mit einer Fußbodenheizung. In diesem Raum verbrachten die Mönche den Winter, schnitten sich die Haare, nahmen alle Heilmittel ein. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und hat einen quadratischen Grundriss.</p>

<p>Im 15. Jahrhundert wurde eine Treppe nach oben gebaut. Einige Spuren davon sind noch an der Wand zu sehen.</p>

<p>Im 16. Jahrhundert wurde diese Treppe abgerissen und in der Mitte des Raumes eine Renaissancesäule errichtet, um das Gewicht der Archive und der Bibliothek zu tragen, die sich über dem Wärmehaus befanden.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/O5CR2VJ2.jpg" alt=""/></p>

<p>Im Haupthaus, in dem früher die Mönche lebten, ist jetzt ein Hotel untergebracht.</p>

<p>Jetzt wollen wir uns aber den umgebenden Naturpark anschauen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/oOG5bZIe.jpg" alt=""/></p>

<p>Der Flusss Piedra fließt durch den Park und bildet unzählige  imposante und wunderliche Wasserfälle,</p>

<p><img src="https://i.snap.as/PUdHU5IB.jpg" alt=""/></p>

<p>Seen in den unterschiedlichsten Wasserfarben,</p>

<p><img src="https://i.snap.as/lAzdZLls.jpg" alt=""/></p>

<p>und Höhlen von beeindruckender Schönheit.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/3vDQGfyc.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir sehen eine Songdrossel und hören ihr zu.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/am0wMm63.jpg" alt=""/></p>

<p>An den Mandelbäumen reifen die Mandeln</p>

<p><img src="https://i.snap.as/U8itiVY5.jpg" alt=""/></p>

<p>und Kastanienblätter und -blüte leuchten im Gegenlicht.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/npE3j4qA.jpg" alt=""/></p>

<p>Ein Buchfink läuft keck vor uns auf dem Weg herum.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/nH3j2Pid.jpg" alt=""/></p>

<p>Der eigentliche Höhepunkt ist aber, dass man durch Gänge in den Felsen und Hohlräume praktisch hinter die Wasserfällen gehen kann und sie durch Löcher in den Felsen sehen kann.</p>
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      <guid>https://jensvajen.de/14-mai-2026-monasterio-de-piedra-und-catalayud-rn6h</guid>
      <pubDate>Thu, 14 May 2026 10:03:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>14. Mai 2026: Monasterio de Piedra &amp; Catalayud</title>
      <link>https://jensvajen.de/14-mai-2026-monasterio-de-piedra-und-catalayud?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Heute nehmen wir Abschied von Saragossa. Es ist eine sympathische Stadt. Nicht zu groß, noch einigermaßen überschaubar und es gibt viel anzuschauen. Wir haben nicht alles geschafft. Da der Kälteeinbruch, der sich gerade in Deutschland breit macht, auch noch Auswirkungen auf Spanien hat, was besonders den Norden und die Pyrenäen betrifft, haben wir beschlossen, erstmal gen Süden zu fahren. Unser erstes Ziel ist das Monasterio de Piedra in Nuvéalos, ein Kloster mit einem Naturpark drum herum. Es liegt 129 Kilometer südwestlich von Saragossa.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Es wurde im 12. Jahrhundert errichtet.&#xA;&#xA;Es hat auch einen sehr schönen Kreuzgang.&#xA;&#xA;Der Kreuzgang befindet sich an der Südseite der Abteikirche, wo es von Natur aus sonniger und wärmer ist.&#xA;&#xA; Der Kreuzgang befindet sich an der Südseite der Abteikirche, wo es von Natur aus sonniger und wärmer ist.&#xA;&#xA; Er wurde von Mönchen als Ort der Meditation und des Lesens genutzt.&#xA;&#xA;Dieser Gang - zwar parallel zu einem Kreuzgang, aber düster - war den Laienbrüdern vorbehalten.&#xA;&#xA;Die mittelalterliche Gesellschaft war geschichtet und hierarchisch, und die Zisterzienser hatten innerhalb dieses Ordens ein sehr starres internes System. Die erste Unterscheidung wurde zwischen denjenigen getroffen, die Priestermönche waren und die Messe feiern konnten, und den Laienbrüdern, die dies nicht konnten&#xA;&#xA;In diesem hierarchischen System standen konvertierte Laienbrüder immer unter den Mönchen. Sie konnten keine vollen Gelübde ablegen, da sie nicht mit einer Mitgift zur Zisterziensergemeinschaft beitrugen. Sie verrichteten jede Art von Handarbeit, in der Regel die härtesten.&#xA;&#xA;Laienbrüder und Mönche interagierten so wenig wie möglich. Deshalb hatten die Laienbrüder ihre eigenen Wohnbereiche und lebten in der Regel auf Bauernhöfen. Dieser mit einem Tonnengewölbe überdachte Korridor war ein Zugang zur Kirche, der ausschließlich den Laienbrüdern vorbehalten war. Er ist in außergewöhnlich gutem Zustand erhalten.Die Küche des Klosters wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie liegt günstig zwischen dem Refektorium (Speisesaal) und dem Keller. Sie hat das ursprüngliche Achtrippengewölbe mit einem zentralen Abzugsschacht, der den Abzug von Rauch ermöglichte, und vier zusätzlichen Schächten an den Seiten bewahrt. Der Herd befand sich in der Mitte des Raumes, wo die Mönche Mahlzeiten für die gesamte Gemeinschaft zubereiteten.&#xA;&#xA;Die Hauptnahrungsmittel der Zisterzienser waren Brot, Hülsenfrüchte, Reis, Obst und Gemüse. An Festtagen im Kloster durften die Mönche Fisch, Fleisch und Süßigkeiten essen.&#xA;&#xA;Es ist belegt, dass in dieser Küche zum ersten Mal in Europa Schokolade zubereitet wurde.&#xA;&#xA;Der Speisesaal&#xA;&#xA;Das Wärmehaus war ein Raum mit einer Fußbodenheizung. In diesem Raum verbrachten die Mönche den Winter, schnitten sich die Haare, nahmen alle Heilmittel ein. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und hat einen quadratischen Grundriss.&#xA;&#xA;Im 15. Jahrhundert wurde eine Treppe nach oben gebaut. Einige Spuren davon sind noch an der Wand zu sehen.&#xA;&#xA;Im 16. Jahrhundert wurde diese Treppe abgerissen und in der Mitte des Raumes eine Renaissancesäule errichtet, um das Gewicht der Archive und der Bibliothek zu tragen, die sich über dem Wärmehaus befanden.&#xA;&#xA;Im Haupthaus, in dem früher die Mönche lebten, ist jetzt ein Hotel untergebracht.&#xA;&#xA;Jetzt wollen wir uns aber den umgebenden Naturpark anschauen.&#xA;&#xA;Der Flusss Piedra fließt durch den Park und bildet unzählige imposante und wunderliche Wasserfälle,&#xA;&#xA;Seen in den unterschiedlichsten Wasserfarben,&#xA;&#xA;und Höhlen von beeindruckender Schönheit.&#xA;&#xA;Wir sehen eine Songdrossel und hören ihr zu.&#xA;&#xA;An den Mandelbäumen reifen die Mandeln&#xA;&#xA;und Kastanienblätter und -blüte leuchten im Gegenlicht.&#xA;&#xA;Der eigentliche Höhepunkt ist aber, dass man durch Gänge in den Felsen und Hohlräume praktisch hinter die Wasserfällen gehen kann und sie durch Löcher in den Felsen sehen kann.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/6bwjf7HW.avif" alt=""/>Heute nehmen wir Abschied von Saragossa. Es ist eine sympathische Stadt. Nicht zu groß, noch einigermaßen überschaubar und es gibt viel anzuschauen. Wir haben nicht alles geschafft. Da der Kälteeinbruch, der sich gerade in Deutschland breit macht, auch noch Auswirkungen auf Spanien hat, was besonders den Norden und die Pyrenäen betrifft, haben wir beschlossen, erstmal gen Süden zu fahren. Unser erstes Ziel ist das Monasterio de Piedra in Nuvéalos, ein Kloster mit einem Naturpark drum herum. Es liegt 129 Kilometer südwestlich von Saragossa.</p>



<p><img src="https://i.snap.as/orL16yZS.webp" alt=""/>Es wurde im 12. Jahrhundert errichtet.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/5R02ucBf.webp" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/fjuaaczD.webp" alt=""/>Es hat auch einen sehr schönen Kreuzgang.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/LqmFxG3G.webp" alt=""/>
Der Kreuzgang befindet sich an der Südseite der Abteikirche, wo es von Natur aus sonniger und wärmer ist.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/cfvB9NrZ.webp" alt=""/> Der Kreuzgang befindet sich an der Südseite der Abteikirche, wo es von Natur aus sonniger und wärmer ist.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/nCXFaXrb.webp" alt=""/> Er wurde von Mönchen als Ort der Meditation und des Lesens genutzt.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/665EWuTP.webp" alt=""/>
Dieser Gang – zwar parallel zu einem Kreuzgang, aber düster – war den Laienbrüdern vorbehalten.</p>

<p>Die mittelalterliche Gesellschaft war geschichtet und hierarchisch, und die Zisterzienser hatten innerhalb dieses Ordens ein sehr starres internes System. Die erste Unterscheidung wurde zwischen denjenigen getroffen, die Priestermönche waren und die Messe feiern konnten, und den Laienbrüdern, die dies nicht konnten</p>

<p>In diesem hierarchischen System standen konvertierte Laienbrüder immer unter den Mönchen. Sie konnten keine vollen Gelübde ablegen, da sie nicht mit einer Mitgift zur Zisterziensergemeinschaft beitrugen. Sie verrichteten jede Art von Handarbeit, in der Regel die härtesten.</p>

