Eigentlich geplant war heute eine Wanderung im Cañón de Añisclo, aber wegen einer angezeigten Straßensperrung hatten wir uns gestern eine Alternativroute herausgesucht. Deshalb heute eine 8-Kilometer- Wanderung nach Escuaín.
Unsere heutige Rundtour ist knapp 6 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 350 Metern auf. Das Schlimmste sind eigentlich die letzten 8 Kilometer Fahrt auf einer Staub- und Schotterpiste bis zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung. Der Wechsel der Landschaftsbilder macht den Reiz dieser Wanderung aus. Kurz nach Beginn steigen wir leicht im Wald hinauf und hören und sehen rechts von uns den fulminanten Wasserfall des Rio Cinquenta de la Pez.
Wir haben uns heute eine schwierige Wanderung herausgesucht: 14 Kilometer, das geht ja noch, aber auf 3 Kilometer sind 900 Höhenmeter zu bewältigen. Das ist schon ein hartes Stück Arbeit. Aber wir können vom Hotel aus los laufen. Unser Ziel ist ein wunderschöner Bergsee: der Ibón der Plan.
Wir wechseln heute die Unterkunft und fahren zunächst zum Mirador de Janovas. Das ist ein Aussichtspunkt direkt neben der Straße auf das Tal des Flusses Ara und den auffälligen Gebirgszug Anticlinal de Boltana.
Heute steht eine Wanderung an, aber bei so viel geschichtsträchtigem Hintergrund geht es auch heute nicht ohne Besichtigung ab. Wir fahren nach Canfranc, das 20 Kilometer nördlich von Jaca liegt. Canfranc ist bekannt für seinen Bahnhof, den Estación Internacional de Canfranc.
ist heute die Devise, denn Jaca (gesprochen Chaka mit dem ch aus dem deutschen Wort Bach) ist heute unser Ziel. Kurz vor dem Pyrenäen gelegen. 260 Kilometer zu fahren.