Reiseberichte von Jens Vajen

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Gestern hatten wir uns in Cretas bei Matarraña Aventura zwei E-Bikes für heute 10:30 Uhr vorbestellt, weil wir eine Fahradtour machen wollen. Hat auch alles gut geklappt mit der Ausleihe. Der Besitzer erzählt uns, dass es in Spanien neuerdings eine Helmpflicht für Radfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften gibt. In Ortschaften gilt die absolute Helmpflicht nur für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren. Bußgelder können bis 200 € gehen. Also benutzen wir unsere eigenen Kletterhelme.

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Heute machen wir eine Wanderung direkt von unserem Dorf La Codoñera in die nähere Umgebung. Auf einer Karte im Dorf haben wir gesehen, dass hier drei ältere Olivenbäume stehen sollen, die wir uns anschauen wollen.

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Mit der Intensität der letzten Tage kann unser Urlaub nicht weitergehen. Wir brauchen eine Pause. Zunächst überlegen wir am Morgen, wo wir ab Samstag hinfahren, denn Pfingsten steht vor der Tür, und da machen vielleicht die Spanier auch ein paar Tage Urlaub. Aber Pfingstmontag ist hier kein Feiertag. Wir beschließen einfach noch zwei Tage hier zu bleiben, was auch problemlos möglich ist.

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Heute morgen haben wir uns wieder eine Wanderung herausgesucht. Es handelt sich um eine etwa 8 Kilometer lange Wanderung El Parrizal entlang des Flusses Río Matarraña. Der Zugang ist streng reglementiert, um Übertourismus zu vermeiden. Wir haben im Tourist-Office gegen 12 Uhr mittags zwei Tickets für 8 € pro Person gekauft. Da ist aber eine persönliche Unfallversicherung und der Parkplatz fürs Auto inbegriffen.

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Wir verlassen Teruel in nordöstlicher Richtung und haben uns als neues Ziel eine Ferienwohnung in dem kleinen Dorf La Codoñera ausgesucht.

Heute ist aber der Weg das Ziel, nämlich die Silent Route. Sie gilt als eine der spektakulärsten Panoramastraßen Spaniens.

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Nach unserer gestrigen Wanderung sind wir nach Teruel gefahren. Diesmal haben wir uns eine Unterkunft über Airbnb gesucht und ein Apartment gemietet in unmittelbarer Nähe der Innenstadt. Sogar mit Garage. Und sehr gut ausgestattet. Francisco, unser Vermieter, kam kurz nach unserer Ankunft und hat uns alles erklärt. Allerdings mit Übersetzung von Spanisch auf Englisch per Handy. Mit der Verständigung auf Englisch ist das hier in Spanien so eine Sache. Längst nicht alle, selbst in der Tourismus-Branche sprechen Englisch. Auch die Inhaber unseres Hotels in Albarracin waren des Englischen nicht mächtig. Ebenso in Cafés ist es nicht immer einfach. Auf Kreta war das komplett anders. Soweit zu diesem Thema.

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Wir verabschieden uns heute von Albarracin und unserem Hotel Arabia. Wir fahren mit dem Auto etwa eine halbe Stunde in Richtung Südwesten nach Calomarde. Die Wanderung wird etwa 8 Kilometer lang sein, und sie beginnt kurz hinter dem Ortsausgang. Wir befinden uns auf etwa 1350 Meter Höhe. Heute morgen ist es mit 8° relativ kühl, aber die Sonne scheint.

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Heute nehmen wir Abschied von Saragossa. Es ist eine sympathische Stadt. Nicht zu groß, noch einigermaßen überschaubar und es gibt viel anzuschauen. Wir haben nicht alles geschafft. Da der Kälteeinbruch, der sich gerade in Deutschland breit macht, auch noch Auswirkungen auf Spanien hat, was besonders den Norden und die Pyrenäen betrifft, haben wir beschlossen, erstmal gen Süden zu fahren. Unser erstes Ziel ist das Monasterio de Piedra in Nuvéalos, ein Kloster mit einem Naturpark drum herum. Es liegt 129 Kilometer südwestlich von Saragossa.

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Wir haben uns heute ein Busticket gekauft und fahren zur Alfería. Sie ist Spaniens schönstes maurisches Bauwerk außerhalb Andalusiens.

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Heute beginnen wir unsere Besichtigungstour mit La Lonja de Zaragoza. Es war die alte Warenbörse von Saragossa. Damit die Händler einen eigenen Ort für ihre Geschäfte hatten und nicht länger die Kirchen zweckentfremdeten, wurde im 16. Jahrhundert dieser prächtige Renaissancebau für sie geschaffen.

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