<p>Laienbrüder und Mönche interagierten so wenig wie möglich. Deshalb hatten die Laienbrüder ihre eigenen Wohnbereiche und lebten in der Regel auf Bauernhöfen. Dieser mit einem Tonnengewölbe überdachte Korridor war ein Zugang zur Kirche, der ausschließlich den Laienbrüdern vorbehalten war. Er ist in außergewöhnlich gutem Zustand erhalten.<img src="https://i.snap.as/NxGvypr3.webp" alt=""/>Die Küche des Klosters wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie liegt günstig zwischen dem Refektorium (Speisesaal) und dem Keller. Sie hat das ursprüngliche Achtrippengewölbe mit einem zentralen Abzugsschacht, der den Abzug von Rauch ermöglichte, und vier zusätzlichen Schächten an den Seiten bewahrt. Der Herd befand sich in der Mitte des Raumes, wo die Mönche Mahlzeiten für die gesamte Gemeinschaft zubereiteten.</p>

<p>Die Hauptnahrungsmittel der Zisterzienser waren Brot, Hülsenfrüchte, Reis, Obst und Gemüse. An Festtagen im Kloster durften die Mönche Fisch, Fleisch und Süßigkeiten essen.</p>

<p>Es ist belegt, dass in dieser Küche zum ersten Mal in Europa Schokolade zubereitet wurde.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/GWLxR3kk.webp" alt=""/>Der Speisesaal</p>

<p><img src="https://i.snap.as/82wKQXHu.webp" alt=""/>Das Wärmehaus war ein Raum mit einer Fußbodenheizung. In diesem Raum verbrachten die Mönche den Winter, schnitten sich die Haare, nahmen alle Heilmittel ein. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und hat einen quadratischen Grundriss.</p>

<p>Im 15. Jahrhundert wurde eine Treppe nach oben gebaut. Einige Spuren davon sind noch an der Wand zu sehen.</p>

<p>Im 16. Jahrhundert wurde diese Treppe abgerissen und in der Mitte des Raumes eine Renaissancesäule errichtet, um das Gewicht der Archive und der Bibliothek zu tragen, die sich über dem Wärmehaus befanden.<img src="https://i.snap.as/X6qVfr4N.webp" alt=""/></p>

<p>Im Haupthaus, in dem früher die Mönche lebten, ist jetzt ein Hotel untergebracht.</p>

<p>Jetzt wollen wir uns aber den umgebenden Naturpark anschauen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/HRJPDqWF.webp" alt=""/>Der Flusss Piedra fließt durch den Park und bildet unzählige imposante und wunderliche Wasserfälle,</p>

<p><img src="https://i.snap.as/na8TVPFW.webp" alt=""/>Seen in den unterschiedlichsten Wasserfarben,</p>

<p><img src="https://i.snap.as/3conZw5f.webp" alt=""/>und Höhlen von beeindruckender Schönheit.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/6cW37HW7.webp" alt=""/>Wir sehen eine Songdrossel und hören ihr zu.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/o3dNY8V7.jpg" alt=""/>An den Mandelbäumen reifen die Mandeln</p>

<p><img src="https://i.snap.as/yOpAkdv3.webp" alt=""/>
und Kastanienblätter und -blüte leuchten im Gegenlicht.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/MbPp7jSt.webp" alt=""/><img src="https://i.snap.as/plWUkdV2.avif" alt=""/>Der eigentliche Höhepunkt ist aber, dass man durch Gänge in den Felsen und Hohlräume praktisch hinter die Wasserfällen gehen kann und sie durch Löcher in den Felsen sehen kann.</p>
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      <guid>https://jensvajen.de/14-mai-2026-monasterio-de-piedra-und-catalayud</guid>
      <pubDate>Wed, 13 May 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>13. Mai 2026: Saragossa zum Dritten</title>
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      <description>&lt;![CDATA[&#xA;&#xA;Wir haben uns heute ein Busticket gekauft und fahren zur Alfería. Sie ist Spaniens schönstes maurisches Bauwerk außerhalb Andalusiens.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Von außen wirkt sie wie eine imposante Trutzburg mit Wehrgraben, von innen ist sie kunstvoll und elegant verziert.&#xA;&#xA;Die Aljafería wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts auf Initiative von Al-Muqtadir, dem zweiten Monarchen der Banu Hud-Dynastie, erbaut. Der Palast stand außerhalb der Stadtmauern von Saragossa und diente als Sommerresidenz der Könige von Saraqusta..&#xA;&#xA;Nach der Rückeroberung Saragossas im Jahr 1118 durch Alfonso I. von Aragón wurde die Aljafería zur Residenz der aragonesischen und katholischen Könige von Aragón.&#xA;&#xA;Die Herrscher ließen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Stil der Mudéjar-Architektur durchführen. Die Mudéjar-Architektur ist eine einzigartige Mischung aus christlichen und islamischen Stilelementen, die in dieser Region Spaniens weit verbreitet ist.&#xA;&#xA;Im Jahr 1593 wurde die Aljafería unter der Herrschaft von Philipp II. von einem bis dahin zivil genutzten Palast in eine militärische Festung umgewandelt. Die Baumeister errichteten um den bestehenden Palast eine Außenmauer mit Bollwerk und einem Festungsgraben. Diese sind bis heute erhalten geblieben.&#xA;&#xA;Es folgten im Laufe der Jahre weitere militärische Um- und Erweiterungsbauten, die vor allem Karl III. vornan trieb. Es entstanden im 18. und 19. Jahrhundert auch mehrere Kasernenblöcke.&#xA;&#xA;Die Alfería beherbergt auch Bilder von Francisco de Goya.&#xA;&#xA;Hier nur ein Beispiel einer Radierung zum Thema Stierkampf.&#xA;&#xA;Die Alfería ist auch der Sitz des Parlaments von Aragon.&#xA;&#xA;Wir verlassen die Alfería und machen uns auf den Weg zum Expo-Gelände von 2008, das in einer Ebro-Schleife liegt.&#xA;&#xA;Kurz vor der Brücke über den Ebro begegnen mir &#34;zwei Genies&#34;:&#xA;&#xA;Der linke ist Albert Einstein.&#xA;&#xA;Dann kommen wir zu der futuristischen Brücke, die Zaha Hadid für die Expo entworfen hat, das heißt, eigentlich ist es ein Brückenpavillion.&#xA;&#xA;Die Brücke ist 275 Meter lang und mehrgeschossig aufgebaut. Im Inneren sind so gut 7000 m² Ausstellungsfläche entstanden.&#xA;&#xA;Die Außenhaut der Brücke besteht aus dreieckigen Glasfaserbetonplatten. Es sollen 29.000 Platten verbaut worden sein, die durch ihre unterschiedlichen Grautöne an die Schuppen eines Haifischs erinnern sollen.&#xA;&#xA;Als nächstes sehen wir den Palacio de Congresos de Zaragoza.&#xA;&#xA;Dieses Gebäude wird auch heute noch für verschiedene Veranstaltungen genutzt und fällt durch seine zerklüftete Dachstruktur auf.&#xA;&#xA;Rechts davon steht die 11 Meter hohe monumentale Skulptur „El Alma del Ebro“ (auf Deutsch: Die Seele des Ebro), die von dem renommierten spanischen Künstler JaumePlensaentworfen wurde.&#xA;&#xA;Sie besteht aus verbundenen Stahlbuchstaben, die menschliche Zellen darstellen und eine menschliche Figur bilden.&#xA;&#xA;Kurz dahinter  steht der 76 Meter hohe Wasserturm, das Wahrzeichen der Expo in Saragossa.&#xA;&#xA;Der Turm sieht fast aus wie ein Bürohochhaus und hat von oben gesehen die Form eines Wasertropfens. Im Turm konnten die Besucher die Ausstellung „Wasser zum Leben“ (Agua para la vida) sehen , ein Nebel-Labyrith erkunden und eine Skulptur die wie ein zerplatzender Wassertropfen aussah mit dem Namen SPLASH sehen. Der Höhepunkt war aber mit Sicherheit die Aussichtsplattform von der man das Parkgelände und Saragossa von oben genießen konnte.&#xA;&#xA;Dies ist ein Beispiel, wie kurz gedacht so ein Projekt sein kann, wenn hinterher keine sinnvolle Nachnutzung erfolgt. Vielleicht will man ja zusehen, wie schnell ein solches Gebäude zerfällt. Aber es steht ein Kran auf dem Dach.&#xA;&#xA;Wir gehen weiter und sehen einige leere Becken in denen zu Expo-Zeiten Wasser floss.&#xA;&#xA;Auch die eingezäunten Schwäne und Tretboote werden wohl nicht mehr zum Einsatz kommen.&#xA;&#xA;Wir gehen weiter Richtung Ebro und dort wird es zu unserer Freude wieder sehr natürlich. Die Vögel zwitschern und wir wandern auf schmalen Pfaden durch die Ebro-Auen, die auch als Überschwemmungsreservoir dienen.&#xA;&#xA;Leider müssen wir dieses schöne Gebiet bald wieder verlassen und kommen nach einem kurzen Kaffee-Zwischenstopp wieder auf das ehemalige Expo-Gelände, das teilweise wie ein Lost Place wirkt, weil die einzelnen Gebäude da stehen, aber eingezäunt sind und nicht betreten werden können, wie z. B. der spanische Pavillon, der mich an Bambus-Stangen erinnert.&#xA;&#xA;Oder der 25 Meter hohe Pavillon von Aragon, der die Form eines Weidenkorbs hat, so wie er für die Region typisch ist.&#xA;&#xA;Es gibt aber auch noch einige Gebäude mit Funktion z. B. zwei Justizgebäude wie dieses.&#xA;&#xA;Jetzt haben wir aber genug gesehen und machen uns auf den Rückweg zu unserem Hotel.&#xA;&#xA;Am Abend gehen wir noch eine Kleinigkeit essen in eine der Tapas-Bars.&#xA;&#xA;Und direkt vor unserem Hotel fällt mir noch die Phalanx der Mietfahrräder ins Auge, die tagsüber fast alle ausgeliehen waren.&#xA;&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/PCJ5KYeh.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir haben uns heute ein Busticket gekauft und fahren zur Alfería. Sie ist Spaniens schönstes maurisches Bauwerk außerhalb Andalusiens.</p>



<p><img src="https://i.snap.as/gtTY5exg.jpg" alt=""/></p>

<p>Von außen wirkt sie wie eine imposante Trutzburg mit Wehrgraben, von innen ist sie kunstvoll und elegant verziert.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/nStlyHz3.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/KP92vT9r.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Aljafería wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts auf Initiative von Al-Muqtadir, dem zweiten Monarchen der Banu Hud-Dynastie, erbaut. Der Palast stand außerhalb der Stadtmauern von Saragossa und diente als Sommerresidenz der Könige von Saraqusta..</p>

<p><img src="https://i.snap.as/rdT2ykCc.jpg" alt=""/></p>

<p>Nach der Rückeroberung Saragossas im Jahr 1118 durch Alfonso I. von Aragón wurde die Aljafería zur Residenz der aragonesischen und katholischen Könige von Aragón.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/F3X6nT5H.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Herrscher ließen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Stil der Mudéjar-Architektur durchführen. Die Mudéjar-Architektur ist eine einzigartige Mischung aus christlichen und islamischen Stilelementen, die in dieser Region Spaniens weit verbreitet ist.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/MpUOscuI.jpg" alt=""/></p>

<p>Im Jahr 1593 wurde die Aljafería unter der Herrschaft von Philipp II. von einem bis dahin zivil genutzten Palast in eine militärische Festung umgewandelt. Die Baumeister errichteten um den bestehenden Palast eine Außenmauer mit Bollwerk und einem Festungsgraben. Diese sind bis heute erhalten geblieben.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/026LoUsF.jpg" alt=""/></p>

<p>Es folgten im Laufe der Jahre weitere militärische Um- und Erweiterungsbauten, die vor allem Karl III. vornan trieb. Es entstanden im 18. und 19. Jahrhundert auch mehrere Kasernenblöcke.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/pC9dZZT9.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Alfería beherbergt auch Bilder von Francisco de Goya.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/sW7Y5Pad.jpg" alt=""/></p>

<p>Hier nur ein Beispiel einer Radierung zum Thema Stierkampf.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/hbwMVh4V.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/C84PfYZc.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Alfería ist auch der Sitz des Parlaments von Aragon.</p>

<p>Wir verlassen die Alfería und machen uns auf den Weg zum Expo-Gelände von 2008, das in einer Ebro-Schleife liegt.</p>

<p>Kurz vor der Brücke über den Ebro begegnen mir “zwei Genies”:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/nyN0DU4Q.jpg" alt=""/></p>

<p>Der linke ist Albert Einstein.</p>

<p>Dann kommen wir zu der futuristischen Brücke, die Zaha Hadid für die Expo entworfen hat, das heißt, eigentlich ist es ein Brückenpavillion.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/PEmF8QVm.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Brücke ist 275 Meter lang und mehrgeschossig aufgebaut. Im Inneren sind so gut 7000 m² Ausstellungsfläche entstanden.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/ZlTxIjLp.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Außenhaut der Brücke besteht aus dreieckigen Glasfaserbetonplatten. Es sollen 29.000 Platten verbaut worden sein, die durch ihre unterschiedlichen Grautöne an die Schuppen eines Haifischs erinnern sollen.</p>

<p>Als nächstes sehen wir den Palacio de Congresos de Zaragoza.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/uOS3VY3o.jpg" alt=""/></p>

<p>Dieses Gebäude wird auch heute noch für verschiedene Veranstaltungen genutzt und fällt durch seine zerklüftete Dachstruktur auf.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/ZwRYGWQG.jpg" alt=""/></p>

<p>Rechts davon steht die 11 Meter hohe monumentale Skulptur „El Alma del Ebro“ (auf Deutsch: <em>Die Seele des Ebro</em>), die von dem renommierten spanischen Künstler JaumePlensaentworfen wurde.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/dolDmAt9.jpg" alt=""/></p>

<p>Sie besteht aus verbundenen Stahlbuchstaben, die menschliche Zellen darstellen und eine menschliche Figur bilden.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/lOI7Mi7y.jpg" alt=""/></p>

<p>Kurz dahinter  steht der 76 Meter hohe Wasserturm, das Wahrzeichen der Expo in Saragossa.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/jjNL9uOJ.jpg" alt=""/></p>

<p>Der Turm sieht fast aus wie ein Bürohochhaus und hat von oben gesehen die Form eines Wasertropfens. Im Turm konnten die Besucher die Ausstellung „Wasser zum Leben“ (Agua para la vida) sehen , ein Nebel-Labyrith erkunden und eine Skulptur die wie ein zerplatzender Wassertropfen aussah mit dem Namen SPLASH sehen. Der Höhepunkt war aber mit Sicherheit die Aussichtsplattform von der man das Parkgelände und Saragossa von oben genießen konnte.</p>

<p>Dies ist ein Beispiel, wie kurz gedacht so ein Projekt sein kann, wenn hinterher keine sinnvolle Nachnutzung erfolgt. Vielleicht will man ja zusehen, wie schnell ein solches Gebäude zerfällt. Aber es steht ein Kran auf dem Dach.</p>

<p>Wir gehen weiter und sehen einige leere Becken in denen zu Expo-Zeiten Wasser floss.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/9KulRMSt.jpg" alt=""/></p>

<p>Auch die eingezäunten Schwäne und Tretboote werden wohl nicht mehr zum Einsatz kommen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/gacvIa07.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir gehen weiter Richtung Ebro und dort wird es zu unserer Freude wieder sehr natürlich. Die Vögel zwitschern und wir wandern auf schmalen Pfaden durch die Ebro-Auen, die auch als Überschwemmungsreservoir dienen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/IuFKkjLV.jpg" alt=""/></p>

<p>Leider müssen wir dieses schöne Gebiet bald wieder verlassen und kommen nach einem kurzen Kaffee-Zwischenstopp wieder auf das ehemalige Expo-Gelände, das teilweise wie ein Lost Place wirkt, weil die einzelnen Gebäude da stehen, aber eingezäunt sind und nicht betreten werden können, wie z. B. der spanische Pavillon, der mich an Bambus-Stangen erinnert.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/EltY0jL3.jpg" alt=""/></p>

<p>Oder der 25 Meter hohe Pavillon von Aragon, der die Form eines Weidenkorbs hat, so wie er für die Region typisch ist.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/T68BW5ou.jpg" alt=""/></p>

<p>Es gibt aber auch noch einige Gebäude mit Funktion z. B. zwei Justizgebäude wie dieses.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/hLddfUp7.jpg" alt=""/></p>

<p>Jetzt haben wir aber genug gesehen und machen uns auf den Rückweg zu unserem Hotel.</p>

<p>Am Abend gehen wir noch eine Kleinigkeit essen in eine der Tapas-Bars.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/25Mv5LF4.jpg" alt=""/></p>

<p>Und direkt vor unserem Hotel fällt mir noch die Phalanx der Mietfahrräder ins Auge, die tagsüber fast alle ausgeliehen waren.</p>

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      <guid>https://jensvajen.de/13-mai-2026-saragossa-zum-dritten</guid>
      <pubDate>Wed, 13 May 2026 10:16:11 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title>12.Mai 2026: Saragossa zum Zweiten</title>
      <link>https://jensvajen.de/12-mai-2026-saragossa-zum-zweiten?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[&#xA;&#xA;Heute beginnen wir unsere Besichtigungstour mit La Lonja de Zaragoza. Es war die alte Warenbörse von Saragossa. Damit die Händler einen eigenen Ort für ihre Geschäfte hatten und nicht länger die Kirchen zweckentfremdeten, wurde im 16. Jahrhundert dieser prächtige Renaissancebau für sie geschaffen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Der walmdachgedeckte Backsteinbau fasziniert vor allem von innen. Eine hohe Halle mit einem spätgotischenRippengewölbeistmitallerleiVerzierungenversehen.&#xA;&#xA;Wir sehen eine Ausstellung über die kulturelle, industrielle und technische Entwicklung Aragoniens - leider nur auf Spanisch.&#xA;&#xA;Danach geht es zur zweiten Kathedrale der Stadt: Cathedral del Salvador (El Seo).&#xA;&#xA;Diese Kathedrale ist eine eigenartige Mixtur verschiedener Baustile.&#xA;&#xA;Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. war an dieser Stelle eine Basilika, die in westgotischer Zeit als Kirche San Vicente bezeichnet wurde. Sie war auch eine Moschee. Aber erst im 12. Jahrhundert wurde die erste christliche Kirche auf all diesen Bauten gegründet, und zwar nach Norden und nicht, wie damals üblich, nach Osten, um nicht mit der Gebetsrichtung der Muslime nach Mekka in Konflikt zu geraten. Später wurden dann Änderungen vorgenommen. La Seo zeigt auch Stilelemente aus Gotik, Mudejar, Renaissance und Barock.&#xA;&#xA;Auch nicht so ganz meins diese Kathedrale mit dem Mischmasch der verschiedenen Baustile.&#xA;&#xA;Nach so viel Kirche gehen wir zum Mercado Central.&#xA;&#xA;Es ist eine restaurierte Markthalle aus Eisen und Glas aus dem Jahr 1903, in der die Einheimischen die besten Produkte Aragoniens einkaufen – frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Käse.&#xA;&#xA;Dann kommen wir an ein paar Relikten aus der Römerzeit vorbei&#xA;&#xA;und gehen auf die andere Seite des Ebro.&#xA;&#xA;Der Granatapfelbaum steht in voller Blüte.&#xA;&#xA;Wir wollen noch etwas einkaufen und gehen in einen etwas größeren Supermarkt. Besonders auffällig ist die Theke mit den ganzen Schinken.&#xA;&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/iS7mO7uJ.jpg" alt=""/></p>

<p>Heute beginnen wir unsere Besichtigungstour mit La Lonja de Zaragoza. Es war die alte Warenbörse von Saragossa. Damit die Händler einen eigenen Ort für ihre Geschäfte hatten und nicht länger die Kirchen zweckentfremdeten, wurde im 16. Jahrhundert dieser prächtige Renaissancebau für sie geschaffen.</p>



<p>Der walmdachgedeckte Backsteinbau fasziniert vor allem von innen. Eine hohe Halle mit einem spätgotischenRippengewölbeistmitallerleiVerzierungenversehen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/3Vht8u3Z.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir sehen eine Ausstellung über die kulturelle, industrielle und technische Entwicklung Aragoniens – leider nur auf Spanisch.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/XRUS6Tf7.jpg" alt=""/></p>

<p>Danach geht es zur zweiten Kathedrale der Stadt: Cathedral del Salvador (El Seo).</p>

<p><img src="https://i.snap.as/Ovioa113.jpg" alt=""/></p>

<p>Diese Kathedrale ist eine eigenartige Mixtur verschiedener Baustile.</p>

<p>Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. war an dieser Stelle eine Basilika, die in westgotischer Zeit als Kirche San Vicente bezeichnet wurde. Sie war auch eine Moschee. Aber erst im 12. Jahrhundert wurde die erste christliche Kirche auf all diesen Bauten gegründet, und zwar nach Norden und nicht, wie damals üblich, nach Osten, um nicht mit der Gebetsrichtung der Muslime nach Mekka in Konflikt zu geraten. Später wurden dann Änderungen vorgenommen. La Seo zeigt auch Stilelemente aus Gotik, Mudejar, Renaissance und Barock.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/pmZj7tBn.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/2O4ld6E3.jpg" alt=""/></p>

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<p><img src="https://i.snap.as/kTI4V5Mu.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/xaxpwF81.jpg" alt=""/></p>

<p>Auch nicht so ganz meins diese Kathedrale mit dem Mischmasch der verschiedenen Baustile.</p>

<p>Nach so viel Kirche gehen wir zum Mercado Central.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/diIYXIz4.jpg" alt=""/></p>

<p>Es ist eine restaurierte Markthalle aus Eisen und Glas aus dem Jahr 1903, in der die Einheimischen die besten Produkte Aragoniens einkaufen – frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Käse.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/DhsituZp.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/ORaKGGcR.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/9R5fALr7.jpg" alt=""/></p>

<p>Dann kommen wir an ein paar Relikten aus der Römerzeit vorbei</p>

<p><img src="https://i.snap.as/Uyc1HoGx.jpg" alt=""/></p>

<p>und gehen auf die andere Seite des Ebro.</p>

<p>Der Granatapfelbaum steht in voller Blüte.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/REQfOiLK.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir wollen noch etwas einkaufen und gehen in einen etwas größeren Supermarkt. Besonders auffällig ist die Theke mit den ganzen Schinken.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/DdlVDdUU.jpg" alt=""/></p>
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      <guid>https://jensvajen.de/12-mai-2026-saragossa-zum-zweiten</guid>
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:27:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>11. Mai 2026: Von Lleida nach Saragossa</title>
      <link>https://jensvajen.de/11-mai-2026-von-lleida-nach-saragossa?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Heute erkunden wir die katalanische Stadt Lleida. Ich war bereits 2010 für ein paar Tage in Lleida gewesen. Damals mit Ryanair für etwa 20€ oder so, und ich war auch für einen Tag mit dem Schnellzug in Barcelona.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Aber heute wollen wir die Sehenswürdigkeiten von Lleida erkunden.&#xA;&#xA;Zunächst sehen wir meist nichts Sehenswertes. Ein Großteil der Häuser sind langweilige bis hässliche Wohnsilos.&#xA;&#xA;Gut gefallen haben mir die Fußgängerampeln, die die Länge der Grünphasen in Sekunden anzeigen und kurz vor Ende zu blinken anfangen. Auch über die Wartezeit bei rot wird in Sekunden informiert.&#xA;&#xA;Wir gehen in die Altstadt und erhalten einen Blick auf die Kathedrale Seu Vella auf einem Hügel mit dem sehr vollen Fluss Segre davor.&#xA;&#xA;In der Altstadt hören wir plötzlich sehr laute Salutschüsse und sehen dann eine Gruppe mit Donnerbüchsen, die sich dem katalanischen Brauchtum verschrieben haben.&#xA;&#xA;Es ist heute auch ein Volksfest in der Stadt, von dem wir später noch mehr erleben werden.&#xA;&#xA;Wir steigen zunächst auf zur Kathedrale Seu Vella.&#xA;&#xA;Ein Hinweisschild gibt an das montags, also heute geschlossen ist. Wir umrunden die Kathedrale und machen ein paar Fotos.&#xA;&#xA;Portal von Annunciata&#xA;&#xA;Plötzlich hören wir Stimmen aus dem Kreuzgang. Wir gehen dann doch zum Eingang und sind glücklich, denn es ist heute wegen des Stadtfestes doch geöffnet und dann auch noch ohne Eintritt.&#xA;&#xA;Wir betreten den grandiosen Kreuzgang.&#xA;&#xA;Der Kreuzgang&#xA;&#xA;Seine Dimensionen sind spektakulär und er gilt als einer der größten gotischen Kreuzgänge Europas.&#xA;&#xA;Die Bauarbeiten müssen Ende des 13. Jahrhunderts begonnen haben, was mit der Fertigstellung der Kirche zusammenfiel, obwohl die Arbeiten tatsächlich bis ins 14. Jahrhundert andauerten. Der Grundriss ist leicht trapezförmig, es gibt vier Galerien mit einem Innenhof in der Mitte und siebzehn Spitzbogenfenster, von denen zwölf auf den Garten und die anderen fünf einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt bieten.&#xA;&#xA;Die Größe der Fenster ist ungewöhnlich; sie bilden den perfekten Rahmen für eine reiche und üppige Dekoration. Das detaillierte Repertoire an Blumen- und Pflanzenmotiven, die die Kapitelle schmücken, wo wilde Tiere und Monster versuchen, sich inmitten der Fülle der Natur einen Platz zu verschaffen, ergänzt die zahlreichen Kombinationen geometrischer Muster des Maßwerks. Fünfzehn der zuvor erwähnten siebzehn Fenster sind völlig unterschiedlich. Doch das große Fenster in der Westgalerie, das sich direkt vor dem Aposteltor befindet, sticht aus allen anderen hervor. Seine Besonderheit liegt in der Darstellung von Golgatha am unteren Rand.&#xA;&#xA;Aufgrund des Platzmangels ungewöhnlich am Fuße der Kirche gelegen, diente der Kreuzgang als Zufluchtsort und Empfangsstätte; er war auch ein prächtiger Ort der gesellschaftlichen Repräsentation und ein bedeutender Friedhof. Rund um den Kreuzgang gibt es unterschiedliche Kapellen.&#xA;&#xA;Dann gehen wir in die Kirche.&#xA;&#xA;Sie hat einen basilikaartigen Grundriss nach dem Muster eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen und einem ausgeprägten Querschiff, das sich zu fünf Apsiden öffnet, von denen eine während des Spanischen Unabhängigkeitskrieges zerstört wurde.&#xA;&#xA;Der Grundstein wurde im Sommer 1203 gelegt.&#xA;&#xA;Die Kirche wurde 1278 für den Gottesdienst geweiht, und die Bauarbeiten wurden Ende des Jahrhunderts mit dem Bau der Kuppel abgeschlossen, obwohl zwei neue Projekte noch ausstanden: die Erweiterung des Domhauses und der Bau des Kreuzgangs.&#xA;&#xA;Romanische und gotische Architektur sind in einem monumentalen Areal, dessen Kargheit erstaunlich ist, elegant und harmonisch vereint. Ab 1707 wurde es nicht mehr für Gottesdienste genutzt und Mitte des 18. Jahrhunderts zusammen mit dem Rest des Hügels, der bis 1948 militärisch genutzt wurde, in eine Armeekaserne umgewandelt. Ein Großteil des ursprünglichen Schmucks ist verschwunden; vieles davon ist aber auch in verschiedenen Sammlungen und Museen erhalten geblieben. Dennoch gibt es noch immer eine bemerkenswerte Sammlung romanischer Skulpturen an Kapitellen, Portalen, Gesimsen und Kragsteinen, die ihren Ruf mit den faszinierenden Wandmalereien teilen, die alle als eines der besten Beispiele aus dem 13. Jahrhundert in Katalonien gelten.&#xA;&#xA;Nach dem Besuch der Kathedrale gehen wir wieder hinunter in die Altstadt und kommen in den Trubel des Stadtfests.&#xA;&#xA;Wir sehen noch ein paar schöne Gebäude des Modernisme.&#xA;&#xA;Und das romanische Rathaus aus dem 13. Jahrhundert.&#xA;&#xA;Danach entfliehen wir dem ganzen Trubel und machen uns auf die etwa 150 Kilometer lange Fahrt nach Saragossa.&#xA;&#xA;Unser Hotel liegt ziemlich zentral und das wird für uns auch zum Problem, denn wir finden keine Möglichkeit dort in der Nähe zu parken. So kurven wir etwa eine Stunde durch die Stadt bevor wir schräg gegenüber von unserem Hotel doch noch unser Parkhaus finden.&#xA;&#xA;Wir werden drei Tage in Saragossa bleiben und als erstes gehen wir durch die Fußgängerzone.&#xA;&#xA;Unser Ziel ist das Wahrzeichen der Stadt und die wohl am meisten fotografierte Sehenswürdigkeit von Saragossa: die Basilica del Pilar. (Hier im Hintergrund)&#xA;&#xA;Von außen ist es sehr imposant in seiner Größe. Hier später am Abend bei Sonnenuntergang:&#xA;&#xA;Sie ist eine der bedeutendsten Barockkirchen Spaniens aus dem 17. Und 18. Jahrhundert und ein zentrales Marienheiligtum. Sie liegt am Ebro-Ufer, ist für ihre imposanten Türme und Kuppeln bekannt und beherbergt bedeutende Kunstwerke, darunter Fresken von Francisco de Goya.&#xA;&#xA;Im Inneren wie alle Barockkirchen wirkt es für mich mit seinem vielen Gold überladen und repräsentationssüchtig.&#xA;&#xA;Am Abend gehe ich nochmal hinaus zum anderen Ufer des Ebro.&#xA;&#xA;Vor der Basilika die berühmte Steinbrücke aus dem 15. Jahrhundert. Und etwas später die Basilika mit Beleuchtung.&#xA;&#xA;Buenas noches!]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute erkunden wir die katalanische Stadt Lleida. Ich war bereits 2010 für ein paar Tage in Lleida gewesen. Damals mit Ryanair für etwa 20€ oder so, und ich war auch für einen Tag mit dem Schnellzug in Barcelona.</p>



<p>Aber heute wollen wir die Sehenswürdigkeiten von Lleida erkunden.</p>

<p>Zunächst sehen wir meist nichts Sehenswertes. Ein Großteil der Häuser sind langweilige bis hässliche Wohnsilos.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/nx8ao53m.jpg" alt=""/></p>

<p>Gut gefallen haben mir die Fußgängerampeln, die die Länge der Grünphasen in Sekunden anzeigen und kurz vor Ende zu blinken anfangen. Auch über die Wartezeit bei rot wird in Sekunden informiert.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/QPEgTXER.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir gehen in die Altstadt und erhalten einen Blick auf die Kathedrale Seu Vella auf einem Hügel mit dem sehr vollen Fluss Segre davor.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/v8gpQmSn.jpg" alt=""/></p>

<p>In der Altstadt hören wir plötzlich sehr laute Salutschüsse und sehen dann eine Gruppe mit Donnerbüchsen, die sich dem katalanischen Brauchtum verschrieben haben.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/T7q7wAzZ.jpg" alt=""/></p>

<p>Es ist heute auch ein Volksfest in der Stadt, von dem wir später noch mehr erleben werden.</p>

<p>Wir steigen zunächst auf zur Kathedrale Seu Vella.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/4XPuHgnq.jpg" alt=""/></p>

<p>Ein Hinweisschild gibt an das montags, also heute geschlossen ist. Wir umrunden die Kathedrale und machen ein paar Fotos.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/0DHJMXn3.jpg" alt="Portal von Annunciata"/></p>

<p>Plötzlich hören wir Stimmen aus dem Kreuzgang. Wir gehen dann doch zum Eingang und sind glücklich, denn es ist heute wegen des Stadtfestes doch geöffnet und dann auch noch ohne Eintritt.</p>

<p>Wir betreten den grandiosen Kreuzgang.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/XiZMout6.jpg" alt=""/></p>

<p>Der Kreuzgang</p>

<p>Seine Dimensionen sind spektakulär und er gilt als einer der größten gotischen Kreuzgänge Europas.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/XBXrda2c.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Bauarbeiten müssen Ende des 13. Jahrhunderts begonnen haben, was mit der Fertigstellung der Kirche zusammenfiel, obwohl die Arbeiten tatsächlich bis ins 14. Jahrhundert andauerten. Der Grundriss ist leicht trapezförmig, es gibt vier Galerien mit einem Innenhof in der Mitte und siebzehn Spitzbogenfenster, von denen zwölf auf den Garten und die anderen fünf einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt bieten.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/uZp2gqZB.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Größe der Fenster ist ungewöhnlich; sie bilden den perfekten Rahmen für eine reiche und üppige Dekoration. Das detaillierte Repertoire an Blumen- und Pflanzenmotiven, die die Kapitelle schmücken, wo wilde Tiere und Monster versuchen, sich inmitten der Fülle der Natur einen Platz zu verschaffen, ergänzt die zahlreichen Kombinationen geometrischer Muster des Maßwerks. Fünfzehn der zuvor erwähnten siebzehn Fenster sind völlig unterschiedlich. Doch das große Fenster in der Westgalerie, das sich direkt vor dem Aposteltor befindet, sticht aus allen anderen hervor. Seine Besonderheit liegt in der Darstellung von Golgatha am unteren Rand.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/3CTNvHxw.jpg" alt=""/></p>

<p>Aufgrund des Platzmangels ungewöhnlich am Fuße der Kirche gelegen, diente der Kreuzgang als Zufluchtsort und Empfangsstätte; er war auch ein prächtiger Ort der gesellschaftlichen Repräsentation und ein bedeutender Friedhof. Rund um den Kreuzgang gibt es unterschiedliche Kapellen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/pGim2FA9.jpg" alt=""/></p>

<p>Dann gehen wir in die Kirche.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/mijOkDyv.jpg" alt=""/></p>

<p>Sie hat einen basilikaartigen Grundriss nach dem Muster eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen und einem ausgeprägten Querschiff, das sich zu fünf Apsiden öffnet, von denen eine während des Spanischen Unabhängigkeitskrieges zerstört wurde.</p>

<p>Der Grundstein wurde im Sommer 1203 gelegt.</p>

<p>Die Kirche wurde 1278 für den Gottesdienst geweiht, und die Bauarbeiten wurden Ende des Jahrhunderts mit dem Bau der Kuppel abgeschlossen, obwohl zwei neue Projekte noch ausstanden: die Erweiterung des Domhauses und der Bau des Kreuzgangs.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/K617cbsD.jpg" alt=""/></p>

<p>Romanische und gotische Architektur sind in einem monumentalen Areal, dessen Kargheit erstaunlich ist, elegant und harmonisch vereint. Ab 1707 wurde es nicht mehr für Gottesdienste genutzt und Mitte des 18. Jahrhunderts zusammen mit dem Rest des Hügels, der bis 1948 militärisch genutzt wurde, in eine Armeekaserne umgewandelt. Ein Großteil des ursprünglichen Schmucks ist verschwunden; vieles davon ist aber auch in verschiedenen Sammlungen und Museen erhalten geblieben. Dennoch gibt es noch immer eine bemerkenswerte Sammlung romanischer Skulpturen an Kapitellen, Portalen, Gesimsen und Kragsteinen, die ihren Ruf mit den faszinierenden Wandmalereien teilen, die alle als eines der besten Beispiele aus dem 13. Jahrhundert in Katalonien gelten.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/kYgbgRFz.jpg" alt=""/></p>

<p>Nach dem Besuch der Kathedrale gehen wir wieder hinunter in die Altstadt und kommen in den Trubel des Stadtfests.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/cfQSk81h.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/jVOZyXbN.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/Lj0gHIAp.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir sehen noch ein paar schöne Gebäude des Modernisme.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/g7s9nFbm.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/KS7FDtcg.jpg" alt=""/></p>

<p>Und das romanische Rathaus aus dem 13. Jahrhundert.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/9hBpCro1.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/ZGCCVwb3.jpg" alt=""/></p>

<p>Danach entfliehen wir dem ganzen Trubel und machen uns auf die etwa 150 Kilometer lange Fahrt nach Saragossa.</p>

<p>Unser Hotel liegt ziemlich zentral und das wird für uns auch zum Problem, denn wir finden keine Möglichkeit dort in der Nähe zu parken. So kurven wir etwa eine Stunde durch die Stadt bevor wir schräg gegenüber von unserem Hotel doch noch unser Parkhaus finden.</p>

<p>Wir werden drei Tage in Saragossa bleiben und als erstes gehen wir durch die Fußgängerzone.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/eRG64SsW.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/2F6kAchv.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/E5G9PStj.jpg" alt=""/></p>

<p>Unser Ziel ist das Wahrzeichen der Stadt und die wohl am meisten fotografierte Sehenswürdigkeit von Saragossa: die Basilica del Pilar. (Hier im Hintergrund)</p>

<p><img src="https://i.snap.as/VdFq1JbT.jpg" alt=""/></p>

<p>Von außen ist es sehr imposant in seiner Größe. Hier später am Abend bei Sonnenuntergang:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/mxaNcXyP.jpg" alt=""/></p>

<p>Sie ist eine der bedeutendsten Barockkirchen Spaniens aus dem 17. Und 18. Jahrhundert und ein zentrales Marienheiligtum. Sie liegt am Ebro-Ufer, ist für ihre imposanten Türme und Kuppeln bekannt und beherbergt bedeutende Kunstwerke, darunter Fresken von Francisco de Goya.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/xnZkxn7U.jpg" alt=""/></p>

<p>Im Inneren wie alle Barockkirchen wirkt es für mich mit seinem vielen Gold überladen und repräsentationssüchtig.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/IA1aRTmu.jpg" alt=""/></p>

<p>Am Abend gehe ich nochmal hinaus zum anderen Ufer des Ebro.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/DxaZU5DP.jpg" alt=""/></p>

<p>Vor der Basilika die berühmte Steinbrücke aus dem 15. Jahrhundert. Und etwas später die Basilika mit Beleuchtung.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/eKD7uN4i.jpg" alt=""/></p>

<p>Buenas noches!</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://jensvajen.de/11-mai-2026-von-lleida-nach-saragossa</guid>
      <pubDate>Mon, 11 May 2026 09:24:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>10. Mai 2026: Anreise nach Lleida</title>
      <link>https://jensvajen.de/10-mai-2026-anreise-nach-lleida?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[An einem geruhsamen Sonntag fliegen wir über vielen Wolken nach Barcelona.&#xA;&#xA;Wir haben 45 Minuten Verspätung als wir zum Landeanflug ansetzen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Dann suchen wir verzweifelt nach unserem Shuttlebus, der uns zu unserer Autovermietung bringen soll. Als wir dort ankommen summiert sich die Verspätung für die vereinbarte Abholung auf über zwei Stunden. Aus diesem Grund fordert der Mitarbeiter der Autovermietung 87€ Zuschlag. Nach einem langen Streit - denn meine App hatte mir mitgeteilt, dass eine Verspätung bis zu drei Stunden kein Problem sei, sofern nicht spät abends - akzeptiere ich den Zuschlag, denn ich habe keine Lust, mir eine neue Autovermietung zu suchen. Außerdem war der Mietpreis mit 400€ für vier Wochen sehr niedrig. Und ich bekomme statt eines Kleinwagens einen Seat Ateca 110 kW Turbodiesel allerdings als Automatik.&#xA;&#xA;Wir machen uns dann auf in die katalanische Stadt Lleida, wo wir unsere erste Unterkunft gebucht haben.&#xA;&#xA;Die Fahrt führt uns durch eine fruchtbare Landschaft mit vielen Obstplantagen, Weinanbau und Kornfeldern. Am frühen Abend kommen wir im Hotel Sansi Park an, und da es leicht angefangen hat zu regnen, unternehmen wir auch nichts mehr. Ich ärgere mich noch bis zum späte Abend erfolglos mit dieser App herum, weil sie meine Fotos nicht hinzufügen kann, und ich gebe schließlich auf.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>An einem geruhsamen Sonntag fliegen wir über vielen Wolken nach Barcelona.</p>

<p>Wir haben 45 Minuten Verspätung als wir zum Landeanflug ansetzen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/eCatLcoV.jpg" alt=""/></p>



<p>Dann suchen wir verzweifelt nach unserem Shuttlebus, der uns zu unserer Autovermietung bringen soll. Als wir dort ankommen summiert sich die Verspätung für die vereinbarte Abholung auf über zwei Stunden. Aus diesem Grund fordert der Mitarbeiter der Autovermietung 87€ Zuschlag. Nach einem langen Streit – denn meine App hatte mir mitgeteilt, dass eine Verspätung bis zu drei Stunden kein Problem sei, sofern nicht spät abends – akzeptiere ich den Zuschlag, denn ich habe keine Lust, mir eine neue Autovermietung zu suchen. Außerdem war der Mietpreis mit 400€ für vier Wochen sehr niedrig. Und ich bekomme statt eines Kleinwagens einen Seat Ateca 110 kW Turbodiesel allerdings als Automatik.</p>

<p>Wir machen uns dann auf in die katalanische Stadt Lleida, wo wir unsere erste Unterkunft gebucht haben.</p>

<p>Die Fahrt führt uns durch eine fruchtbare Landschaft mit vielen Obstplantagen, Weinanbau und Kornfeldern. Am frühen Abend kommen wir im Hotel Sansi Park an, und da es leicht angefangen hat zu regnen, unternehmen wir auch nichts mehr. Ich ärgere mich noch bis zum späte Abend erfolglos mit dieser App herum, weil sie meine Fotos nicht hinzufügen kann, und ich gebe schließlich auf.</p>
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      <guid>https://jensvajen.de/10-mai-2026-anreise-nach-lleida</guid>
      <pubDate>Sun, 10 May 2026 09:21:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>19. November 2025: Improvisation gefragt</title>
      <link>https://jensvajen.de/19-november-2025-improvisation-gefragt?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[&#xA;&#xA;Wie bereits erwähnt haben wir heute einen 125 cm³ Roller zur Verfügung. Das Ziel ist heute den höchsten Berg von Rhodos zu besteigen: den Attávyros mit 1216 Meter Höhe. Allerdings wollen wir ziemlich weit auf dem Schotterweg fahren und nur die letzten 240 Höhenmeter bewältigen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Zunächst kommen wir am kleinen Hafen von Kámiros Skála vorbei und sehen gerade die Fähre von Chálki anlegen.&#xA;&#xA;Gleich neben dem Hafen fällt uns dieses Grabmal auf:&#xA;&#xA;Es handelt sich um die unvollendete Fassade eines lykischen Grabmals. Typologisch entspricht es den Gräbern Lykiens in der Region rund um Fethiye in der Türkei und verweist auf die engen Beziehungen zu Kleinasien in antiker Zeit.&#xA;&#xA;Jetzt wollen wir aber weiter zum Attávyros.&#xA;&#xA;Allerdings sehen wir den Gipfel dauerhaft in Wolken und teilweise sieht es so aus, als könnte es regnen. Also geben wir unser Ziel auf und kehren um. Unser neues Ziel ist Monólithos. Die Straßen hier im Süden so so leer. Kaum ein Auto, das uns begegnet. Vier Kilometer hinter dem Dorf liegt das Kástro Monólithou.&#xA;&#xA;Hier stand schon seit byzantinischer Zeit ein Kastell, das in der Johanniterzeit verstärkt wurde (1476). Auf der Felsspitze steht das kleine Kirchlein Ágios Pandélimon. Von hier hat man einen wunderbaren Panoramablick.&#xA;&#xA;Auf dem Hinweg noch Monólithos haben wir in einer Kurve einen Schluchteneingang gesehen und wir haben uns auf Komoot eine Wanderung dazu heraus gesucht.&#xA;&#xA;Ich sehe aber nur noch einen Balken auf der Tankanzeige.&#xA;&#xA;Auf Google Maps ist aber im gesamten Süden von Ródos keine Tankstelle verzeichnet. Bevor wir uns der Schlucht zuwenden, müssen wir erstmal tanken. Aber wir verfahren uns nochmal um 5 Kilometer. Und dann sind wir auch schon auf Reserve. In Kristinía in einem Mini Markt sagt man uns, die nächste Tankstelle sei 10 Kilometer entfernt in Mandrikó. Auf den letzten Tropfen, so fühlt es sich an, erreichen wir erleichtert die Tankstelle. Dann fahren wir wieder die 20 Kilometer zurück zur Schlucht. Sie sieht toll aus.&#xA;&#xA;Wir gehen etwas hinein, aber es fängt etwas an zu tröpfeln. Außerdem kommt ein Sicherungsseil, wo man ziemlich steil nach oben klettern müsste. Wir haben auch nicht mehr die Zeit für eine Tour. Aber die Feldformationen sind auch so atemberaubend.&#xA;&#xA;Da wir noch einen weiten Heimweg haben, machen wir noch einen kurzen Kaffeestopp in Émbona und fahren in leichtem Regen zurück. Es war heute nicht das, was wir geplant hatten, aber es war trotzdem sehr schön.&#xA;&#xA;Morgen früh klingelt der Wecker um 3:30 Uhr.&#xA;&#xA;Danke an alle, die uns &#34;begleitet&#34; haben.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/W3hvb42S.jpg" alt=""/></p>

<p>Wie bereits erwähnt haben wir heute einen 125 cm³ Roller zur Verfügung. Das Ziel ist heute den höchsten Berg von Rhodos zu besteigen: den Attávyros mit 1216 Meter Höhe. Allerdings wollen wir ziemlich weit auf dem Schotterweg fahren und nur die letzten 240 Höhenmeter bewältigen.</p>



<p>Zunächst kommen wir am kleinen Hafen von Kámiros Skála vorbei und sehen gerade die Fähre von Chálki anlegen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/UIzMJDFg.jpg" alt=""/></p>

<p>Gleich neben dem Hafen fällt uns dieses Grabmal auf:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/vQMpF4E5.jpg" alt=""/></p>

<p>Es handelt sich um die unvollendete Fassade eines lykischen Grabmals. Typologisch entspricht es den Gräbern Lykiens in der Region rund um Fethiye in der Türkei und verweist auf die engen Beziehungen zu Kleinasien in antiker Zeit.</p>

<p>Jetzt wollen wir aber weiter zum Attávyros.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/EUoX0OuT.jpg" alt=""/></p>

<p>Allerdings sehen wir den Gipfel dauerhaft in Wolken und teilweise sieht es so aus, als könnte es regnen. Also geben wir unser Ziel auf und kehren um. Unser neues Ziel ist Monólithos. Die Straßen hier im Süden so so leer. Kaum ein Auto, das uns begegnet. Vier Kilometer hinter dem Dorf liegt das Kástro Monólithou.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/a2demwXk.jpg" alt=""/></p>

<p>Hier stand schon seit byzantinischer Zeit ein Kastell, das in der Johanniterzeit verstärkt wurde (1476). Auf der Felsspitze steht das kleine Kirchlein Ágios Pandélimon. Von hier hat man einen wunderbaren Panoramablick.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/Y70ThKo4.jpg" alt=""/></p>

<p>Auf dem Hinweg noch Monólithos haben wir in einer Kurve einen Schluchteneingang gesehen und wir haben uns auf Komoot eine Wanderung dazu heraus gesucht.</p>

<p>Ich sehe aber nur noch einen Balken auf der Tankanzeige.</p>

<p>Auf Google Maps ist aber im gesamten Süden von Ródos keine Tankstelle verzeichnet. Bevor wir uns der Schlucht zuwenden, müssen wir erstmal tanken. Aber wir verfahren uns nochmal um 5 Kilometer. Und dann sind wir auch schon auf Reserve. In Kristinía in einem Mini Markt sagt man uns, die nächste Tankstelle sei 10 Kilometer entfernt in Mandrikó. Auf den letzten Tropfen, so fühlt es sich an, erreichen wir erleichtert die Tankstelle. Dann fahren wir wieder die 20 Kilometer zurück zur Schlucht. Sie sieht toll aus.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/VXVNb0U6.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir gehen etwas hinein, aber es fängt etwas an zu tröpfeln. Außerdem kommt ein Sicherungsseil, wo man ziemlich steil nach oben klettern müsste. Wir haben auch nicht mehr die Zeit für eine Tour. Aber die Feldformationen sind auch so atemberaubend.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/vHVrLwLf.jpg" alt=""/></p>

<p>Da wir noch einen weiten Heimweg haben, machen wir noch einen kurzen Kaffeestopp in Émbona und fahren in leichtem Regen zurück. Es war heute nicht das, was wir geplant hatten, aber es war trotzdem sehr schön.</p>

<p>Morgen früh klingelt der Wecker um 3:30 Uhr.</p>

<p>Danke an alle, die uns “begleitet” haben.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://jensvajen.de/19-november-2025-improvisation-gefragt</guid>
      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 11:09:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>18. November 2025: Strandtag</title>
      <link>https://jensvajen.de/18-november-2025-strandtag?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[&#xA;&#xA;Heute gibt es nicht viel zu berichten. Wir gehen an den Strand und chillen. So drückt man das jetzt wohl aus. Die Tagesmiete für die Liegen beträgt 5 Euro pro Liege. In der Hochsaison 10.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Hier nochmal etwas über unser Hotel, weil ich sonst nichts zu schreiben habe. Es hat zwar einen eigenen Wikipedia Eintrag auf Englisch, aber das macht es auch nicht besser. Hier ein paar Eckdaten: 20 Stockwerke, 785 Zimmer, 1974 erbaut und hier wurde 1977 das erste Gourmetrestaurant eröffnet. Einige berühmte Gäste waren da: Margaret Thatcher, Francois Mitterrand, Helmut Kohl, Königin Rana von Jordanien. Den Namen ist zu entnehmen, dass die besten Tage des Hotels schon einige Jahre her sind. Zwei europäische politisch Gipfel fanden hier auch statt.&#xA;&#xA;Das Hotel soll zur Zeit ausgebucht sein, wie ich vernommen habe. Wenn sich 1000 Gäste - denn die meisten Zimmer sind ja wohl doppelt belegt - zwar nicht alle gleichzeitig, in das Restaurant wollen, kann es sein, dass sich lange Schlangen bilden. Und es ist laut und wuselig. Das Essen ist nicht besonders abwechslungsreich, der Kaffee schmeckt auch ziemlich fade. Kurzum, es ist das schlechteste Hotel von allen, in denen wir auf unserer Rundreise untergebracht waren. Aber genug gemeckert; wir lassen uns die gute Laune nicht verderben.&#xA;&#xA;Am Strand ist es heute ziemlich bewölkt, aber bei 23° ist es auch in den schattigen Phasen gut auszuhalten.&#xA;&#xA;Am späten Nachmittag kommt uns die Idee für morgen einen Roller zu mieten, damit wir noch ein wenig auf der Insel herumkommen an unserem letzten Tag.&#xA;&#xA;Am Donnerstag in der Nacht gibt es Frühstück um 4 Uhr und der Bus holt uns um 4:30 Uhr ab. 🤪]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/nEU4eqzW.jpg" alt=""/></p>

<p>Heute gibt es nicht viel zu berichten. Wir gehen an den Strand und chillen. So drückt man das jetzt wohl aus. Die Tagesmiete für die Liegen beträgt 5 Euro pro Liege. In der Hochsaison 10.</p>



<p>Hier nochmal etwas über unser Hotel, weil ich sonst nichts zu schreiben habe. Es hat zwar einen eigenen Wikipedia Eintrag auf Englisch, aber das macht es auch nicht besser. Hier ein paar Eckdaten: 20 Stockwerke, 785 Zimmer, 1974 erbaut und hier wurde 1977 das erste Gourmetrestaurant eröffnet. Einige berühmte Gäste waren da: Margaret Thatcher, Francois Mitterrand, Helmut Kohl, Königin Rana von Jordanien. Den Namen ist zu entnehmen, dass die besten Tage des Hotels schon einige Jahre her sind. Zwei europäische politisch Gipfel fanden hier auch statt.</p>

<p>Das Hotel soll zur Zeit ausgebucht sein, wie ich vernommen habe. Wenn sich 1000 Gäste – denn die meisten Zimmer sind ja wohl doppelt belegt – zwar nicht alle gleichzeitig, in das Restaurant wollen, kann es sein, dass sich lange Schlangen bilden. Und es ist laut und wuselig. Das Essen ist nicht besonders abwechslungsreich, der Kaffee schmeckt auch ziemlich fade. Kurzum, es ist das schlechteste Hotel von allen, in denen wir auf unserer Rundreise untergebracht waren. Aber genug gemeckert; wir lassen uns die gute Laune nicht verderben.</p>

<p>Am Strand ist es heute ziemlich bewölkt, aber bei 23° ist es auch in den schattigen Phasen gut auszuhalten.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/S4wdqm4n.jpg" alt=""/></p>

<p>Am späten Nachmittag kommt uns die Idee für morgen einen Roller zu mieten, damit wir noch ein wenig auf der Insel herumkommen an unserem letzten Tag.</p>

<p>Am Donnerstag in der Nacht gibt es Frühstück um 4 Uhr und der Bus holt uns um 4:30 Uhr ab. 🤪</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://jensvajen.de/18-november-2025-strandtag</guid>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 11:08:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>17. November 2025: Nochmal antiker Kram und der Rodini-Park</title>
      <link>https://jensvajen.de/17-november-2025-nochmal-antiker-kram-und-der-rodini-park?pk_campaign=rss-feed</link>
      <description>&lt;![CDATA[Beim Start über 201 Meter &#xA;&#xA;Heute fällt uns nichts Besseres ein, als die Akropolis von Ródos zu besuchen, an der wir bisher nur mit dem Bus vorbei gefahren sind. Dazu gehen wir von unserem Hotel auf eine Anhöhe, von der wir einen schönen Blick auf den Strand. unser Hotel (das Hochhaus links) und den Filérimos-Hügel haben, wo wir am Samstag waren (der langgestreckte Hügel in der Mitte).&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Bald sehen wir die Tempelruine vor uns. Das Wenige, was vom Apollon-Tempel übrig geblieben ist, ist eingerüstet, um die Fehler, die die Italiener von 1938 bis 1940 bei der Restaurierung gemacht haben, zu beheben. Es scheint aber zur Zeit nicht so recht voranzugehen.&#xA;&#xA;Der Appllon-Tempel sieht eher wie eine Raketenabschussrampe aus&#xA;&#xA;Das ganze Ensemble soll in etwa so ausgesehen haben:&#xA;&#xA;Links der Apollon-Tempel, rechts daneben der Artemis-Tempel&#xA;&#xA;Links unten befindet sich das Stadion, daneben das Odeon und rechts davon die Bibliothek.&#xA;&#xA;Zunächst zum Stadion:&#xA;&#xA;Es ist ein Werk der hellenistischen Zeit des 3. oder 2. Jahrhunderts v. Chr., in dem die Sportspiele von Alia stattfanden, das große Fest der alten Rhodier zu Ehren des Gottes Helios. Die Feierlichkeiten umfassten neben Sport auch Musik- und Reitwettbewerbe mit der Teilnahme von Frauen. Der Preis für die Gewinner war ein Kranz aus Pappelblättern.&#xA;&#xA;Das Stadion hat eine Länge von 200 m und eine Breite von 35 m. Die Tribünen sind wie ein Amphitheater gebaut. An den Enden der Strecke befinden sich die Startlinie und das Ziel auf der gegenüberliegenden Seite. Auch die Fundamente des Startapparats sind erhalten und es hat so funktioniert:&#xA;&#xA;Ich musste es ohne Startapparat versuchen. 😉(Titelbild)&#xA;&#xA;Das Odeon:&#xA;&#xA;Es wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. erbaut und diente ursprünglich als Veranstaltungsort für Musikdarbietungen und Versammlungen aller Kunst und trug wesentlich zum sozialen und kulturellen Austausch in hellenistischen Gesellschaften bei. Es weist die typischen Merkmale des antiken griechischen Theaters auf, wenn auch in kleinerem Maßstab als ein größeres Amphitheater.&#xA;&#xA;Die Bibliothek:&#xA;&#xA;Bei dem angrenzenden Gebäude, von dem ein Teil mit acht Blendbögen teilweise restauriert wurde, handelt es sich um die Bibliothek. Wie das Odeon ist es ein Teil des Gymnasiumkomplexes und beherbergte laut Inschriften eine Sammlung wertvoller Schriften, die sich hauptsächlich mit Rhetorik und Staatspolitik befassten.&#xA;&#xA;Wir gehen weiter und finden einige große &#34;Löcher&#34; in der Erde.&#xA;&#xA;Am nördlichen Rand der Akropolis von Rhodos befindet sich die Nympheia, eine Stätte mit vier direkt in die Erde gehauenen Höhlen, die durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind. In diesen Höhlen gibt es kleine Grotten, in denen einst Statuetten standen, sowie Wasserzisternen, die an antike unterirdische Aquädukte angeschlossen waren. Die Grünflächen am Eingang dienten in hellenistischer Zeit als Orte der Stille, der Besinnung und der Verehrung.&#xA;&#xA;In der altgriechischen Religion wurden Nymphen – übernatürliche, mit dem Wasser verbundene weibliche Wesen – hoch verehrt. Es ist nicht bekannt, welche Nymphe oder Gottheit hier genau verehrt wurde. Solche Stätten wurden typischerweise in natürlichen Grotten angelegt und wiesen oft Wasserelemente auf.&#xA;&#xA;Wir haben jetzt genug Antike gesehen und wollen zum Rodini-Park, obwohl das zu Fuß noch ein ziemlich weiter Weg ist. Wir kommen aber direkt an der Höhlenkirche des Heiligen Nikolaus vorbei.&#xA;&#xA;Innen alles mit Ikonen bedeckt, aber die schönsten Plätze sind draußen: viele Bänke im großen Kreis unter schattigen Bäumen.&#xA;&#xA;Jetzt geht es aber zum Rodini-Park. Und wir merken, dass auch hier die Weihnachtszeit näher kommt. Dieser an sich schon eigenartige Kindergarten wird vor unseren Augen mit Weihnachtsschmuck dekoriert.&#xA;&#xA;Bei Temperaturen über 20° mutet das schon ziemlich &#34;strange&#34; an.&#xA;&#xA;Der Rodini-Park wurde - wie der Name schon vermuten lässt - von den Italienern in der Zeit der Besatzung in einer Schlucht angelegt. 1929 verwandelten sie das Tal in einen Park, indem sie Dämme, künstliche Seen, Kanäle und Brücken bauten, Wege entlang des Baches anlegten und Springbrunnen, Pavillons und Bänke installierten.&#xA;&#xA;Sie restaurierten auch das römische Aquädukt, das durch den Park führt.&#xA;&#xA;Der Park versprüht einen morbiden Charme. Die Geländer verfallen teilweise, bei den Holzbrücken muss man schon mal schauen, ob noch alle Bretter halten und das ehemalige Café ist ein Lost Palace. Trotzdem ist es ganz nett hier, aber erstaunlich leer. Wir haben kaum Menschen gesehen während unserer Anwesenheit.&#xA;&#xA;Wir machen uns auf den Heimweg und schon laufen wir wieder in antike Steine hinein.&#xA;&#xA;Es handelt sich hier um eine hellenistische Grabanlage, zu der ich aber keine weiteren Einzelheiten finden konnte.&#xA;&#xA;Wir gehen danach noch an den Strand und geießen die Sonne und das Wasser.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://i.snap.as/2z3oUbv7.jpg" alt="Beim Start über 201 Meter "/></p>

<p>Heute fällt uns nichts Besseres ein, als die Akropolis von Ródos zu besuchen, an der wir bisher nur mit dem Bus vorbei gefahren sind. Dazu gehen wir von unserem Hotel auf eine Anhöhe, von der wir einen schönen Blick auf den Strand. unser Hotel (das Hochhaus links) und den Filérimos-Hügel haben, wo wir am Samstag waren (der langgestreckte Hügel in der Mitte).</p>



<p><img src="https://i.snap.as/6QzBtlXo.jpg" alt=""/></p>

<p>Bald sehen wir die Tempelruine vor uns. Das Wenige, was vom Apollon-Tempel übrig geblieben ist, ist eingerüstet, um die Fehler, die die Italiener von 1938 bis 1940 bei der Restaurierung gemacht haben, zu beheben. Es scheint aber zur Zeit nicht so recht voranzugehen.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/k6lIWxBe.jpg" alt="Der Appllon-Tempel sieht eher wie eine Raketenabschussrampe aus"/></p>

<p>Das ganze Ensemble soll in etwa so ausgesehen haben:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/GRxvQLN2.jpg" alt="Links der Apollon-Tempel, rechts daneben der Artemis-Tempel"/></p>

<p>Links unten befindet sich das Stadion, daneben das Odeon und rechts davon die Bibliothek.</p>

<p>Zunächst zum Stadion:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/blsSFMfp.jpg" alt=""/></p>

<p>Es ist ein Werk der hellenistischen Zeit des 3. oder 2. Jahrhunderts v. Chr., in dem die Sportspiele von Alia stattfanden, das große Fest der alten Rhodier zu Ehren des Gottes Helios. Die Feierlichkeiten umfassten neben Sport auch Musik- und Reitwettbewerbe mit der Teilnahme von Frauen. Der Preis für die Gewinner war ein Kranz aus Pappelblättern.</p>

<p>Das Stadion hat eine Länge von 200 m und eine Breite von 35 m. Die Tribünen sind wie ein Amphitheater gebaut. An den Enden der Strecke befinden sich die Startlinie und das Ziel auf der gegenüberliegenden Seite. Auch die Fundamente des Startapparats sind erhalten und es hat so funktioniert:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/RxOm8muG.jpg" alt=""/></p>

<p>Ich musste es ohne Startapparat versuchen. 😉(Titelbild)</p>

<p>Das Odeon:</p>

<p><img src="https://i.snap.as/RMqwunlh.jpg" alt=""/></p>

<p>Es wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. erbaut und diente ursprünglich als Veranstaltungsort für Musikdarbietungen und Versammlungen aller Kunst und trug wesentlich zum sozialen und kulturellen Austausch in hellenistischen Gesellschaften bei. Es weist die typischen Merkmale des antiken griechischen Theaters auf, wenn auch in kleinerem Maßstab als ein größeres Amphitheater.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/cA6sRkM3.jpg" alt=""/></p>

<p>Die Bibliothek:</p>

<p>Bei dem angrenzenden Gebäude, von dem ein Teil mit acht Blendbögen teilweise restauriert wurde, handelt es sich um die Bibliothek. Wie das Odeon ist es ein Teil des Gymnasiumkomplexes und beherbergte laut Inschriften eine Sammlung wertvoller Schriften, die sich hauptsächlich mit Rhetorik und Staatspolitik befassten.</p>

<p>Wir gehen weiter und finden einige große “Löcher” in der Erde.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/gcm4Biwe.jpg" alt=""/></p>

<p>Am nördlichen Rand der Akropolis von Rhodos befindet sich die Nympheia, eine Stätte mit vier direkt in die Erde gehauenen Höhlen, die durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind. In diesen Höhlen gibt es kleine Grotten, in denen einst Statuetten standen, sowie Wasserzisternen, die an antike unterirdische Aquädukte angeschlossen waren. Die Grünflächen am Eingang dienten in hellenistischer Zeit als Orte der Stille, der Besinnung und der Verehrung.</p>

<p>In der altgriechischen Religion wurden Nymphen – übernatürliche, mit dem Wasser verbundene weibliche Wesen – hoch verehrt. Es ist nicht bekannt, welche Nymphe oder Gottheit hier genau verehrt wurde. Solche Stätten wurden typischerweise in natürlichen Grotten angelegt und wiesen oft Wasserelemente auf.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/9litFP3u.jpg" alt=""/></p>

<p>Wir haben jetzt genug Antike gesehen und wollen zum Rodini-Park, obwohl das zu Fuß noch ein ziemlich weiter Weg ist. Wir kommen aber direkt an der Höhlenkirche des Heiligen Nikolaus vorbei.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/RZ6ctj12.jpg" alt=""/></p>

<p><img src="https://i.snap.as/EEEzZ6kI.jpg" alt=""/></p>

<p>Innen alles mit Ikonen bedeckt, aber die schönsten Plätze sind draußen: viele Bänke im großen Kreis unter schattigen Bäumen.</p>

<p>Jetzt geht es aber zum Rodini-Park. Und wir merken, dass auch hier die Weihnachtszeit näher kommt. Dieser an sich schon eigenartige Kindergarten wird vor unseren Augen mit Weihnachtsschmuck dekoriert.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/1l95KXm7.jpg" alt=""/></p>

<p>Bei Temperaturen über 20° mutet das schon ziemlich “strange” an.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/SRS3SqLb.jpg" alt=""/></p>

<p>Der Rodini-Park wurde – wie der Name schon vermuten lässt – von den Italienern in der Zeit der Besatzung in einer Schlucht angelegt. 1929 verwandelten sie das Tal in einen Park, indem sie Dämme, künstliche Seen, Kanäle und Brücken bauten, Wege entlang des Baches anlegten und Springbrunnen, Pavillons und Bänke installierten.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/WdDygSc0.jpg" alt=""/></p>

<p>Sie restaurierten auch das römische Aquädukt, das durch den Park führt.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/Fgjcsvy1.jpg" alt=""/></p>

<p>Der Park versprüht einen morbiden Charme. Die Geländer verfallen teilweise, bei den Holzbrücken muss man schon mal schauen, ob noch alle Bretter halten und das ehemalige Café ist ein Lost Palace. Trotzdem ist es ganz nett hier, aber erstaunlich leer. Wir haben kaum Menschen gesehen während unserer Anwesenheit.</p>

<p>Wir machen uns auf den Heimweg und schon laufen wir wieder in antike Steine hinein.</p>

<p>Es handelt sich hier um eine hellenistische Grabanlage, zu der ich aber keine weiteren Einzelheiten finden konnte.</p>

<p>Wir gehen danach noch an den Strand und geießen die Sonne und das Wasser.</p>
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      <guid>https://jensvajen.de/17-november-2025-nochmal-antiker-kram-und-der-rodini-park</guid>
      <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 11:08:26 +0000</pubDate>
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